• Top News

    Rekord bei Linz hACkT: 80 kreative Köpfe präsentierten ihre Gründungsideen

    Bei der Neuauflage des Ideenwettbewerbs „Linz hACkT“ präsentierten am Wochenende von 20. bis 22. März im Beisein von Stadtrat Thomas Gegenhuber 80 Teilnehmer*innen ihre innovativsten Gründungsideen – so viele wie noch nie zuvor. Interessierte wurden eingeladen sich zu bewerben und im Sinne von „Linz hACT“ buchstäblich für die Stadt in Aktion zu kommen und sich in unterschiedlichen Räumlichkeiten am Gelände der Tabakfabrik Linz ein Wochenende lang mit der Entwicklung von neuen Ideen zum Thema Gründen zu beschäftigen. Im Mittelpunkt standen drei thematische Tracks, die jeweils einen spezifischen Fokus für die…

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  • Arbeit & Wirtschaft

    Mit dem Wärme-Wandler zur LINZ AG-Energiewende

    Die LINZ AG setzt mit dem neuen Wärme‑Wandler einen bedeutenden Meilenstein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Die Anlage nutzt künftig Restabwärme aus dem Biomasse- und dem Reststoffheizkraftwerk, die bisher ungenutzt verloren ging. Durch moderne Kondensations- und Wärmepumpentechnologie wird diese Energie effizient in das Fernwärmenetz eingespeist. Mehr erneuerbare Wärme, weniger Erdgas Mit dem Wärme‑Wandler gelingt es erstmals, das Verhältnis von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern in der Linzer Fernwärmeerzeugung zugunsten der Erneuerbaren umzudrehen. Damit wird die Wärmeversorgung unabhängiger von Erdgas und langfristig deutlich stabiler. „Indem wir das Verhältnis von fossilen zu klimaneutralen Energieträgern…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Warum gab es in Ebelsberg eine Kaserne?

    Vor kurzem wurden die ersten neuen 44 Wohnungen im „Sommerfeld“ in Ebelsberg bezogen. Genau genommen das erste Haus der ehemaligen Hiller-Kaserne. 2016 wurde diese vom Bundesheer verkauft. Aber warum war sie eigentlich dort gewesen? „Dort wo sie stand, hätte sie eigentlich nie errichtet werden dürfen“. Das sagten Bundesheer-Offiziere, die selber einst in der Hiller-Kaserne dienten. Denn es gab in ihrer Umgebung nie geeignete Truppenübungsplätze, schon gar nicht für Panzer. Solche waren hier aber stationiert und mussten fürs Training ihrer Mannschaften jedes Mal viele Kilometer und Sprit fressen, um zum nächsten…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Johann Konrad Vogel macht Torten und Luther populär

    26. Mai 1944. Keine zwei Wochen vor dem D-Day wird in Linz noch heile Welt gespielt. An diesem Tag mit der Uraufführung der Operette „Linzer Torte“ im Landestheater. Die Hauptfigur ist ein gewisser Johann Konrad Vogel. Und warum wird der Zuckerbäcker besungen? Weil er der Erfinder der Linzer Torte ist! Dafür wurde er jedenfalls lange gehalten. Nur stimmt das halt nicht. Das älteste uns heute bekannte Rezept für Linzer Torte stammt aus dem Jahr 1653, womit es eines der ältesten der Welt ist. Und fast 150 Jahre bevor Johann Konrad…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Warum ist die Donau in Linz eingedämmt?

    Dämme und unbebaute Überschwemmungszonen an beiden Ufern gehören wie selbstverständlich zum Erscheinungsbild der Donau in Linz. Dabei tun sie das erst seit Mitte der 1950er Jahre. Der Grund für ihren Bau ist eine Naturkatastrophe. Es war die größte und verheerendste Überschwemmung des 20. Jahrhunderts. Nicht nur der Donau. Von 27. Juni bis 11. Juli 1954 – mit extremen Starkregen am 7. und 8. Juli – hatte es im bayerischen und oberösterreichischen Alpenvorland nahezu unaufhörlich geregnet, was die Nebenflüsse der Donau wie den Inn enorm anschwellen ließ und damit das Gerinne…

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  • Linz-Geschichte(n)

    In diesem Klosterhof wird getrunken statt gebetet

    1930. Der Frühling kommt und damit die Freiluftsaison. Ab Beginn der 1930er Jahre ist Linz nicht nur um einen Gastgarten reicher. Er soll deren ungekrönter König werden: der Biergarten des „Stieglbräu zum Klosterhof“ an der Landstraße 30. Im Volksmund auch kurz „Klohof“ genannt, wird das Gasthaus gerne als „Linzer Institution“ bezeichnet. Dabei gibt es gleich drei Gründe, warum das eigentlich nicht wirklich zutrifft: 1. Stiegl ist eine Salzburger Brauerei 2. Einen Gastronomiebetrieb beherbergt das Gebäude eben erst seit 1930. 3. Es hat nie Linzern gehört und steht seit über 230…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Warum gibt es die Florianerbahn nicht mehr?

    61 Jahre lang verband die Lokalbahn Ebelsberg-St. Florian – oder Florianerbahn – den Linzer Süden mit der Marktgemeinde im Bezirk Linz-Land. Schon vor mehr als einem halben Jahrhundert, genau am 1. Jänner 1974, absolvierte sie ihre letzte Fahrt. Ihre erste Fahrt hatte die Florianerbahn am 1. September 1913 angetreten. Allerdings nicht so wie geplant. Denn die als Privatunternehmen unter der Betriebsführung von Stern & Hafferl konzipierte Lokalbahn hätte eigentlich Ebelsberg, das damals noch eine eigenständige Gemeinde war, mit Steyr verbinden sollen. Eine Idee, die um ihren Umsatz fürchtende Kaufleute aus…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Der Ort der Auslöschung wird ausgelöscht

    13. März 1938. Es ist der schwärzeste Tag. Der Tag, an dem Adolf Hitler Österreich auslöscht und dem Reich einverleibt. Ort des Verbrechens ist das erste Haus am Platz in Linz – das Hotel Weinzinger. 24 Jahre später wird es selbst Geschichte sein. Doch bevor wir uns dem schicksalhaften Ende des Hauses widmen, müssen wir seinen vielversprechenden Anfang beleuchten. 1840 erwarb der Fischhändler und Gastwirt Bartholomäus Kogler ein Grundstück an der Donaulände, um darauf einen Gasthof zu errichten. Die Nähe zur Schiffsanlegestelle und zur damals einzigen Linzer Donaubrücke schien ihm…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Warum hat es in Linz gestunken?

    „In Linz, da stinkt’s!“ Diese Abwandlung des alten Spruchs „In Linz beginnt’s!“ und das damit erzeugte entsprechende Image verfolgen unsere Stadt bis heute. Auch wenn das längst nicht mehr stimmt. Interessanterweise pflegen gerade Bewohnerinnen und Bewohner der Bundeshauptstadt dieses Vorurteil noch immer besonders häufig. Wobei es natürlich auch wieder ein Vorurteil ist, wenn man sagt, dass Wiener prinzipiell keine Ahnung von Österreich außerhalb Wiens haben (wollen). Es lebe die Chemie Zurückzuführen ist dieser Ruf jedenfalls eindeutig auf „die Chemie“, wie Linzer*innen die chemischen Betriebe zwischen voestalpine und Tankhafen kurz bezeichnen.…

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  • Linz-Geschichte(n)

    Edmund Niemetz macht die Schwedenbombe startklar

    1890. Von diesem Jahr bis 2004 lockt die Café-Konditorei Niemetz am Hessenplatz mit süßen Versuchungen. Edmund Niemetz legt dafür den Grundstein. Berühmt soll aber sein Sohn Walter werden – mit der Erfindung der Schwedenbombe. Walter Niemetz entwickelte die cremig-schaumige Süßspeise mit und ohne Kokosraspeln auf der Schokoglasur im Jahr 1926 und produzierte sie ab 1930 in einer eigenen Manufaktur in Wien. Beim Slogan seiner Firma schwindelte er aber. Denn die „Wiener Konditorqualität seit 1890“ war eben keine Wiener, sondern Linzer Qualität.. Der heutige Hersteller, die Heidi Chocolat AG, welche nach…

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