STREAM CLUB Festival am 17. und 18. April 2026
Programm an neun Locations in der Linzer Innenstadt

Linz bleibt am Puls der Zeit und setzt auf innovative zeitgemäße Kulturformate. STREAM CLUB reiht sich hier als jüngstes Format ein und lädt am 17. und 18. April zu einem interdisziplinären Festival, das eindrucksvoll zeigt, wie lebendig und vielfältig Clubkultur in Linz gelebt wird.
STREAM CLUB ist ein Netzwerkfestival, das verschiedene Akteur*innen und Inhalte zusammenbringt und neue Räume in der Stadt erschließt. Zwei Tage und eine Nacht lang wird die Linzer Innenstadt zur Bühne: Neun Locations präsentieren Clubkultur in allen Facetten – von Elektro bis Dub, von multimedialer Kunst und Performance bis hin zu Talks und Workshops. Das gesamte Festival ist bei freiem Eintritt zugänglich. STREAM CLUB steht für ein diverses Programm, Offenheit und Begegnung. Im Zentrum steht das gemeinsame Erleben: Bei STREAM CLUB verschwimmen die Grenzen zwischen Tag und Nacht, Dancefloor und Alltag, Clubkultur und Stadtleben. Der Club ist dabei ein sicherer Raum – ein Ort, an dem alle willkommen sind.
Drei neue Locations und erweiterter Daytime Club
Für das kommende Festival wurde der beliebte Daytime Club gemeinsam mit dem Programmpartner FM4 ausgebaut. Das Domcafé im Linzer Mariendom wird zentraler Anlaufpunkt für Musikgenießer*innen am Tag. Freitags sorgt FM4 Unlimited für ein hochkarätiges DJ Line-up und sendet zwischen 19 und 22 Uhr auch Live On air aus Linz. Der Samstag startet mit einem Frühstücks-Clubbing mit FM4 Sunny Side Up im angesagten Kiosk-Café Tutto Berny am Hessenplatz. Der Pop-up Club „Weinen in Strömen (mit Mo)“ mit einer Mischung aus Beats, hippem Fingerfood, Wein und Cocktails – auch bekannt unter dem Titel „Weinen mit Mo“ – öffnet im Anschluss im Domcafé die Türen.
Das Nachtprogramm bei STREAM CLUB 2026 bringt wieder internationale und lokale Highlights nach Linz, auch an einen neuen Ort im STREAM Kosmos. Seit 2023 sorgt Sirup in weitläufigen Kellerräumlichkeiten an der Hauptstraße für frischen Wind in der Szene und ist 2026 erstmals Festivalort. Hier findet Medienkunst genauso Platz wie Performances und Party. Auch Stadtwerkstatt, KAPU, Salonschiff Fräulein Florentine, Solaris und Atelierhaus Salzamt laden bei Clubsounds von Elektro über Noise bis Dub zum Tanzen und Listening-Erlebnis ein. Alle Clubs zeigen eine bewährte Vielfalt aus lokalen Künstler*innen – etwa die Wiener Band Julia Effekt (KAPU) oder das Kollektiv K.Elza (Stadtwerkstatt) – und internationalen Acts wie Mungo’s Hi Fi ft. Aziza Jaye aus Großbritannien (Stadtwerkstatt) oder den Künstler*innen des deutschen Labels Different Times (Solaris). Zu den Highlights zählt auch in diesem Jahr der FM4 Club am OK Deck, der neben lokalen Größen wie HELIX und FARCE auch spannende internationale Acts wie Inspector Spacetime, ein Pop-Phänomen aus Island, nach Linz bringt.
Neben Programmpunkten, die zu ganzheitlichen Klangerfahrungen laden, wie etwa das Ambisonic-Event Sonic Den im Atelierhaus Salzamt, bietet das Festival auch ganz ausdrücklich tanzbares Programm, wie etwa das Line-Up am Salonschiff Fräulein Florentine: Die Electric Super Dance Band gefolgt von dem Linzer Format NUR TANZEN mit Murphy & Goodtimesepp sorgt für beste Stimmung und viel Bewegung auf der Donau.
Talks, Workshops und Ausstellungen
Der Schwerpunkt Tanz spiegelt sich auch im Workshop- und Talkprogramm am Samstag wider: Das Linzer Club Dance Collective veranstaltet am OK Deck einen Talk mit lokalen Freestyle-Communities zur Vielfalt der Linzer Tanzszene, im Anschluss an das Panel finden 30-minütige Workshops zu verschiedenen Club-Tanzstilen statt.
Das Workshop- und Ausstellungsprogramm bietet weitere Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Clubkultur: Im Atelierhaus Salzamt lädt der Workshop Sonic Architecture zu einer Einführung in räumliche Audiotechnologien. In der KAPU sind Freitag und Samstag die Werke von Viktoria Patynska, einer polnisch-österreichischen Fotografin zu sehen, die sich mit Clubkultur befassen. Auch der Kulturverein Sirup bringt mit dem Partizipativen Performance Labor ein spannendes Ausstellungs- und Performance-Programm.
Neue Orte erschließen und Clubkultur sichtbar machen
STREAM CLUB setzt sich zum Ziel, die pulsierende und überaus aktive Linzer Clubkultur facettenreich zu präsentieren. Das Festival rückt bewusst neue, ungewöhnliche Räume in den Fokus und erschließt Locations, die sonst nicht im Clubkontext erlebbar sind. So erhalten Linzer Initiativen Räume, um sich einem breiten Publikum vorzustellen. Mit einem kostenfreien Programm an neun Spielorten wird Clubkultur niederschwellig erlebbar gemacht. STREAM CLUB öffnet Türen für alle, die die Vielfalt der Szene entdecken möchten – ob langjährige Clubfans oder Neugierige, die bisher unbekannte Orte und Klänge kennenlernen wollen. So wird das Festival zur Plattform, die Clubkultur in Linz sichtbarer, zugänglicher und greifbarer macht.
Mit dem Domcafé im Mariendoms, dem Kiosk-Café Tutto Berny und den Räumen des Kulturvereins Sirup in Urfahr sind in diesem Jahr drei neue Locations Teil des Festivals, die schon länger bestehende Orte in den Clubkontext überführen und auch neue Protagonist*innen der Szene vor den Vorhang holen.
Vernetzung als zentrales Element
STREAM CLUB bespielt die gesamte Linzer Innenstadt – doch das eigentliche Herzstück des Festivals ist die enge Verbindung zur freien Kulturszene. Seit den Anfängen von STREAM CLUB und STREAM FESTIVAL steht die Zusammenarbeit mit lokalen Clubs, Kollektiven und Künstler*innen im Mittelpunkt. Diese Partnerschaften sind zentraler Bestandteil des Konzepts: Sie machen die wachsende Dynamik der Linzer Clubkultur sichtbar und schaffen gleichzeitig dringend benötigte Räume für kreative Entfaltung. Dank dieser kooperativen Struktur gelingt es STREAM, ein breites Spektrum an Musikgenres und künstlerischen Ausdrucksformen abzubilden – ein Spiegel der vielfältigen, lebendigen Kulturszene von Linz. Das Festival wird so nicht nur zur Bühne, sondern auch zur Plattform für Austausch, Experiment und gemeinsame Gestaltung.
STREAM CLUB & STREAM FESTIVAL – Ein Festival im Wandel
Seit 2018 ist STREAM ein prägendes Musikformat in Linz – wandelbar, innovativ und urban. Als Open-Air-Event an der Donaulände gestartet, entwickelte es sich über ein digitales Live-Format (2021) und das erste STREAM CLUB (2022) zu einem interdisziplinären Festival, das Clubkultur, Musik und Kunst verbindet.
2023 übersiedelte STREAM als Open-Air-Festival in die Innenstadt, 2024 leistete STREAM CLUB einen außergewöhnlichen Beitrag zum landesweiten Brucknerjahr. 2026 geht das Festival neue Wege: Mit neuen Locations und einem Fokus auf Interdisziplinarität wird STREAM CLUB zur Plattform für kreative Experimente und kulturellen Austausch.
Gemeinsam ist allen Ausgaben der kooperative Ansatz: Die Zusammenarbeit mit der freien Szene, Clubs und Kultureinrichtungen macht STREAM zu einem lebendigen Spiegel der Linzer Kulturszene – dynamisch, offen und immer am Puls der Zeit.
Awareness-Konzept für respektvollen und fairen Umgang am Festival
STREAM CLUB übernimmt auch 2026 soziale Verantwortung und setzt mit einem umfassenden Awareness-Konzept klare Zeichen: Neben gezielter Aufklärung für einen respektvollen und solidarischen Umgang sind geschulte Awareness-Teams vor Ort präsent, um zu unterstützen und zu informieren.
Ein gemeinsam getragener Verhaltenscodex bildet die Grundlage: STREAM CLUB versteht sich als offener Ort für alle – geprägt von Wertschätzung und Gewaltfreiheit. Das Motto lautet klar: „Nur Ja heißt Ja – ob im Gespräch oder auf der Tanzfläche.“ Die Besucher*innen werden aufgefordert, achtsam miteinander umzugehen – für sich selbst und für andere.
Das Awareness-Support-Team steht als Anlaufstelle bereit: Die speziell geschulten Mitarbeiter*innen sind vor Ort unterwegs und auch telefonisch erreichbar. Sie bieten Hilfe für alle, die sich unwohl, bedrängt oder überfordert fühlen – sei es in unangenehmen Situationen oder Momenten der Unsicherheit. Die Kontaktdaten des Teams werden über Aushänge, Flyer und Social Media deutlich kommuniziert. So wird STREAM CLUB nicht nur zum Festival, sondern zu einem sicheren Raum für gemeinsames Feiern.



