LINZ AG LINIEN erhalten die Konzession für die Obus-Linie 48
Nächster Meilenstein auf dem Weg zur neuen Obus-Achse für Linz

Nach der im Frühjahr 2025 im Linzer Gemeinderat beschlossenen Finanzierungsvereinbarung für die geplante Obus-Linie 48 wurde Ende des Jahres ein nächster wichtiger Meilenstein erreicht: Die von der LINZ LINIEN GmbH beantragte Konzession für die Obus-Linie 48 wurde durch die zuständige Landesbehörde verliehen. Der Erhalt der Konzession ermöglicht es den LINZ AG LINIEN nun, zügig und aufbauend auf bereits erstellte Unterlagen mit den erforderlichen Einreichplanungen fortzufahren. Auch die Abstimmungen mit den Planern der Regionalstadtbahn laufen parallel.
Die Route der Obus-Linie 48 für den östlichen Stadtteil von Linz führt von der Haltestelle Karlhof (Urfahr) über die neue Eisenbahnbrücke, das Krankenhausviertel, die Grüne Mitte und den Bulgariplatz bis zur Haltestelle WIFI/LINZ AG. Die geplante Strecke ist ca. 6, 25 Kilometer lang und wird 15 Haltestellen für Ein-, Aus- und Umstiege haben. Die Linie 48 verkehrt zwischen den Haltestellen Karlhof und WIFI/LINZ AG. Abschnittsweise sind die Obusse künftig auf einer konzerneigenen LINZ AG-Trasse unterwegs. Die Streckenführung wurde auch in einem Video veranschaulicht: www.linzag.at/linie48
„Die Konzession für die Obus-Linie 48 ist ein wichtiger Meilenstein für die neue Obus-Achse in Linz. Mit dieser zukunftsweisenden Verbindung stärken wir den öffentlichen Verkehr, erschließen den Linzer Osten und entlasten zentrale Verkehrsachsen nachhaltig.“
Die Obusse der Linie 48 werden abschnittweise auf einer konzerneigenen Trasse schnell und ohne Einschränkungen durch den Individualverkehr unterwegs sein. Diese Trasse (zwischen Donauparkstadion und Paul-Hahn-Straße) wird – vertraglich verankert – auch von der Regionalstadtbahn mitbenützt werden. Die Konzessionserteilung nach Eisenbahngesetz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur neuen Obus-Achse für Linz. Mit der Obus-Linie 48 realisieren die LINZ AG LINIEN eine zukunftsweisende und städtetaugliche Mobilitätslösung für sehr viele Menschen, die in Linz wohnen und arbeiten. Laut Verkehrsstudien werden langfristig mehr als 20.000 Fahrgäste täglich die neue Obus-Linie 48 nutzen. Die Linie 48 erschließt den östlichen Linzer Stadtteil und bietet viele neue Umstiegs- und Anbindungsmöglichkeiten. Sie stellt eine nachhaltige Entlastung der Landstraße, der Nahverkehrsdrehscheibe und des Hauptbahnhofs dar und schafft eine Ausgleichsstrecke bei erforderlichen Sperren.
- Bedarfsorientierung: Die neue Linie bedient aufkommensstarke Fahrgastziele, die stärksten befinden sich aus jetziger Sicht im Krankenhausviertel. Genau dort gibt’s auch die wichtigen Verknüpfungen der neuen Obus-Linie 48 mit den schon bestehenden Obus-Linien 45 (Stiegelbauernstraße – Hauptbahnhof) und 46 (Hafenportal – Froschberg). Ein attraktives Obus-Netz entsteht.
- Mehr Flexibilität: Die neue Obus-Linie 48 öffnet neue wichtige Verbindungen innerhalb des bestehenden Linzer Öffi-Netzes sowie zukünftig zwischen den innerstädtischen Zielen der Stadtbahn-Nutzer*innen.
- Vorausschauende Planung: Zusätzliche Bedeutung wird die Haltestelle Franckstraße durch den geplanten Nahverkehrsknoten Franckviertel der ÖBB mit entsprechend vielen Zu- und Aussteiger*innen einnehmen.
Fotos © LINZ AG


