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		<title>Pichling: Der Verkehrsunfall, der fast die Geschichte Österreichs veränderte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sam Langanke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 12:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linz-Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Marterl am Pichlinger See erz&#228;hlt von einem Unfall, der &#214;sterreichs Geschichte fast ver&#228;ndert h&#228;tte. Am 13. Juli 1935 verungl&#252;ckte die Staatslimousine von Kanzler Kurt Schuschnigg, seine Frau Herma starb. Ger&#252;chte um ein Attentat halten bis heute an. Marterl &#8211; auf Hochdeutsch Bildst&#246;cke &#8211; am Wegesrand sind eine weitverbreitete Form der katholischen Volksfr&#246;mmigkeit in den &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein Marterl am Pichlinger See erz&auml;hlt von einem Unfall, der &Ouml;sterreichs Geschichte fast ver&auml;ndert h&auml;tte. Am 13. Juli 1935 verungl&uuml;ckte die Staatslimousine von Kanzler Kurt Schuschnigg, seine Frau Herma starb. Ger&uuml;chte um ein Attentat halten bis heute an</b>.</p>
<p>Marterl &ndash; auf Hochdeutsch Bildst&ouml;cke &ndash; am Wegesrand sind eine weitverbreitete Form der katholischen Volksfr&ouml;mmigkeit in den Alpenl&auml;ndern. Sie sollen zu einem Gebet unterwegs ansto&szlig;en und dienen als Zeichen der Dankbarkeit f&uuml;r &uuml;berstandene Gefahren oder zur Erinnerung an Ungl&uuml;cksf&auml;lle. Es ist darum kein Zufall, dass sich die Marterl-Dichte an vielbefahrenen Landstra&szlig;en im 20. Jahrhundert drastisch erh&ouml;hte.</p>
<h2>Aufbruch zum verh&auml;ngnisvollen Familienurlaub</h2>
<p>Ein solches Marterl steht ungef&auml;hr auf H&ouml;he des Pichlinger Sees an der B1, gleich bei der Gemeindegrenze zwischen Linz und Asten. Heute weitgehend vergessen, erinnert es an einen Verkehrsunfall und eine dabei ums Leben gekommene Person. Wie so viele andere &ndash; nur waren Umst&auml;nde und Beteiligte dabei alles andere als gew&ouml;hnlich. Wir schreiben den 13. Juli 1935. Seit fast genau einem Jahr ist Kurt Schuschnigg (1897-1977) Bundeskanzler eines von seinem Vorg&auml;nger Engelbert Dollfuss errichteten autorit&auml;ren, st&auml;ndestaatlichen &Ouml;sterreich.</p>
<p>Nachdem Dollfuss beim sogenannten Juliputsch &ouml;sterreichischer Nazis am 25. Juli 1934 ermordet worden war, hatte Justiz- und Unterrichtsminister Schuschnigg als Kanzler &uuml;bernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Herma (1900-1935), dem sechsj&auml;hrigen Sohn Kurt Junior, dessen Kinderm&auml;dchen und einem Polizisten als Leibw&auml;chter, besteigt er in Wien am Morgen dieses 13. Juli die vom Chauffeur vorgefahrene Staatslimousine &ndash; ein Gr&auml;f &amp; Stift SP8 &ndash; um zum Familienurlaub in St. Gilgen am Wolfgangsee aufzubrechen.</p>
<h2>Spekulationen &uuml;ber Attentatsversuch</h2>
<p>Um 12 Uhr 26 kommt es an der Grenze zwischen Asten und der damals noch eigenst&auml;ndigen Gemeinde Ebelsberg zu dem folgenschweren Unfall. Der Chauffeur verliert bei etwa 80 km/h die Kontrolle &uuml;ber den Wagen und rammt frontal einen Birnbaum. Kurt und Herma Schuschnigg werden durch das offene Sonnenverdeck geschleudert, der Kanzler bleibt mit einer Schulterfraktur bewusstlos liegen. Seine Ehefrau jedoch bricht sich die obere Wirbels&auml;ule und ist sofort tot. Die anderen Insassen werden unterschiedlichen Grades verletzt.</p>
<p>Offiziell als Unfall &bdquo;infolge eines leichten technischen Mangels an der Lenkung&ldquo; deklariert, war Kurt Schuschnigg jr. dagegen bis zu seinem Tod 2018 &uuml;berzeugt, dass es ein Attentat der Nazis gewesen war, die dem sonst zuverl&auml;ssigen Chauffeur Tags zuvor ein Schlafmittel verabreicht h&auml;tten und dieser somit &uuml;berm&uuml;det durch Sekundenschlaf den Unfall verursacht h&auml;tte. Best&auml;tigt wurde dieser Verdacht des Kanzler-Sohnes nie.</p>
<h2>Weitreichende Folgen</h2>
<p>Das Ungl&uuml;ck l&ouml;ste europaweit enormes Echo aus. Herma Schuschnigg wurde von der herrschenden Einheits-Partei &ndash; der klerikalfaschistischen &bdquo;Vaterl&auml;ndischen Front&ldquo; &ndash; zum Idealbild einer Frau im St&auml;ndestaat stilisiert, der aufopferungsvollen, moralisch integren Gattin und Mutter, die, christlichen Idealen folgend Gutes f&uuml;r die Gemeinschaft tut. Schuschnigg traf der Verlust seiner Frau schwer, obwohl er ein au&szlig;ereheliches Verh&auml;ltnis mit der Bildhauerin Anna Mahler, Tochter des Komponisten Gustav Mahler, unterhalten hatte. Dieses beendete er nun aus Schuldgef&uuml;hlen, wiewohl er den Tod von Herma als Strafe Gottes interpretierte.</p>
<h2>Birnbaum bewirkt beinahe Umsturz</h2>
<p>Es kann nur dar&uuml;ber spekuliert werden, was passiert w&auml;re, wenn auch der Kanzler diesen Autounfall nicht &uuml;berlebt h&auml;tte. Die M&ouml;glichkeiten sind freilich vielf&auml;ltig. Ein zweiter B&uuml;rgerkrieg um die Wiederherstellung der Demokratie ist ebenso denkbar wie ein zweiter Putsch der Nazis und ein fr&uuml;herer oder sp&auml;terer Einmarsch Hitlers. So oder so w&auml;re die Geschichte unseres Landes eine andere gewesen. Ver&auml;ndert durch einen Birnbaum in Pichling.</p>
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