Made in Linz: Standort für Handel, Industrie und Handwerk
Neue Nordico-Ausstellung ist bis 4. Oktober 2026 geöffnet

Die Ausstellung „Made in Linz. Standort für Handel, Industrie und Handwerk“ im Nordico Stadtmuseum Linz widmet sich der wirtschaftlichen Geschichte der Stadt und zeigt die Vielfalt ihrer Produkte – von traditionsreichen Handwerksbetrieben bis zu international erfolgreichen Unternehmen.
Kuratiert von Andrea Bina und Michaela Nagl stehen mehr als 115 Produkte aus Linz im Zentrum der Ausstellung – von historischen Waren bis zu aktuellen Erzeugnissen. Gemeinsam mit Fotografien, Modellen, Interviews und zahlreichen weiteren Objekten entfaltet sich eine vielfältige Warenwelt: Dinge, die viele Linzer*innen aus ihrem Alltag kennen, die Geschichten von Betrieben und Arbeitsplätzen erzählen und ein lebendiges Bild der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt entstehen lassen.
Unternehmen, Produkte, Menschen
Darunter finden sich bekannte Alltagsprodukte wie die Niemetz Schwedenbombe oder Keli Limonade ebenso wie Erzeugnisse international tätiger Unternehmen wie Rosenbauer oder Silhouette. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Produkte selbst, sondern auch die Menschen hinter den Unternehmen: Gründer*innen mit Pioniergeist, Familienbetriebe über Generationen hinweg und Firmen, die zu wichtigen Arbeitgebern der Stadt geworden sind.
„Linz hat sich von einer klassischen Industriestadt zu einem vielseitigen Wirtschafts- und Innovationsstandort entwickelt. Linzer Betriebe schaffen Arbeitsplätze, prägen das Stadtbild und tragen wesentlich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei – die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, welche Rolle die Unternehmen – vom traditionsreichen Familienbetrieb bis zum
internationalen Technologiekonzern – für die Entwicklung unserer Stadt spielen.“
Die Ausstellung führt durch mehrere thematische Räume und spannt einen Bogen durch die Linzer Wirtschaft – von Handel und Handwerk über industrielle Produktion bis hin zu aktuellen Formen des Konsums. Dabei wird sichtbar, wie sich nicht nur Produkte und Produktionsweisen verändern, sondern auch die Art und Weise, wie wir einkaufen – und welche Rolle wir selbst dabei spielen.
Rundgang durch Handel, Handwerk und Industrie
Der erste Raum entführt in die Welt des historischen Handels – eine Zeit, in der Einkaufen noch mit persönlicher Bedienung verbunden war. Der zweite Raum widmet sich dem Wandel des Einkaufens im 20. Jahrhundert. Im dritten Raum steht das Handwerk im Mittelpunkt – einst Fundament der städtischen Wirtschaft. Der vierte Raum richtet den Blick auf die industrielle Produktion und ihre Bedeutung für die Stadt. Im fünften Raum entfaltet sich schließlich die ganze Produktvielfalt „made in Linz“. Den Abschluss bildet ein Raum zum Onlinehandel und zum veränderten Einkaufsverhalten.



