Jährlich bereits mehr als vier Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom
Ausbau von Photovoltaik auf Dächern kommunaler Gebäude stärkt die städtische Eigenversorgung

Die Stadt Linz treibt den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden konsequent voran und stärkt damit ihre Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie.
Aktuell erzeugen 23 Anlagen jährlich mehr als vier Millionen Kilowattstunden Strom.
„Wir nutzen die Dächer unserer städtischen Gebäude konsequent für Sonnenstrom. Jede neue Anlage erhöht unseren Eigenanteil an erneuerbarer Energie und ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Stadt.“
Vizebürgermeisterin Merima Zukan
Die Wirkung der bestehenden Anlagen zeigt sich bereits deutlich im laufenden Betrieb. Vier Photovoltaik-Anlagen auf dem Neuen Rathaus, der VS Rennerschule, dem Kindergarten Commendastraße und dem Volkshaus Auwiesen senken den Strombezug aus dem öffentlichen Netz um etwa 25.000 Kilowattstunden pro Monat. Das entspricht dem Jahresverbrauch von fast sechs Vier-Personen-Haushalten. Fünf Anlagen, die seit mindestens einem Jahr in Betrieb sind, erzeugten in diesem Zeitraum gemeinsam 1.028.100 Kilowattstunden Strom. Diese Menge entspricht einer Fahrleistung von knapp sechs Millionen Kilometern mit einem Elektroauto.
Sechs weitere Anlagen in Bau
Sechs zusätzliche Anlagen befinden sich aktuell in Errichtung – darunter Projekte beim Sportpark Lissfeld, beim Volkshaus Ebelsberg sowie an mehreren Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen: dem Kindergarten Hofmeindlweg, dem Kindergarten und Hort Hauderweg, dem Kindergarten Reischekstraße sowie den Standorten Schnitzlerweg und Hofmannsthalweg. Die Inbetriebnahmen sind für das zweite Quartal 2026 vorgesehen.
2026 werden 34% des Ausbauplans umgesetzt sein
Im Jahr 2026 investiert die Immobilien Linz GmbH rund vier Millionen Euro in Photovoltaik-Projekte. Ergänzend erfolgen Dachsanierungen, um weitere geeignete Flächen für die Nutzung von Sonnenenergie zu erschließen. Derzeit sind etwa 21 Prozent des Ausbauplans umgesetzt, bis Ende 2026 soll dieser Wert auf etwa 34 Prozent steigen. Die Stadt Linz verfolgt damit konsequent das Ziel, ihre Eigenversorgung zu stärken und einen wesentlichen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten.
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