Rekord bei Linz hACkT: 80 kreative Köpfe präsentierten ihre Gründungsideen
Bis 6. April kämpfen 20 Teams mit den innovativsten Ideen um jede Stimme

Bei der Neuauflage des Ideenwettbewerbs „Linz hACkT“ präsentierten am Wochenende von 20. bis 22. März im Beisein von Stadtrat Thomas Gegenhuber 80 Teilnehmer*innen ihre innovativsten Gründungsideen – so viele wie noch nie zuvor. Interessierte wurden eingeladen sich zu bewerben und im Sinne von „Linz ACT“ buchstäblich für die Stadt in Aktion zu kommen und sich in unterschiedlichen Räumlichkeiten am Gelände der Tabakfabrik Linz ein Wochenende lang mit der Entwicklung von neuen Ideen zum Thema Gründen zu beschäftigen. Im Mittelpunkt standen drei thematische Tracks, die jeweils einen spezifischen Fokus für die Entwicklung von Ideen rund um das Thema Gründen setzten. Bis 6. April kann nun unter partizipation.linz.at über die Ideen abgestimmt werden.
„Linz hACkT zeigt, wie viel Innovationskraft und Unternehmergeist in unserer Stadt steckt. Wenn 80 Teilnehmer*innen an einem Wochenende neue Ideen entwickeln und ihre Konzepte präsentieren, ist das ein starkes Signal für unseren Standort.“
Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber
Linz hACkT dotiert Preise in diesen drei Tracks:
- Im Track Female Founders, dotiert mit 5.000 Euro, liegt der Schwerpunkt auf Projekten, bei denen mindestens eine Gründerin maßgeblich die Vision, das Produkt sowie die Umsetzung gestaltet und vorantreibt. Ausgezeichnet werden zudem Geschäftsmodelle, die gezielt Probleme adressieren, von denen Frauen überproportional betroffen sind, oder die Barrieren für Frauen im Unternehmertum abbauen. Besonders im Fokus stehen Konzepte, die zentrale Themen wie Zugang, Sichtbarkeit, Finanzierung, Skills, Netzwerke und Vereinbarkeit behandeln und damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung weiblicher Gründungskompetenz leisten.
- Der Social Entrepreneurship-Track, dotiert mit 5.000 Euro, rückt Ideen mit eindeutigem gesellschaftlichem Mehrwert in den Mittelpunkt – etwa in den Bereichen Soziales, Integration, Bildung, Gesundheit, Klima oder gesellschaftliche Teilhabe. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die Finanzierung und Skalierung dieser Initiativen unternehmerisch gedacht werden, beispielsweise durch Erlösmodelle, Partnerschaften oder hybride Ansätze.
- Im Open Track, dotiert mit 2.500 Euro, finden alle weiteren Ideen und Konzepte rund um das Thema Gründen ihren Platz.
Dank der Unterstützung der lokalen Gastgeber wie Tabakfabrik, she:works, Grand Garage sowie der Räumlichkeiten der „Strada del Startup“ in der factory300 konnten die Teams ihre Ideen in einer inspirierenden Umgebung weiterentwickeln. Während des gesamten Wochenendes standen den Teams 17 Mentor*innen mit ihrem Wissen und ihrer Expertise zur Seite. Sie unterstützten die Teilnehmenden dabei, ihre Ideen zu schärfen und bereiteten sie gezielt auf den Pitching-Tag vor.
Am 22. März hieß es schließlich: Bühne frei für die Pitches!
20 Teams präsentierten ihre innovativen Geschäftsideen, Konzepte und Vorschläge, die dazu beitragen sollen, die Startup-Szene in Linz zu bereichern. Der Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen, Thomas Gegenhuber, sowie Jury-Mitglieder von Linz hACkT waren vor Ort und verfolgten die Präsentationen mit großem Interesse. Dank der Unterstützung von DorfTV wurden die Pitches per Livestream übertragen, zusätzlich aufgezeichnet und stehen in den kommenden Tagen zum Nachsehen zur Verfügung.
Seit 23. März ist das Community-Voting auf der Partizipationsplattform der Stadt Linz (partizipation.linz.at) offen. Dort kann jeder und jede, der/die sich vorab registriert, bis 6. April für alle vorgestellten Ideen in den Kategorien Female Founders, Social Entrepreneurship und Open Track abstimmen. Die Community-Stimmen fließen ins Jury-Voting ein und helfen dabei das eine oder andere Projekt zum Preisgeld zu führen.
Die Stadt zeigt mit Projekten wie mit der Neuauflage von „Linz hACkT“, dass sie auch 2026 wirtschaftliche Schwerpunkte mit Weitblick setzt. Damit steht Linz ganz im Zeichen von Innovationskraft, unternehmerischem Denken und der Vernetzung unterschiedlicher Akteur*innen. Miteinander soll das gebündelte Know-how eingesetzt werden, um Linz als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter zu unterstützen und zukunftsfit aufzustellen.
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