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		<title>Pfarrkirche St. Michael: Die Kirche, die ihre Existenz dem Stahlwerk verdankt</title>
		<link>https://alleslinz.at/geschichte/pfarrkirche-st-michael-voest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sam Langanke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2024 12:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linz-Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Bindermichl]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs x126k92a">
<div dir="auto"><strong>Wer die Geschichte der Kirche St. Michael am Bindermichl nicht genau kennt, wird sie aufgrund ihrer Optik wahrscheinlich in die 1960er oder 70er verorten. Tats&auml;chlich wurde sie jedoch schon 1957 eingeweiht und ist damit die erste moderne Kirche, die nach der NS-Zeit in Linz geplant und gebaut wurde. Und das ist nicht ihre einzige Besonderheit. Sie ist quasi die sakrale Verk&ouml;rperung der Stahlstadt Linz &ndash; und das in vielerlei Hinsicht.</strong></div>
</div>
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<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Da ist einmal ihr Standort. Der Stadtteil Bindermichl existierte vor dem 2. Weltkrieg noch gar nicht. Was es an dieser Stelle gab, war ein Bauerngut mit dem Hofnamen &bdquo;Binder-Michl&ldquo;. Dieser geht auf den Bindergesellen Michael Traunfellner zur&uuml;ck, der den Hof 1806 erwarb. Die Reichswerke Hermann G&ouml;ring, die heute die voestalpine sind, machten 1941 mit der landwirtschaftlichen Idylle kurzerhand per Enteignung Schluss, um ebendort sowie am Spallerhof und im Keferfeld bis 1943 mehr als 1.000 Wohnungen f&uuml;r ihre Arbeiter zu errichten. Diese &bdquo;Hitler-Bauten&ldquo; pr&auml;gen bekanntlich bis heute das Bild des Bindermichl und auch wenn nicht mehr nur Werksangeh&ouml;rige dort wohnen, ist ihr Anteil nach wie vor hoch. Eine Kirche f&uuml;r den neuen Stadtteil errichteten die Nazis nicht, mit Religion hatten sie es nicht so.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Der Impuls zur Errichtung einer Seelsorgestation ging unmittelbar nach dem Krieg dennoch wieder vom Werk aus &ndash; von den neuen Direktoren der ebenso neuen V&Ouml;EST. Bereits im Dezember 1945 wurde an der Uhlandgasse in nur drei Wochen Bauzeit eine Holzbaracke errichtet, die bis 1957 als vorl&auml;ufige &bdquo;Notkirche&ldquo; diente. Worin am Heiligen Abend 1945 rund 800 Bindermichlerinnen und Bindermichler die erste Christmette in ihrem Stadtteil feierten. Der von der Di&ouml;zese eingesetzte Pfarrkurat Josef Mayr begann darauf sofort, sich f&uuml;r den Bau einer &bdquo;richtigen&ldquo; Kirche einzusetzen und Geld zu sammeln. Verwirklichen konnte er seinen Traum &ndash; und auch jenen, der erste Bindermichler Pfarrer zu werden &ndash; abermals mit der Hilfe der V&Ouml;EST. Sie unterst&uuml;tzte Mayr nicht nur bei der Suche nach einem Baugrund und stellte mit DI Fritz Reischl einen Architekten aus ihrer Belegschaft, sondern spendete auch das Baumaterial: Stahl und Sch&uuml;ttbeton.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Am 19. Juli 1954 wurde der Spatenstich gesetzt, am 29. September 1957 wurde das fertige Bauwerk von Bischof Franz Zauner geweiht. Das Echo war so &uuml;berw&auml;ltigend wie zwiesp&auml;ltig. W&auml;hrend die Kirche einerseits nicht zuletzt durch das 300 Meter lange Glasfries mit biblischen Motiven der Malerin und Glask&uuml;nstlerin Lydia Roppolt auf gro&szlig;es Interesse in der Kunstwelt stie&szlig;, schimpften andere &uuml;ber &bdquo;Gottesl&auml;sterung&ldquo;. Heute ist man sich weitgehend einig, dass die in den 1980ern und 90ern sanierte Kirche gerade f&uuml;r ihre Errichtungszeit ein herausragendes Bauwerk ist. Seit 2009 steht sie unter Denkmalschutz.</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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