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	<title>Protestantismus und Reformation - Alles Linz</title>
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		<title>Martin Aichinger: Der Bauernführer, der auf dem Linzer Hauptplatz hingerichtet wurde</title>
		<link>https://alleslinz.at/geschichte/machlaendische-bauernbewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sam Langanke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 20:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linz-Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernaufstände Oberösterreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bauernkrieg von 1626 ist vielen ein Begriff, vor allem die Geschichte von Stefan Fadinger und seinem Widerstand gegen die katholische Gegenreformation. Doch nur wenige wissen von der wenig beachteten, aber nicht minder dramatischen Revolte, die zehn Jahre sp&#228;ter in Ober&#246;sterreich ausbrach: die sogenannte Machl&#228;ndische Bauernbewegung. Martin Aichinger alias &#8222;Laimbauer&#8220; &#8211; ein Sektenf&#252;hrer in der &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Bauernkrieg von 1626 ist vielen ein Begriff, vor allem die Geschichte von Stefan Fadinger und seinem Widerstand gegen die katholische Gegenreformation. Doch nur wenige wissen von der wenig beachteten, aber nicht minder dramatischen Revolte, die zehn Jahre sp&auml;ter in Ober&ouml;sterreich ausbrach: die sogenannte Machl&auml;ndische Bauernbewegung.</strong></p>
<h2>Martin Aichinger alias &bdquo;Laimbauer&ldquo; &ndash; ein Sektenf&uuml;hrer in der Riedmark</h2>
<p>Der Bauernkrieg von 1626 und dessen tragischer Held Stefan Fadinger sind im Schulunterricht in Ober&ouml;sterreich verankert und darum im kollektiven Ged&auml;chtnis. Kaum bekannt ist jedoch, dass es etwa zehn Jahre nach dem von der katholischen Gegenreformation niedergeschlagenen Aufstand protestantischer Bauern einen weiteren gab: den der sogenannten Machl&auml;ndischen Bauernbewegung. Wie der Name schon sagt, war ihr Ursprung in der Riedmark im heutigen Bezirk Perg, weil ihr Anf&uuml;hrer Martin Aichinger vulgo Laimbauer (1592-1636) aus Luftenberg stammte. Vergessen (gemacht) wurde die Revolte wahrscheinlich, weil sie nicht nur mit einem entsetzlichen Gemetzel endete, sondern weil &bdquo;der Laimbauer&ldquo; eine gelinde gesagt etwas merkw&uuml;rdige Auffassung von Protestantismus hatte.</p>
<p>Anders gesagt: Er war das, was man heute einen Sekten-Guru nennt. Das dr&uuml;ckte sich nicht nur dadurch aus, dass er behauptete, von Gott h&ouml;chstselbst zu seinem Tun beauftragt worden zu sein, sondern auch in &bdquo;magischen&ldquo; Riten und n&auml;chtlichen Prozessionen seiner Anh&auml;nger in geisterhaften wei&szlig;en Gew&auml;ndern. Vier Jahre versuchte die Obrigkeit seiner habhaft zu werden. Vergeblich. Bis Pfingsten 1636 die Landst&auml;nde ein 2.700 Mann starkes Heer mobilisierten. Nach einigen Scharm&uuml;tzeln mit dessen Vorhut, welche die J&uuml;nger Aichingers noch abwehren konnten, verschanzten sich am Pfingstmontag etwa 300 seiner Getreuen in der Kirche auf dem Frankenberg in der heutigen Gemeinde Langenstein. Fest glaubend, dass ihnen eine mythische Armee aus Engeln unter F&uuml;hrung von Kaiser Friedrich Barbarossa &ndash; der zu diesem Zeitpunkt bereits seit 450 Jahren tot war &ndash; zu Hilfe kommen w&uuml;rde. Man kann sich den Ausgang der nun folgenden Schlacht zwar denken, aber dann doch nicht, wie grausam sie durchgef&uuml;hrt wurde.</p>
<h2>Hingerichtet auf dem Linzer Hauptplatz: Das tragische Ende von Martin Aichinger</h2>
<p>Die Landsknechte unter ihrem Kommandanten Graf Kaspar von Starhemberg (1598-1646) brannten nicht nur alles nieder &ndash; inklusive der Kirche, von der heute nur ein Mauerrest von ihrer einstigen Existenz zeugt. Sie t&ouml;teten auch so gut wie alle Getreuen des Laimbauern, einschlie&szlig;lich Frauen und Kinder. Die wenigen &Uuml;berlebenden, darunter Aichinger selbst und sein vierj&auml;hriger Sohn, wurden nach Linz getrieben, wo &uuml;ber sie ein Schauprozess er&ouml;ffnet wurde. Danach wurden sie in einer gro&szlig; angelegten &ouml;ffentlichen Hinrichtung auf dem Linzer Hauptplatz mit gl&uuml;henden Zangen maltr&auml;tiert, enthauptet und gevierteilt. Bemerkenswerte Schlussnote: 1903 quartierte sich ein 14-j&auml;hriger Realsch&uuml;ler aus Linz auf eigene Faust in St. Geogen an der Gusen ein, um diesem ihn extrem faszinierenden grausigen Ereignis an den Originalschaupl&auml;tzen n&auml;her auf den Grund zu gehen. Sein Name: Adolf Hitler.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/geschichte/machlaendische-bauernbewegung/">Martin Aichinger: Der Bauernführer, der auf dem Linzer Hauptplatz hingerichtet wurde</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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