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	<title>Jasmina Zukan, Author at Alles Linz</title>
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	<description>Stadt-Zeitung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Apr 2024 10:54:40 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Jasmina Zukan, Author at Alles Linz</title>
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		<title>Wissen schaf(f)t Stadt</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/wissen-schafft-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 10:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohl kaum ein anderer Linzer Stadtteil erf&#228;hrt eine derart dynamische Entwicklung wie das Universit&#228;tsviertel im Nordosten unserer Landeshauptstadt. Neben dem laufenden Ausbau der Johannes-Kepler-Universit&#228;t (JKU) werden dort aktuell wichtige Infrastrukturprojekte wie die Errichtung des A7-Halbanschlusses Dornach-Auhof, die Stadtbahntrasse und das neue Schulzentrum am Aubrunnerweg umgesetzt oder geplant. In K&#252;rze wird dieser Prozess mit dem Neubau &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl kaum ein anderer Linzer Stadtteil erf&auml;hrt eine derart dynamische Entwicklung wie das Universit&auml;tsviertel im Nordosten unserer Landeshauptstadt. Neben dem laufenden Ausbau der Johannes-Kepler-Universit&auml;t (JKU) werden dort aktuell wichtige Infrastrukturprojekte wie die Errichtung des A7-Halbanschlusses Dornach-Auhof, die Stadtbahntrasse und das neue Schulzentrum am Aubrunnerweg umgesetzt oder geplant. In K&uuml;rze wird dieser Prozess mit dem Neubau f&uuml;r die IT:U (Interdisciplinary Transformation University Austria) bzw. der &bdquo;Digital-Uni&rdquo; einen weiteren Impuls erhalten.</p>
<p>All diese Projekte sind nicht einzeln zu betrachten und brauchen einen st&auml;dtebaulichen Rahmen, der f&uuml;r das Universit&auml;tsviertel die langfristigen Perspektiven im Auge beh&auml;lt. &bdquo;Wir m&uuml;ssen vorausschauend die Entwicklungsziele f&uuml;r das Areal formulieren und nicht anlassbezogen Projekt f&uuml;r Projekt &ndash; wir erarbeiten dazu klare stadtplanerische Vorgaben. Die JKU und die neu gegr&uuml;ndete Digital-Uni sind Katalysatoren f&uuml;r den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Linz. Aber nicht nur f&uuml;r die Uni und die sich im Umfeld noch anzusiedelnden Institute und Betriebe gilt es, die entsprechenden Infrastrukturen zu schaffen, sondern es kommt besonders darauf an, den Stadtteil f&uuml;r seine Bewohner*innen sowie die Studierenden und das Uni-Personal noch lebenswerter und attraktiver zu gestalten&ldquo;, skizziert Planungsstadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a> die Zukunft des Universit&auml;tsviertels.</p>
<p>&bdquo;Die Erstellung des Masterplans f&uuml;r Linz Nordost liegt in den erfahrenen H&auml;nden des international renommierten Architekten DI Albert Wimmer. Es sollen damit die Rahmenbedingungen f&uuml;r die planerische Zukunft des Linzer Universit&auml;tsviertels vorgegeben werden. Welche Fl&auml;chen gilt es wie zu erschlie&szlig;en, wie sehen die Verbindungen des Gr&uuml;nraums aus, welche Rolle spielen Wasserf&uuml;hrungen, etc. Dies geschieht zudem auch in Abstimmung mit den Entwicklungsabsichten der IT:U, wo nun bald die Siegerin/der Sieger des Architekturwettbewerbs verk&uuml;ndet wird&rdquo;, erkl&auml;rt Stadtentwicklungsdirektor Dr.-Ing. Hans-Martin Neumann, der von Seiten der Stadt Linz auch als Fachpreisrichter beim Architekturwettbewerb f&uuml;r die neue IT:U vertreten ist.</p>
<p>&bdquo;Der Masterplan soll die Ziele f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre enthalten. Die Bereiche Bildung, Forschung, neue Arbeitswelten sowie Gr&uuml;nraum geben den ma&szlig;geblichen Ton an. In den Themenworkshops im Februar und M&auml;rz sind wir eine Auswahl unterschiedlicher Szenarien durchgegangen und haben diese gemeinsam mit den Fachexpert*innen der Stadt bewertet. Darauf aufbauend erarbeiten wir nun ein st&auml;dtebauliches &sbquo;Regelwerk&rsquo;, dessen Grundlage wollen wir den Bewohner*innen des Viertels bei einer &ouml;ffentlichen Veranstaltung pr&auml;sentieren. Wir freuen uns hier bereits auf einen anregenden Austausch&rdquo;, f&uuml;hrt DI Albert Wimmer noch weiter aus.</p>
<p>Anschlie&szlig;end an den letzten Expert*innen-Workshop wird es am 17. und 18. April jene Ausstellung f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit an der JKU geben. Im Mai soll der Masterplan schlie&szlig;lich finalisiert werden. Er ist die Grundlage f&uuml;r weitere Entwicklungskonzepte und spezifische Bebauungsgrundlagen in der Zukunft.</p>
<p><strong>Ort der Ver&auml;nderungen</strong><br>
Der Stadtteil Dornach-Auhof weist eine relativ geringe Bev&ouml;lkerungsdichte in Linz auf, wobei sich diese auf den westlichen Bereich in Katzbach konzentriert. Gleichzeitig ist er einer der gr&uuml;nsten Stadtteile in Linz und verf&uuml;gt mit dem 63 ha gro&szlig;en Universit&auml;tsviertel &uuml;ber ein dynamisches und innovatives Herz, das vor allem auch junge Menschen anzieht. Bereits seit den 1960ern befindet sich das Campus-Areal rund um die Johannes-Kepler-Universit&auml;t (JKU) im Linzer Nordosten immer wieder im Fokus st&auml;dtebaulicher Entwicklung. Der stetige Wandel gerade dieses Stadtteils hat auch damit zu tun, dass andere vergleichbare St&auml;dte bereits auf eine jahrhundertelange Entwicklung ihrer Universit&auml;ten und der daf&uuml;r ben&ouml;tigten Bereiche zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen, welche sich in Linz in wesentlich geringerer Zeit vollzogen hat und auch weiter vollzieht.</p>
<p><strong>Neuer Impuls durch die IT:U</strong><br>
In einer wegweisenden Entwicklung wird neben der renommierten JKU, &ouml;stlich des Science Parks, nun die I:TU (Interdisciplinary Transformation University Austria) etabliert, die auch als die neue &bdquo;Digital-Uni&rdquo; bekannt ist. F&uuml;r die Errichtung eines qualitativ hochwertigen Universit&auml;tsgeb&auml;udes wurde von der Bundesimmobiliengesellschaft ein europaweiter, zweistufiger Architekturwettbewerb abgehalten, dessen Ergebnis bald bekannt gegeben wird.<br>
&bdquo;Die neue Digital-Uni als wesentlicher Teil der &ouml;rtlichen Weiterentwicklung bedeutet einen gro&szlig;en Schritt f&uuml;r Linz. Durch diese Initiative werden nicht nur wichtige Impulse f&uuml;r die Wirtschaft unserer Stadt gesetzt, sondern das hochwertige Fort- und Ausbildungsangebot wird erheblich gest&auml;rkt. Tausende junger, motivierter Menschen werden so in den kommenden Jahrzehnten von den erweiterten und zukunftstr&auml;chtigen Bildungsm&ouml;glichkeiten profitieren. Dar&uuml;ber hinaus wird durch die Schaffung weiterer hochqualifizierter Arbeitspl&auml;tze Linz als f&uuml;hrender Standort f&uuml;r Bildung und Innovation positioniert, der sowohl nationale als auch internationale Talente anzieht&ldquo;, so Planungsstadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a>.</p>
<p><strong>Ein Masterplan f&uuml;r langfristige Perspektiven</strong><br>
Da neben der IT:U auch andere gro&szlig;e Entwicklungsprojekte wie etwa die JKU Campuserweiterung West und der A7-Halbanschluss in Umsetzung sind &ndash; sowie auch die Stadtbahn in konkreter Planung &ndash;, braucht es unbedingt eine ganzheitliche st&auml;dtebauliche Planung, die die langfristigen Perspektiven ber&uuml;cksichtigt und nicht nur projektbezogen agiert. Dabei sind die JKU und die Digital-Uni wichtige Treiber f&uuml;r den Bildungs- und Wirtschaftsstandort, w&auml;hrend gleichzeitig die Lebensqualit&auml;t f&uuml;r Bewohner*innen, Studierende und Uni-Personal verbessert werden soll. Es gilt also, sowohl die Infrastruktur f&uuml;r Bildungseinrichtungen und Unternehmen auszubauen als auch den Stadtteil attraktiver zu gestalten.<br>
Nachdem der renommierte Architekt DI Albert Wimmer im November des Vorjahres mit der Erstellung eines Masterplans beauftragt wurde, fanden bereits Mitte Februar sowie im M&auml;rz zwei stadtinterne Workshops mit Vertreter*innen der wesentlichen Fachbereiche statt &ndash; Stadtplanung, Naturschutz, Wasserwirtschaft, Mobilit&auml;t, Stadtgr&uuml;n, Stadtklimatologie, etc. Der intensive, mitunter auch kritische Austausch und die enge Zusammenarbeit mit den st&auml;dtischen Fachexpert*innen stellt die Voraussetzung f&uuml;r die Erarbeitung des Masterplans dar. Im M&auml;rz wurden zudem auch den Mitgliedern des Linzer Stadtsenats die ersten &Uuml;berlegungen und Ideen pr&auml;sentiert.</p>
<p>Soziale, kulturelle sowie &ouml;kologische Aspekte spielen eine bedeutende Rolle in diesem noch laufenden Arbeitsprozess. Besonders Themen wie etwa der Umgang mit der &ouml;rtlichen Luftschneise werden hier thematisiert. H&ouml;he und Anordnung der Bauk&ouml;rper k&ouml;nnen darauf bestm&ouml;glich R&uuml;cksicht nehmen. Durch die Ausarbeitung verschiedener Szenarien werden die besonderen Gegebenheiten ber&uuml;cksichtigt und die verschiedenen Einfl&uuml;sse aufgenommen. Auf diese Weise kann eine sorgf&auml;ltige Analyse stattfinden, die alle Aspekte einbezieht.</p>
<p>&bdquo;Das Areal bietet langfristig betrachtet Entfaltungschancen f&uuml;r Bildung und hochqualifizierte Arbeitspl&auml;tze, insbesondere f&uuml;r die n&auml;chsten Generationen. Unsere st&auml;dtischen Leitziele sind Lebensqualit&auml;t f&uuml;r die Menschen und eine weitere Belebung und Produktivit&auml;t des Viertels. Am Ende soll ein robuster und nachhaltiger Plan stehen, der zum einen die Gemeinschaftsbildung im Stadtteil verbessert und dessen Identit&auml;t st&auml;rkt, und zum anderen auch universit&auml;tsnahen Unternehmen Raum gibt. Der Masterplan bleibt dabei auch flexibel, um auf k&uuml;nftige Entwicklungen passend reagieren zu k&ouml;nnen&rdquo;, betont Stadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a>.<br>
&bdquo;Wichtig ist in diesem dynamischen Masterplan zudem die Gestaltung des &ouml;ffentlichen Raums, den sich Bewohner*innen, Studierende, Uni-Personal und andere im Viertel gemeinschaftlich teilen. Der Fokus der Gestaltung liegt dabei auf den Erdgescho&szlig;bereichen und ersten Obergescho&szlig;en, also jenen Bereichen, die am deutlichsten im &ouml;ffentlichen Raum wahrzunehmen sind. Eine bedeutende Rolle werden hier Begr&uuml;nungen spielen. Schlie&szlig;lich wollen wir den Stadtraum st&auml;rker f&uuml;r das soziale Miteinander gestalten und besser vernetzen. Die universit&auml;ren Einrichtungen sollen sich hier auch gut mit bildungsaffinen Betrieben austauschen k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rt DI Albert Wimmer.</p>
<p>&bdquo;Die Stadt Linz hat das Ziel, die vorhandenen Chancen zu nutzen und dabei die landschaftlichen Gegebenheiten zu ber&uuml;cksichtigen und auf diese zur&uuml;ckzugreifen. Dabei sollen auch nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip gezielt nachhaltige Materialien im Bau gew&auml;hlt werden sowie klimaanpassungsf&auml;hige Strukturen &uuml;berlegt werden &ndash; das beinhaltet den Erhalt der &ouml;rtlichen Luftschneise sowie stadtklimatisch wirksame Freifl&auml;chen und Bebauungen. Das Viertel soll schlie&szlig;lich bis 2030 auch schon die Klimaneutralit&auml;t erreichen&rdquo;, f&uuml;gt Stadtentwicklungsdirektor Dr.-Ing. Hans-Martin Neumann noch hinzu.</p>
<p><strong>Quartiere und Nachbarschaften</strong><br>
Es wurden vier sogenannte Quartiere inklusive einer &bdquo;Gr&uuml;nen Lunge&rdquo; definiert. Letztere stellt eine Tabuzone f&uuml;r Erweiterungsfl&auml;chen mit Geb&auml;uden dar. Diese Einteilung orientiert sich an den baulichen Gegebenheiten des Universit&auml;tsviertels und hat vor allem den Sinn, den von Nordosten kommenden Kaltluftabfluss nicht wesentlich zu st&ouml;ren. So werden breite zusammenh&auml;ngende Gr&uuml;nfl&auml;chen parallel zur Str&ouml;mungsrichtung nach S&uuml;dwesten freigehalten.</p>
<p>Die Quartiere geben die wesentlichen Aussagen zur st&auml;dtebaulichen Struktur an. Sie zeigen, wo sich verschiedene Schwerpunkte befinden und wo es M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Entwicklung gibt. Auf diese Weise kann das Areal so gestaltet werden, dass es langfristig gut funktioniert und f&uuml;r alle Einwohner*innen lebenswert ist.<br>
Das Forschungsquartier (bzw. die &bdquo;Science City&rdquo;) stellt dabei aus heutiger Sicht einen abgeschlossenen Raum dar. Das Innovationsquartier &ndash; das die kommende IT:U beherbergen wird &ndash; ist im Gegensatz dazu noch h&ouml;chst wandelbar. Diese Quartiere sind wiederum die Ausgangsbasis f&uuml;r die weiteren Entwicklungsebenen.</p>
<p>Dazu wurden noch sogenannte &bdquo;Nachbarschaften&rdquo; am Areal ausgemacht. Sie bieten kleinere, strukturell zusammenh&auml;ngende Einheiten, auf denen man gezielt planerisch aufbauen kann. Durch ihre innere Organisation sichern sie den Zusammenhalt dieses Stadtraums, pr&auml;gen ihn und gew&auml;hrleisten auch Spielr&auml;ume zur Entwicklung.</p>
<p>In jeder dieser einzelnen Nachbarschaften soll es soziale Treff- und Aufenthaltsfl&auml;chen mit hoher Qualit&auml;t f&uuml;r die Menschen geben. Die Nachbarschaften werden untereinander durch Wege und Gr&uuml;nfl&auml;chen vernetzt. So soll von jeder Nachbarschaft fu&szlig;l&auml;ufig aus eine gro&szlig;z&uuml;gige Gr&uuml;nfl&auml;che erreichbar sein, die der Bev&ouml;lkerung zur Naherholung dient.</p>
<p><strong>Gr&uuml;ne und blaue Elemente in der Gestaltung</strong><br>
Die vorhandenen Gr&uuml;nfl&auml;chen bestehen zum gro&szlig;en Teil aus Wald, Wildblumenfl&auml;chen und &Auml;ckern. Diese pr&auml;gen die Kulturlandschaft, &uuml;bernehmen wichtige &ouml;kologische Funktionen und geben Raum f&uuml;r Vielfalt und Biodiversit&auml;t. So speichern Wald und Forstfl&auml;chen etwa Regenwasser.<br>
&Uuml;berhaupt wurde in den bisherigen Planungen ein Schwerpunkt auf das Management von Regenwasser gelegt. Denn von Norden her kommen Hangw&auml;sser in das Gebiet, f&uuml;r die auch in Zukunft zum einen Versickerungsfl&auml;chen erhalten und neu geschaffen sowie ein schadloses Abflie&szlig;en bei st&auml;rkeren Niederschl&auml;gen gew&auml;hrleistet werden m&uuml;ssen. F&uuml;r die Gestaltung des Viertels bedeutet das, auch eine wassersensible Entwicklung miteinzubeziehen.</p>
<p>Zum Gr&uuml;n kommen noch B&auml;ume und Str&auml;ucher zwischen den Geb&auml;uden, die den Campus in seiner Struktur st&auml;rken und Pufferzonen schaffen. Ein wichtiges Element ist aber das Gemeinschaftsgr&uuml;n. Neben der &ouml;kologischen Bedeutung gibt es R&auml;ume f&uuml;r sozialen Austausch mit hoher Aufenthaltsqualit&auml;t. Diese bieten unterschiedliche Nutzungsqualit&auml;ten wie Naherholung im Park oder Sport- und Spielfl&auml;chen. Ein &uuml;bergeordnetes gr&uuml;nes Band vernetzt schlie&szlig;lich die Quartiere und ihre Gr&uuml;nfl&auml;chen.<br>
Auch st&auml;dtebaulich soll mehr Gr&uuml;n Einzug halten in Form von Dach- und Fassadenbegr&uuml;nungen. Zu &uuml;berlegen sind Bebauungen, die sich direkt in das Gel&auml;nde einf&uuml;gen und einen Fokus auf nachhaltige Materialien legen. Ein weiterer Aspekt dabei sind auch Orientierung, Dichte, H&ouml;he und Form von Bauk&ouml;rpern. So sollten die Geb&auml;ude etwa bestm&ouml;glich an die Luftstr&ouml;me ausgerichtet sein.</p>
<p><strong>Smarter und produktiver Stadtteil</strong><br>
Aus der Verbindung all dieser Faktoren soll schlie&szlig;lich eine urbane Umgebung entstehen, die die Produktivit&auml;t in den verschiedensten Bereichen unterst&uuml;tzt &ndash; sei es in den Bildungs- und Forschungseinrichtungen, wie auch in Unternehmen. Der Stadtteil bietet dabei nicht nur die Arbeitspl&auml;tze, Wohnraum und Bildungsm&ouml;glichkeiten, sondern eben auch R&auml;ume f&uuml;r Zusammenarbeit, Austausch von Ideen und Innovation.</p>
<p><strong>B&uuml;rger*innen-Veranstaltung und Ausstellung am 17. und 18. April</strong><br>
Am 17. April findet der dritte und letzte Expert*innen-Workshop statt, in dem u. a. noch einmal verschiedene Nutzungsszenarien diskutiert werden.Die Kernaussagen des Masterplans k&ouml;nnen der Bev&ouml;lkerung dann im Rahmen einer Ausstellung direkt im Universit&auml;tsviertel vorgestellt werden. Dazu laden Planungsstadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a>, Stadtentwicklungsdirektor Hans-Martin Neumann, JKU-Rektor Stefan Koch sowie Vize-Rektor Alexander Freischlager die Bewohner*innen des Stadtteils ein. Noch am Abend des 17. April wird hierzu eine Ausstellung in der JKU, Loft C im Uni-Center, er&ouml;ffnet, welche am 18. April den ganzen Tag von 8 bis 18 Uhr besucht werden kann. Dabei werden auch st&auml;dtische Mitarbeiter*innen zur Verf&uuml;gung stehen, um auf Inhalte und Fragen einzugehen.</p>
<p>&bdquo;Im ersten Schritt haben wir mit Fachexpert*innen die strategischen Ans&auml;tze im Hinblick auf die &ouml;rtlichen Gegebenheiten besprochen und verschiedene Szenarien analysiert. Im n&auml;chsten Schritt m&ouml;chten wir unsere &Uuml;berlegungen den Linzerinnen und Linzern pr&auml;sentieren. Unser Ziel dabei ist es, ihre Meinungen, Ideen und Vorstellungen zu erfassen und miteinzubeziehen&rdquo;, so Stadtentwicklungsdirektor Dr.-Ing. Hans-Martin Neumann.<br>
Anschlie&szlig;end sollen die Anregungen in dem Masterplan einflie&szlig;en. Die finale Planungsvision f&uuml;r den Stadtteil soll die Anforderungen aller Stakeholder bestm&ouml;glich miteinschlie&szlig;en und bis zum Fr&uuml;hsommer vorliegen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuplanungsgebiet am Freinberg</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/neuplanungsgebiet-am-freinberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 11:53:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um das Stadtbild am Linzer Freinberg nachhaltig und die Lebensqualit&#228;t weiter attraktiv zu gestalten, soll der Gemeinderat im M&#228;rz ein Neuplanungsgebiet beschlie&#223;en, das die Dichte im Fl&#228;chenwidmungsplan festlegt. Betreffen wird das den Bereich entlang der Freinbergstra&#223;e 8 bis 18. Da ein Bebauungsplan f&#252;r diesen Teilbereich am Freinberg derzeit fehlt, sollen mit dem Neuplanungsgebiet auch die &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um das Stadtbild am Linzer Freinberg nachhaltig und die Lebensqualit&auml;t weiter attraktiv zu gestalten, soll der <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> im M&auml;rz ein Neuplanungsgebiet beschlie&szlig;en, das die Dichte im Fl&auml;chenwidmungsplan festlegt. Betreffen wird das den Bereich entlang der Freinbergstra&szlig;e 8 bis 18. Da ein Bebauungsplan f&uuml;r diesen Teilbereich am Freinberg derzeit fehlt, sollen mit dem Neuplanungsgebiet auch die Grundlagen daf&uuml;r erarbeitet werden.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Als Stadt stehen wir dem Thema der Nachverdichtung grunds&auml;tzlich positiv gegen&uuml;ber, wo es sinnvoll erscheint. Aktuell sind bereits zwei Projekte vor der Umsetzung, die bereits vor l&auml;ngerer Zeit genehmigt wurden und die in ihrer Gr&ouml;&szlig;e nicht mehr den Zielen unserer Stadtplanung entsprechen. Um weitere Projekte in diesem Umfang zu unterbinden und einen klaren rechtlichen Rahmen zu schaffen, wollen wir ein Neuplanungsgebiet festlegen&rdquo;, erkl&auml;rt Planungsstadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a>.</p></blockquote>
<p>Momentan m&uuml;ssen sich in dem Teilbereich Bauprojekte nur nach den Vorschriften der Bauordnung und des Bautechnikgesetzes richten. Historischer Hintergrund ist, dass im Zuge einer Bausperre von 1986 bis 1989 f&uuml;r den Zubau an der Freinbergstra&szlig;e 12 der rechtswirksame Bebauungsplan aufgehoben wurde. Das kriegsbesch&auml;digte Geb&auml;ude war bei seiner Neuerrichtung zu nahe an die Stra&szlig;e heranger&uuml;ckt. Warum nach Auslaufen der Bausperre keine neuen Pl&auml;ne folgten, ist aus heutiger Sicht leider nicht mehr nachzuvollziehen.</p>
<p>Im kommenden Planungsausschuss soll nun die Grundlage eines neuen rechtlichen Rahmens behandelt werden. Am 21. M&auml;rz wird dem <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> ein Neuplanungsgebiet zum Beschluss vorgelegt, welches den ersten Schritt mit der Ausarbeitung eines Fl&auml;chenwidmungsplans setzt.</p>
<p>Ziel ist es, die f&uuml;r den Freinberg &uuml;bliche lockere Bebauung auch im Rahmen zuk&uuml;nftiger Projekte zu sichern. Gleichzeitig will die Stadt Linz die gem&auml;&szlig;igte Nachverdichtung f&uuml;r Wohnzwecke im bereits gewidmeten Bauland erm&ouml;glichen.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/neuplanungsgebiet-am-freinberg/">Neuplanungsgebiet am Freinberg</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik auf Freiflächen</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/photovoltaik-auf-freiflaechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 12:16:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der steigende Bedarf an umweltfreundlichem Strom verst&#228;rkt den Ausbau an Photovoltaik in den n&#228;chsten Jahren. Im Rahmen ihrer &#8222;PV-Offensive&#8220; investiert die Stadt in die Errichtung von etwa hundert Photovoltaikanlagen auf st&#228;dtischen Geb&#228;uden. Die Umsetzung dieses Vorhabens startet noch im heurigen Fr&#252;hjahr. Dar&#252;ber hinaus wird eine neue Ediktalverordnung erarbeitet, um Photovoltaik bei Neubauten auf Linzer D&#228;chern &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der steigende Bedarf an umweltfreundlichem Strom verst&auml;rkt den Ausbau an Photovoltaik in den n&auml;chsten Jahren. Im Rahmen ihrer &bdquo;<abbr title="Photovoltaik">PV-</abbr>Offensive&ldquo; investiert die Stadt in die Errichtung von etwa hundert Photovoltaikanlagen auf st&auml;dtischen Geb&auml;uden. Die Umsetzung dieses Vorhabens startet noch im heurigen Fr&uuml;hjahr. Dar&uuml;ber hinaus wird eine neue Ediktalverordnung erarbeitet, um Photovoltaik bei Neubauten auf Linzer D&auml;chern verpflichtend vorzuschreiben.</p>
<p>Zudem setzt sich die Stadt Linz immer &ouml;fter mit Ansuchen von Unternehmen und Privaten auseinander, die ihre Anlagen nicht nur auf Geb&auml;uded&auml;chern, sondern auch auf Freifl&auml;chen im Stadtgebiet errichten wollen.</p>
<p>Ziel der Stadt Linz ist zum einen der Erhalt des Gr&uuml;nraums, aber auch die Sicherstellung der Stromversorgung f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und die Wirtschaft. Letzteres soll eben durch die Erh&ouml;hung des Anteils erneuerbarer Energie mit den Schwerpunkten Solarenergie und Photovoltaik erreicht werden, unter m&ouml;glichst gr&ouml;&szlig;ter Schonung der Umwelt.</p>
<p>Ein erstes Projekt f&uuml;r einen 13 Hektar gro&szlig;en Bereich s&uuml;dlich der Dallingerstra&szlig;e, s&uuml;dlich des Gewerbegebiets&nbsp;Franzosenhausweg, wird dem Linzer <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> am 21. M&auml;rz vorgelegt. Die Umsetzung des Vorhabens verlangt eine &Auml;nderung des Fl&auml;chenwidmungsplans hinsichtlich einer Sonderausweisung im Gr&uuml;nland f&uuml;r Photovoltaikanlagen.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Der Weg zur klimaneutralen Industriestadt f&uuml;hrt zu einem wesentlichen Teil &uuml;ber den Umstieg auf erneuerbare Energien. Dabei setzen wir sehr stark auf Solarenergie und den gro&szlig;fl&auml;chigen Ausbau von Photovoltaikanlagen. Unser Ziel ist es klar, alle geeigneten Fl&auml;chen zu mobilisieren und Linz klimafitter zu gestalten. Gleichzeitig soll die hohe Lebensqualit&auml;t f&uuml;r die Linzerinnen und Linzer bewahrt werden. Daher muss zwischen den unterschiedlichen Interessen sorgsam abgew&auml;gt werden&rdquo;, betont Stadtrat Dietmar Prammer.</p>
<p>&bdquo;Freifl&auml;chen-Photovoltaik ist Teil unserer Bem&uuml;hungen, erneuerbare Energien zu f&ouml;rdern und den Ausbau von Solarstrom zu beschleunigen. Das braucht auch den daf&uuml;r geeigneten Raum im Stadtgebiet. Mit diesem ersten Projekt in der Dallingerstra&szlig;e k&ouml;nnen wir die Grundlagen daf&uuml;r schaffen. Mit dem sauberen und gr&uuml;nen Strom haben wir schlie&szlig;lich die M&ouml;glichkeit, den &Uuml;bergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft voranzutreiben&ldquo;, weist Stadtentwicklungsdirektor&nbsp;<abbr title="Doktor-Ingenieur">Dr.-Ing</abbr>. Hans-Martin Neumann auf die Vorteile hin.</p>
<p>&bdquo;Mit unserem Klimaneutralit&auml;tskonzept geben wir die Richtung f&uuml;r die kommenden Jahre vor. Photovoltaik ist darin als notwendiger Baustein f&uuml;r die Energiewende in der Stadt Linz mit gro&szlig;em Ausbaupotenzial ausgewiesen, vor allem auf D&auml;chern. Aber auch Photovoltaik-Freifl&auml;chenanlagen werden einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Energiewende leisten m&uuml;ssen, um g&uuml;nstigen und preislich stabilen Strom f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung liefern zu k&ouml;nnen&rdquo;, erg&auml;nzt Oliver Schrot,&nbsp;<abbr title="Doktor der Philosophie">PhD</abbr>&nbsp;<abbr title="Master of Science">MSc</abbr>, Klimakoordinator der Stadt Linz.</p></blockquote>
<h2>Energiewende mit Sonnenstrom unterst&uuml;tzen</h2>
<p>Seit dem 1. Januar 2021 ist das neue Energie-Ausbau-Gesetz (EAG) bundesweit in Kraft. Es verfolgt das ehrgeizige Ziel, &Ouml;sterreich bis 2030 zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Dazu soll die j&auml;hrliche Stromerzeugung aus Wasser, Wind und Sonne deutlich gesteigert werden. Diese Vorhaben sind entscheidend im Hinblick auf die Klimawende.</p>
<p>Dabei bietet die Nutzung von Photovoltaik eine effektive M&ouml;glichkeit, Sonnenlicht in Strom umzuwandeln. Sie stellt ein wirksames Instrument gegen eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen der heutigen Zeit dar, die Energieversorgung.</p>
<p>Photovoltaikanlagen nutzen die nat&uuml;rliche Kraft der Sonne, um sauberen und erneuerbaren Strom zu produzieren. Im Gegensatz zu fossilen Energietr&auml;gern erfolgt die Stromerzeugung emissionsfrei, und klimasch&auml;dliche&nbsp;<abbr title="Kohlenstoffdioxid">CO<sub>2</sub></abbr>-Emissionen k&ouml;nnen gesenkt werden. Photovoltaikanlagen unterst&uuml;tzen dabei ma&szlig;geblich die Wende zu einer nachhaltigen und &ouml;kologischeren Energieversorgung.</p>
<h2>Linz auf dem Weg zur Klimaneutralit&auml;t</h2>
<p>Auch die Stadt Linz setzt konsequent auf erneuerbare Energien auf ihrem Weg zur nachhaltigen und klimaneutralen Zukunft.</p>
<p>Eine zentrale Ma&szlig;nahme dabei ist die st&auml;dtische&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Offensive, die mehr als 100 Photovoltaikanlagen auf st&auml;dtischen Geb&auml;uden umfasst. Durch die Nutzung von Sonnenstrom erwartet die Stadt einen &ouml;konomischen Vorteil von rund einer Million Euro pro Jahr. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen spielen aber vor allem die &ouml;kologischen Aspekte eine gro&szlig;e Rolle. Mit der Inbetriebnahme dieser Anlagen k&ouml;nnen &uuml;ber 5.000 Tonnen&nbsp;<abbr title="Kohlenstoffdioxid">CO<sub>2</sub></abbr>&nbsp;eingespart werden, was mehr als 40 Prozent des j&auml;hrlichen Stromverbrauchs der Stadt aus erneuerbaren Quellen abdeckt. Dieser Schritt bringt Linz einen bedeutenden Schritt n&auml;her an das Ziel, bis sp&auml;testens 2040 eine klimaneutrale Industriestadt zu werden.</p>
<p>&bdquo;Die Stadt Linz engagiert sich nicht nur durch eine eigene Investition von &uuml;ber 20 Millionen Euro aktiv f&uuml;r den Umstieg auf erneuerbare Energien, sondern unterst&uuml;tzt auch den Ausbau von Photovoltaikprojekten. Diese Initiativen tragen dazu bei, die Nutzung von Solarenergie zu erh&ouml;hen und die Energiewende voranzutreiben&rdquo;, betont Planungsstadtrat Dietmar Prammer.</p>
<p>Die st&auml;dtische&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Offensive wird noch heuer im Fr&uuml;hjahr 2024 gestartet und bis 2027 im gesamten Stadtgebiet umgesetzt. Dabei werden Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Standorten innerhalb der Stadt verteilt installiert. In der ersten Etappe werden am Neuen Rathaus, auf dem Volkshaus Dornach, dem Donauparkstadion und dem Brucknerhaus Photovoltaikanlagen realisiert.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/fotogalerie/01_PV_FW_Nord_textbreite.jpg" alt="" width="680" height="450"/><br>
<em>St&auml;dtische Photovoltaikanlage auf der Feuerwache Nord in Linz. Im Endausbau der&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Offensive sollen mehr als 40 Prozent des j&auml;hrlichen Stromverbrauchs der Stadt Linz aus Anlagen auf st&auml;dtischen Geb&auml;uden abgedeckt werden. Bildnachweis: Stadt Linz.</em></p>
<p>Im Zuge der st&auml;dtischen Photovoltaik-Offensive wurde auch die Linzer Energiegemeinschaft Gesellschaft (LEG) f&uuml;r die &bdquo;EEGs&ldquo; auf st&auml;dtischen Objekten gegr&uuml;ndet. Erneuerbare Energiegemeinschaften (EEG) bieten Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen die M&ouml;glichkeit, Strom gemeinsam zu produzieren, zu speichern und zu verbrauchen.</p>
<p>Zudem errichtet die LINZ AG Photovoltaikanlagen f&uuml;r Industrie, Gewerbe, &ouml;ffentliche und gemeinn&uuml;tzige Einrichtungen. Die Photovoltaikkapazit&auml;t soll bis 2030 die 20 Megawatt Peak erreichen und vorrangig noch auf D&auml;chern installiert werden.</p>
<h2>Verpflichtende Solaranlagen als weiterer Schritt zur Energiewende</h2>
<p>Bis 2040 will die Stadt Linz klimaneutral werden. Mit dem Klimaneutralit&auml;tskonzept hat Linz eine grundlegende Leitlinie erarbeitet, um die Lebensqualit&auml;t der Stadt trotz der globalen Erw&auml;rmung zu erhalten und zu verbessern. Dazu ist Dekarbonisierung in allen Bereichen notwendig &ndash; im Verkehr, in der Industrie, aber auch in den privaten Haushalten und in der Strom- und Fernw&auml;rmeversorgung.</p>
<p>Derzeit wird daher an einer neuen Ediktalverordnung f&uuml;r Linz gearbeitet, die Photovoltaik-Anlagen bei der Errichtung neuer Neu- und Zubauten von privat oder gewerblich genutzten Geb&auml;uden verpflichtend vorschreibt. Ziel dieser Ma&szlig;nahme ist es, zumindest einen Teil des Strombedarfs dieser Geb&auml;ude aus erneuerbaren Energiequellen zu decken.</p>
<p>Dabei sollen nicht nur die Dachfl&auml;chen, sondern auch die Fassadenfl&auml;chen f&uuml;r die geforderte Dimensionierung der Photovoltaikanlage herangezogen werden k&ouml;nnen. Dies gilt insbesondere f&uuml;r Hochh&auml;user, wo die Nutzung von Fassadenfl&auml;chen eine zus&auml;tzliche M&ouml;glichkeit bietet, umweltfreundliche Energie zu gewinnen.</p>
<h2>Freifl&auml;chen als weiteres Potenzial f&uuml;r Photovoltaik</h2>
<p>Die Nutzung von Freifl&auml;chen als Potenzial f&uuml;r die Energiegewinnung durch&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Anlagen r&uuml;ckt aufgrund hoher Ausbaupotenziale zunehmend in den Fokus. International und auch in &Ouml;sterreich werden bereits innovative L&ouml;sungen umgesetzt, darunter die Installation von schwimmenden&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Anlagen im Wasser (<abbr title="zum Beispiel">z.B</abbr>. in Grafenw&ouml;rth, Nieder&ouml;sterreich) und Photovoltaikanlagen auf freien Fl&auml;chen (<abbr title="zum Beispiel">z.B</abbr>. der SolarCampus in Eberstalzell, Ober&ouml;sterreich), um eine optimale Nutzung der Sonnenenergie zu gew&auml;hrleisten.</p>
<p>Eine besonders effiziente M&ouml;glichkeit zur Fl&auml;chennutzung bietet die &bdquo;Agri-Photovoltaik&ldquo; (auch als &bdquo;Agro-<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>&ldquo; bekannt). Durch Agri-<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>&nbsp;k&ouml;nnen die Fl&auml;chen sowohl f&uuml;r Land- und Forstwirtschaft als auch f&uuml;r die Stromerzeugung genutzt werden. Die Doppelnutzung tr&auml;gt zur Maximierung der Fl&auml;chennutzungseffizienz bei. Die Kombination aus landwirtschaftlicher Produktion und sauberer Energieerzeugung macht Agri-<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>&nbsp;zu einem vielversprechenden Ansatz f&uuml;r die Zukunft der erneuerbaren Energien und der Landwirtschaft.</p>
<h2>Konkrete Ma&szlig;nahmen im neuen Klimaneutralit&auml;tskonzept</h2>
<p>Bereits in der &bdquo;Leitlinie der Linzer Stadtregierung 2021-2027&rdquo; hielt die Stadt Linz fest, dass Ma&szlig;nahmen f&uuml;r einen weitreichenden Ausbau der Photovoltaik-Anlagen notwendig sind. 2022 waren im Stadtgebiet bisher 425&nbsp;<abbr title="Megawatt Peak">MWp</abbr>&nbsp;Photovoltaikleistung installiert. Im Rahmen des fachlich finalisierten Klimaneutralit&auml;tskonzepts, das im M&auml;rz dem <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll, werden zus&auml;tzliche Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die erneuerbare Stromerzeugung formuliert.</p>
<p>&bdquo;Neben dem umfassenden Ausbau der Photovoltaik auf unseren D&auml;chern und der Bildung von Erneuerbaren Energiegemeinschaften soll auch die Errichtung von sorgf&auml;ltig gepr&uuml;fter Freifl&auml;chen-Photovoltaik als erg&auml;nzende Klimaschutzma&szlig;nahme genutzt werden, um unser Energiesystem rasch zu defossilisieren. So k&ouml;nnten die Verbraucher*innen zudem von gesenkten Energiekosten profitieren&rdquo;, betont der Linzer Klimakoordinator Oliver Schrot,&nbsp;<abbr title="Doktor der Philosophie">PhD</abbr>&nbsp;<abbr title="Master of Science">MSc</abbr>.</p>
<p>Laut einer aktuellen Umfrage unterst&uuml;tzt eine sehr gro&szlig;e Mehrheit die Vereinfachung einer Selbstversorgung durch erneuerbare Energiegemeinschaften sowie den Ausbau von Photovoltaikstrom. Bei der Erschlie&szlig;ung von Freifl&auml;chen-<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>&nbsp;sollen Zielkonflikte mit der Nahrungsmittelproduktion, Naturhaushalt oder Klimawandelanpassung sowie Orts- und Landschaftsbild&nbsp;<abbr title="et cetera">etc</abbr>. m&ouml;glichst vermieden werden. Einen m&ouml;glichen L&ouml;sungsansatz in diesem Zusammenhang stellen die erw&auml;hnten Agri-PVs dar, bei der land- und forstwirtschaftliche Nutzungen mit der Stromproduktion kombiniert werden.</p>
<h2>Land sieht bisher nur geringe Priorit&auml;t</h2>
<p>Unterschiedliche Sichtweisen zu dem Thema gibt es noch zwischen Stadt Linz und Land Ober&ouml;sterreich. Seitens des Landes Ober&ouml;sterreich hat Freifl&auml;chen-Photovoltaik &ndash; auf landwirtschaftlich minderwertig genutzten B&ouml;den &ndash; bisher n&auml;mlich nur eine geringe Priorit&auml;t. Vordergr&uuml;ndig sollen Photovoltaikanlagen auf D&auml;chern gef&ouml;rdert werden. Danach kommen verbaute Fl&auml;chen wie Deponien, Parkpl&auml;tze, Verkehrsr&auml;nder, Stra&szlig;en- und Schienenverkehrsanlagen sowie Industrie- und Gewerbebrachen.</p>
<p>Entsprechende F&ouml;rderprogramme wurden f&uuml;r diese auch erarbeitet und Mittel bereitgestellt.</p>
<h2>Stadt Linz gibt Energiewende und Versorgungssicherheit Vorzug</h2>
<p>Die Stadt Linz hat sich in den Leitlinien f&uuml;r eine klimafreundliche Industriestadt und in der Linzer Klimastrategie zu einer weiteren Reduktion des&nbsp;<abbr title="Kohlenstoffdioxid">CO<sub>2</sub></abbr>-Aussto&szlig;es mit klimafreundlichen Technologien bekannt. Erg&auml;nzend zum Einsatz von Wasserstoff-Technologien investiert die Stadt in die Reduktion fossiler Energietr&auml;ger in anderen Bereichen. So wird die Stromerzeugung f&uuml;r die Haushalte derart umger&uuml;stet, dass bis 2040 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammt und bis 2030 bereits 50 Prozent.</p>
<p>&bdquo;Um die Energiewende bis 2040 umsetzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen schon jetzt alle Hebel in Gang gesetzt werden. Dazu geh&ouml;rt die Umstellung der Kraftwerke der Linz AG auf erneuerbare Energien sowie eben der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Ausbau von Photovoltaikanlagen. Alle daf&uuml;r geeigneten Fl&auml;chen im Stadtgebiet m&uuml;ssen mobilisiert werden, wir k&ouml;nnen hier nicht warten&ldquo;, weist Planungsstadtrat Dietmar Prammer eindr&uuml;cklich hin.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/fotogalerie/02_Dallingerstr_textbreite.jpg" alt="" width="680" height="339"/><br>
<em>Luftbild der Freifl&auml;che s&uuml;dlich der Dallingerstra&szlig;e; Bildnachweis:&nbsp;<abbr title="Planung, Technik und Umwelt">PTU&nbsp;</abbr>Pertlwieser.</em></p>
<p>Die Linzer Stadtklimatologie sieht f&uuml;r das Projekt an der Dallingerstra&szlig;e die Bel&uuml;ftungssituation vor Ort in Folge der Errichtung von Photovoltaikanlagen unproblematisch, die Sonnenlichtreflexionen k&ouml;nnen allerdings an Sommertagen einen Temperaturanstieg in unmittelbarer N&auml;he der Anlagen verursachen. Breite Streifen zwischen den Anlagen k&ouml;nnten die Temperatur abmildern.</p>
<p>Bei der Abw&auml;gung zwischen den Interessen der Stadt Linz in der Klimastrategie und jenen des Natur- und Landschaftsschutzes erscheint die beantragte Fl&auml;che geeignet f&uuml;r die Errichtung einer Photovoltaikanlage, sodass dem Ausbau von erneuerbarer Energie hier der Vorrang gegeben wird. Die Lage und das Gel&auml;nde erm&ouml;glichen mit einer entsprechenden Eingr&uuml;nung und Gestaltung (Abst&auml;nde zum Wald und zu den B&auml;chen&nbsp;<abbr title="und so weiter">usw</abbr>.) eine weitgehende Integration in die Landschaft.</p>
<p>&bdquo;Wir m&ouml;chten als Stadt gr&ouml;&szlig;ere Projekte f&uuml;r Photovoltaik auf Freifl&auml;chen grunds&auml;tzlich unterst&uuml;tzen, wenn dies sinnvoll erscheint &ndash; etwa, wenn Umspannwerke in der N&auml;he sind und die Vorhaben mit dem Orts- und Landschaftsbild vertr&auml;glich sind. Wichtig ist dabei vor allem eine ausreichende Eingr&uuml;nung und die Ber&uuml;cksichtigung von Sichtbeziehungen&rdquo;, f&uuml;hrt Stadtentwicklungsdirektor&nbsp;<abbr title="Doktor-Ingenieur">Dr.-Ing</abbr>. Hans-Martin Neumann noch aus.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/photovoltaik-auf-freiflaechen/">Photovoltaik auf Freiflächen</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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		<title>Hauptplatz für alle</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/hauptplatz-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 11:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hauptplatz hat sich in der j&#252;ngsten Umfrage zum Linzer Innenstadtkonzept mit rund 4.000 Befragten als einer von drei Lieblingsorten der Innenstadt herausgestellt. Die Stadt und ihr externes Expert*innenteam arbeiten nun intensiv an einer Vision f&#252;r die nahe Zukunft, bereits vorbereitend f&#252;r den geplanten Gestaltungswettbewerb im Herbst. In einem Workshop am 28. Februar 2024 wurden &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hauptplatz hat sich in der j&uuml;ngsten Umfrage zum Linzer Innenstadtkonzept mit rund 4.000 Befragten als einer von drei Lieblingsorten der Innenstadt herausgestellt. Die Stadt und ihr externes Expert*innenteam arbeiten nun intensiv an einer Vision f&uuml;r die nahe Zukunft, bereits vorbereitend f&uuml;r den geplanten Gestaltungswettbewerb im Herbst. In einem Workshop am 28. Februar 2024 wurden verschiedenste Personengruppen und Organisationen mit besonderem Interesse an der Neugestaltung des Hauptplatzes zum offenen Austausch eingeladen. Die Hauptthemen stellten dabei die Aufenthaltsqualit&auml;t hinsichtlich Beschattung, Begr&uuml;nung und Sitzgelegenheiten sowie der Zugang zur Donau mit einer guten Anbindung zur Nibelungenbr&uuml;cke dar.</p>
<p>&bdquo;Fest steht, dass mit der Freigabe der neuen Westringbr&uuml;cke in diesem Jahr der Hauptplatz vom Durchzugsverkehr befreit werden kann. Dadurch k&ouml;nnen wir die Neugestaltung unseres historischen Platzes starten. Im Rahmen des Innenstadtkonzepts bereiten wir die stadtplanerischen Nutzungs- und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten auf, dem folgt dann ein Wettbewerb zu den konkreten Ma&szlig;nahmen. Dieser soll noch heuer ausgeschrieben werden und auch stattfinden. Sein Ergebnis kann damit ab 2025 umgesetzt werden. Davor aber schon soll &ndash; nach erfolgreicher Mobilit&auml;tsplanung &ndash; der weitgehend autofreie Hauptplatz Ende dieses Jahres Realit&auml;t werden. Die Bev&ouml;lkerung erh&auml;lt damit auch einen ersten sp&uuml;rbaren Eindruck vom neuen Lebensgef&uuml;hl in der Innenstadt&rdquo;, gibt Planungsstadtrat Dietmar Prammer die Richtung f&uuml;r die Entwicklung vor.</p>
<p>&bdquo;Der Linzer Hauptplatz hat viele unterschiedliche Nutzungen, und einige Personengruppen haben auch schon ein berechtigtes Interesse an seiner Gestaltung bei uns angemeldet. Um das alles unter einen Hut zu bringen, fand gestern Nachmittag ein erster Workshop statt. Neben magistratsinternen Teilnehmer*innen haben vor allem direkt betroffene Vertreter*innen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Hotellerie, der Verein &bdquo;Wir Altstadt&rdquo;, die Kunstuniversit&auml;t, das Bundesdenkmalamt und die Taxi-Innung der&nbsp;<abbr title="Wirtschaftskammer Ober&ouml;sterreich">WKO&Ouml;</abbr>&nbsp;ihre Expertise und Anliegen beigesteuert. Gemeinsam wurde unter anderem die Frage beantwortet, was den einzelnen Gruppen am Hauptplatz am wichtigsten ist&rdquo;, so&nbsp;<abbr title="Diplomingenieur">DI&nbsp;</abbr>Ren&eacute; Ziegler.</p>
<h2>Der Hauptplatz als Schwerpunktraum im Innenstadtkonzept</h2>
<p>Noch bis zum Herbst wird intensiv am Linzer Innenstadtkonzept gearbeitet, das eine bedeutende Verbesserung der &ouml;ffentlichen R&auml;ume und damit der Lebensqualit&auml;t in der Stadt anstrebt. Dabei wurde der Linzer Hauptplatz f&uuml;r das Innenstadtkonzept als einer von drei r&auml;umlichen Schwerpunkten ausgew&auml;hlt. Besonders hervorgehoben wird dabei die Neugestaltung des Hauptplatzes. Als zentraler Knotenpunkt und Tor zur Innenstadt dient der Hauptplatz, gesch&auml;tzt f&uuml;r seinen Charme und seine hohe Aufenthaltsqualit&auml;t, als beliebter Treffpunkt f&uuml;r die Linzer*innen.</p>
<p>Der besondere Stellenwert des Hauptplatzes f&uuml;r die Bewohner*innen sowie f&uuml;r Besucher*innen wurde durch die Ergebnisse der Innenstadt-Umfrage deutlich. Die Ergebnisse waren von gro&szlig;er Bedeutung, da sie nicht nur Auskunft zu gew&uuml;nschten Ver&auml;nderungen gaben, sondern auch die vorhandenen Qualit&auml;ten aufzeigten, die erhalten werden sollen.</p>
<p>So wird er etwa f&uuml;r seine Atmosph&auml;re und Aufenthaltsqualit&auml;t gesch&auml;tzt. Die Menschen nutzen das Angebot an Gastronomie und Gesch&auml;ften. Gleichzeitig zeichnet er sich aus als Ort sch&ouml;ner Architektur, historischen Ambientes und der Kultur.</p>
<p>Bei den am h&auml;ufigsten genannten Lieblingsorten rangierte der Hauptplatz damit gemeinsam mit dem Alten Markt in der Altstadt und dem OK-Platz unter den Top 3.</p>
<p>Jedoch wurde auch deutlich, dass Verbesserungsbedarf besteht. Es zeigt sich, dass bestimmte Orte und Themen in der Innenstadt unterschiedlich wahrgenommen werden. W&auml;hrend einige die besondere und positive Qualit&auml;t des Hauptplatzes betonen, &uuml;berwiegen bei anderen die negativen Aspekte. Dies reflektiert auch die Vielfalt der Bed&uuml;rfnisse und Vorstellungen in einer Stadt.</p>
<h2>(Haupt-)Platz f&uuml;r alle</h2>
<p>Jede*r Linzer*in hat dabei ein bestimmtes Bild im Kopf. Die Dreifaltigkeitss&auml;ule, die barocken Fassaden. Die M&auml;rkte, Feste und Veranstaltungen &ndash; wie Flohm&auml;rkte, Christkindlmarkt, Konzerte und Pflasterspektakel. Oder die gem&uuml;tlichen Caf&eacute;s und andere Arten der Gastronomie. Als zentraler, &ouml;ffentlicher Raum in Linz erf&uuml;llt der Hauptplatz eine wesentliche Rolle im sozialen Stadtleben.</p>
<p>Zum Teil ist der Hauptplatz aber noch vom motorisierten Verkehr belegt &ndash; eine &bdquo;Abstandsfl&auml;che&rdquo; &ndash; die nicht voll nutzbar ist. Das Ziel der Stadt ist es, in naher Zukunft den gesamten Hauptplatz zu dem sch&ouml;nen, lebendigen und vielf&auml;ltigen Platz zu machen, an den wir denken &ndash; ein Hauptplatz, der zu 100 Prozent f&uuml;r alle da ist.</p>
<p>Mit der Er&ouml;ffnung der Westringbr&uuml;cke diesen Herbst und der m&ouml;glichen Sperrung der Durchfahrt oder der Umwandlung in eine Fu&szlig;g&auml;ngerzone ist ein erheblicher R&uuml;ckgang des Autoverkehrs am Hauptplatz zu erwarten. Ging die Entwicklung voriger Jahrzehnte bereits Richtung Verkehrsberuhigung, steht nun die Einrichtung eines autofreien Platzes an.</p>
<p>Gleichzeitig werden die Radwege auf der Nibelungenbr&uuml;cke in beide Richtungen um je eine Fahrspur erweitert.</p>
<p>Damit ergibt sich die gro&szlig;e Chance und auch die Notwendigkeit zur Neugestaltung und daf&uuml;r, aus diesen neuen Rahmenbedingungen den gr&ouml;&szlig;ten Mehrwert zu gewinnen. Ehemalige Verkehrsfl&auml;chen lassen sich etwa k&uuml;nftig anders nutzen, Radwege sind an die verbesserte Situation auf der Nibelungenbr&uuml;cke anzupassen. Diese brauchen besonders eine gute Anbindung an die Radwege auf der Nibelungenbr&uuml;cke. Ein gutes Miteinander und R&uuml;cksichtnahme zwischen Fu&szlig;g&auml;nger*innen und Radfahrer*innen ist eine wesentliche Grundbedingung, teils werden auch bauliche Ma&szlig;nahmen erforderlich sein.</p>
<p>Besonders betroffen w&auml;re auch der &ouml;stliche Bereich des Hauptplatzes, dessen Fl&auml;chen durch den durchfahrenden Verkehr derzeit nur eingeschr&auml;nkt genutzt werden k&ouml;nnen. Vorbild f&uuml;r eine k&uuml;nftig verbesserte Nutzung ist der westliche Bereich zwischen Dreifaltigkeitss&auml;ule und Neptunbrunnen.</p>
<p>&bdquo;Auf diese Weise entstehen zus&auml;tzliche zwanglose Aufenthaltsbereiche. Diese brauchen mehr Sitzgelegenheiten. Momentan sind die &ouml;ffentlichen R&auml;ume der Altstadt noch stark auf tempor&auml;re Nutzungen ausgelegt. Der neue Hauptplatz k&ouml;nnte einen gut integrierten Aufenthaltsbereich anbieten, ohne auf den vorhandenen flexiblen Raum f&uuml;r M&auml;rkte, Veranstaltungen und Gastg&auml;rten zu verzichten&rdquo;, so Stadtrat Dietmar Prammer.</p>
<h2>Gestaltungswettbewerb im Herbst 2024</h2>
<p>Angesichts seiner herausragenden Bedeutung f&uuml;r die Stadt wird ein hoher Anspruch an die Nutzbarkeit und Gestaltung des Hauptplatzes gestellt. Daher verfolgt die Stadt Linz das Ziel, diesen zentralen Platz neu zu gestalten, getragen von einem grundlegenden politischen Konsens aller Fraktionen.</p>
<p>Im Rahmen des Innenstadtkonzepts werden Richtlinien und Zielsetzungen als Grundlage f&uuml;r den Gestaltungswettbewerb erarbeitet, der im Herbst 2024 starten soll. Dieser Wettbewerb wird dazu beitragen, den Hauptplatz zu einem noch attraktiveren und funktionaleren Ort f&uuml;r alle in Linz zu machen.</p>
<p>In Vorbereitung f&uuml;r den Gestaltungswettbewerb wurde das Projektteam des Innenstadtkonzepts damit beauftragt, inhaltlich die Eckpunkte daf&uuml;r aufzuzeichnen.</p>
<h2>Im Dialog mit Stakeholdern</h2>
<p>&bdquo;Da der Hauptplatz f&uuml;r viele unterschiedliche Nutzungen zur Verf&uuml;gung stehen muss und viele Stakeholder auch berechtigte Interessen an seiner Neugestaltung haben, haben wir uns entschlossen, einen Workshop zu diesem r&auml;umlichen Schwerpunkt abzuhalten. Dieser fand am 28. Februar statt, verschiedenste Interessenvertreter*innen und Organisationen waren dazu eingeladen, um ihre jeweiligen Perspektiven, aber auch Anliegen, einzubringen. So erreichen wir eine bestm&ouml;gliche Abstimmung aller Beteiligten&rdquo;, so&nbsp;<abbr title="Diplomingenieur">DI</abbr>&nbsp;Ren&eacute; Ziegler, Projektleiter des Innenstadtkonzepts.</p>
<p>Das Planungsteam und magistratsinterne Expert*innen aus den Bereichen des Geb&auml;udemanagements, der Stra&szlig;enverwaltung, der Mobilit&auml;tsplanung und der Kultur sowie der Stadtklimatologie und des Bereichs Tourismus und M&auml;rkte gingen in direkten Dialog mit externen Stakeholdern. Darunter waren vor allem Vertreter*innen aus dem Bereich Handel, Gastronomie und Hotellerie, der &bdquo;Verein Wir Altstadt&ldquo; sowie die Kunstuniversit&auml;t, das Bundesdenkmalamt und die Taxi-Innung der Wirtschaftskammer&nbsp;<abbr title="Ober&ouml;sterreich">O&Ouml;</abbr>. So werden m&ouml;glichst viele Bed&uuml;rfnisse und Anforderungen f&uuml;r einen neu gestalteten Hauptplatz schon vorab ber&uuml;cksichtigt.</p>
<h2>Vieles funktioniert, manches braucht noch Verbesserung</h2>
<p>Im gemeinsamen Austausch mit den Stakeholdern wurden deutliche Schwerpunktthemen identifiziert. Besonderes Augenmerk lag im Workshop auf der Steigerung der Aufenthaltsqualit&auml;t, wobei insbesondere Beschattung und Begr&uuml;nung eine zentrale Rolle spielen. Bereits die Umfrage zeigte, dass viele Menschen den Hauptplatz aufgrund seines Flairs sch&auml;tzen und dort gerne Zeit verbringen. &Ouml;ffentliche Sitzb&auml;nke sind daher ein wichtiges Element, um das Verweilen f&uuml;r Besucher*innen zu erm&ouml;glichen.</p>
<p>Weitgehend einig war man sich, dass die Gastronomie am Hauptplatz gut funktioniert. Dabei k&ouml;nnte diese von weiteren Sitzgelegenheiten f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung im &ouml;ffentlichen Raum ebenso profitieren, da damit nat&uuml;rlich auch mehr Menschen am Standort frequentieren. Sie tragen wesentlich zur Verbesserung der Aufenthaltsqualit&auml;t bei und f&ouml;rdern die soziale Interaktion. Solche Aufenthaltsbereiche, oder auch konsumfreie Zonen genannt, br&auml;uchten wiederum ausreichende Beschattung.</p>
<p>Wie schon oben erw&auml;hnt, hat vor allem der &ouml;stliche Bereich des Hauptplatzes in dieser Hinsicht Potenzial zur Verbesserung. Es gab daher auch den breiten Wunsch, diesen &bdquo;aufzur&auml;umen&rdquo; und neu zu gestalten.</p>
<p>Da der Hauptplatz ganz klar das Tor zur Innenstadt bildet, soll er auch ausw&auml;rts einen besseren Zugang zur Donau bilden. Die &Uuml;berlegungen fokussieren sich vor allem auf den Br&uuml;ckenkopf. Nicht nur die Radwege sollen hier eine gute Anbindung bekommen, sondern auch der Aufenthaltsbereich f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger*innen soll hier attraktiviert werden. Anzudenken w&auml;re eine Art &bdquo;Linz-Balkon&rdquo;, der einen Aufenthalt mit Ausblick auf die Donau erlaubt.</p>
<h2>Die n&auml;chsten Schritte f&uuml;r das Innenstadtkonzept</h2>
<p>Neben den st&auml;dtischen Beteiligten aus Magistrat, Unternehmensgruppe Linz (UGL) und Stadtsenat spielen externe Stakeholder weiter eine entscheidende Rolle bei der Ausarbeitung des Innenstadtkonzepts. Die Einbeziehung verschiedener Perspektiven und Bed&uuml;rfnisse ist essenziell f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt.</p>
<p>Daher werden Interessenvertreter*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Handel, Gastronomie, Kultur, Mobilit&auml;t sowie Vereine und Eigent&uuml;mer*innen zu einer gro&szlig;en Stakeholder-Konferenz Mitte April eingeladen. Als ganzt&auml;gige Veranstaltung mit interaktiven Workshop-Elementen soll ein intensiver und produktiver Austausch mit und innerhalb der breiten Gruppe erm&ouml;glicht werden.</p>
<p>&bdquo;Die Teilnahme und das Engagement der externen Partnerinnen und Partner sind f&uuml;r uns von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass das Innenstadtkonzept die vielf&auml;ltigen Bed&uuml;rfnisse und Anliegen der Linzer Bev&ouml;lkerung sowie der Unternehmen und Institutionen in der Stadt angemessen ber&uuml;cksichtigt&rdquo;, erkl&auml;rt&nbsp;<abbr title="Diplomingenieur">DI</abbr>&nbsp;Ren&eacute; Ziegler.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/hauptplatz-fuer-alle/">Hauptplatz für alle</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Diesterwegschule: Stadt setzt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/diesterwegschule-stadt-setzt-zusaetzliche-sicherheitsmassnahmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 11:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entschlossen reagiert die Stadt Linz auf die j&#252;ngsten Vorf&#228;lle an der Diesterwegschule. Bei diesen war es zu Sachbesch&#228;digungen am Geb&#228;ude durch Gescho&#223;e gekommen. Unmittelbar nach Bekanntwerden reagierten Stadt, Schulleitung und Stadtpolizeikommando in enger Abstimmung &#8211; so kamen etwa Jugendkontaktbeamte der Exekutive sofort verst&#228;rkt zum Einsatz. Nach einer Begehung vor Ort setzt die Stadt Linz als &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entschlossen reagiert die Stadt Linz auf die j&uuml;ngsten Vorf&auml;lle an der Diesterwegschule. Bei diesen war es zu Sachbesch&auml;digungen am Geb&auml;ude durch Gescho&szlig;e gekommen. Unmittelbar nach Bekanntwerden reagierten Stadt, Schulleitung und Stadtpolizeikommando in enger Abstimmung &ndash; so kamen etwa Jugendkontaktbeamte der Exekutive sofort verst&auml;rkt zum Einsatz.</p>
<p>Nach einer Begehung vor Ort setzt die Stadt Linz als Schulerhalterin nun eine Reihe an Sicherheitsma&szlig;nahmen, die zur Verbesserung der Situation sowie zur Erh&ouml;hung des Sicherheitsgef&uuml;hls von Sch&uuml;ler*innen, Eltern, Lehr- und Verwaltungspersonals beitragen. So wird etwa die Einfahrt an der Krankenhausstra&szlig;e mit einem elektrischen Schiebetor versehen. Im Bereich des Hortes an der Khevenh&uuml;llerstra&szlig;e entsteht ein zus&auml;tzlicher Zaun, um immer wieder auftretenden Sachbesch&auml;digungen vorzubeugen und Verschmutzungen durch bislang leichten Zugang zu vermeiden. Ebenso wird k&uuml;nftig der Haupteingang zur Schule von der Khevenh&uuml;llerstra&szlig;e verst&auml;rkt gesichert werden.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Ich bedanke mich ausdr&uuml;cklich bei Schulleitung und Exekutive f&uuml;r die rasche, zielf&uuml;hrende Zusammenarbeit, um der Situation nach den j&uuml;ngsten Vorf&auml;llen zu entgegnen. Es darf nicht sein, dass Vandalismus, Sachbesch&auml;digungen oder gar Gewalt die hervorragende p&auml;dagogische Arbeit des engagierten Lehrpersonals erschweren oder beeintr&auml;chtigen&ldquo;, erkl&auml;rt <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Klaus Luger.</p></blockquote>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Die baulichen Ma&szlig;nahmen erfolgen ehestm&ouml;glich, um schulfremden Personen den Zutritt zum Schulgel&auml;nde&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw</abbr>. -geb&auml;ude zu erschweren. Die Adaptierung wurde bei einer Begehung gemeinsam mit der Schulleitung beschlossen. Aufgrund der Expertise aller Beteiligten ist von einer praktikablen L&ouml;sung auszugehen&ldquo;, ist der f&uuml;r Schulerhaltung zust&auml;ndige Stadtrat Dietmar Prammer &uuml;berzeugt.</p>
<p>&bdquo;Es ist traurig, dass wir zu solchen Ma&szlig;nahmen greifen m&uuml;ssen. Die Linzer Schulen sind nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sie m&uuml;ssen auch Orte der Sicherheit sein. Als Sicherheitsstadtrat begr&uuml;&szlig;e ich das Ma&szlig;nahmenpaket und bedanke mich bei der Polizei, die mit dem verst&auml;rkten Einsatz von Jugendkontaktbeamten rasch reagiert hat&ldquo;, betont Sicherheitsstadtrat&nbsp;<abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Michael Raml.</p>
<p>&bdquo;Wir sind froh, dass nun Ma&szlig;nahmen gesetzt werden, um unseren Sch&uuml;ler*innen ein ansprechendes und sicheres Lern- und Lebensumfeld zu erm&ouml;glichen. Schule soll ein Ort des Miteinanders, der Wissensvermittlung und der Freude sein&ldquo;, res&uuml;miert Michael Haas,&nbsp;<abbr title="Bachelor of Education">BEd</abbr>, Direktor der&nbsp;<abbr title="Mittelschule">MS</abbr>&nbsp;11 Diesterwegschule.</p></blockquote><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/diesterwegschule-stadt-setzt-zusaetzliche-sicherheitsmassnahmen/">Diesterwegschule: Stadt setzt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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		<item>
		<title>GWG ist treibende Kraft am Linzer Wohnungsmarkt</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/gwg-ist-treibende-kraft-am-linzer-wohnungsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 12:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die GWG, die gr&#246;&#223;te Gemeinn&#252;tzige Wohnbaugesellschaft in Ober&#246;sterreich, setzt auch im Jahr 2024 ihre Bem&#252;hungen fort, der steigenden Nachfrage nach leistbarem und gef&#246;rdertem Wohnraum gerecht zu werden. Als bedeutende Anbieterin von gemeinn&#252;tzigen Wohnungen hat die GWG im vergangenen Jahr 2023 insgesamt 1.489 Wohnungen an neue Mieter*innen in Linz vermittelt. &#8222;Der Ausbau des gef&#246;rderten Wohnbaus durch &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die GWG, die gr&ouml;&szlig;te Gemeinn&uuml;tzige Wohnbaugesellschaft in Ober&ouml;sterreich, setzt auch im Jahr 2024 ihre Bem&uuml;hungen fort, der steigenden Nachfrage nach leistbarem und gef&ouml;rdertem Wohnraum gerecht zu werden. Als bedeutende Anbieterin von gemeinn&uuml;tzigen Wohnungen hat die GWG im vergangenen Jahr 2023 insgesamt 1.489 Wohnungen an neue Mieter*innen in Linz vermittelt.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Der Ausbau des gef&ouml;rderten Wohnbaus durch die GWG ist ein Garant daf&uuml;r, dass Linz auch f&uuml;r die kommenden Generationen eine lebenswerte Stadt bleibt. Sowohl der Wohnsektor als auch die Linzer*innen profitieren von dem herausragend gut entwickelten Bestand gef&ouml;rderter Wohnungen der GWG&ldquo;, betont GWG-Aufsichtsratsvorsitzender und Planungsstadtrat Dietmar Prammer.</p></blockquote>
<h3>Wohnungsvergaben im ganzen Stadtgebiet verteilt</h3>
<p>Die gr&ouml;&szlig;te Anzahl an Wohnungsvergaben pro Stadtteil erfolgte in Urfahr mit 349 Wohnungen und der Innenstadt mit 284 Wohnungen. Zur Innenstadt z&auml;hlen hier auch der Froschberg, das Kaplanhofviertel und der Bulgariplatz. Im Linzer S&uuml;den im Stadtteil Auwiesen und Kleinm&uuml;nchen, konnten mehr als 370 Wohnungen bereitgestellt werden, die nun Familien ein neues Zuhause bieten. &Uuml;ber 200 Wohnungen wurden auch im Franckviertel, davon 100 Wohnungen in der ersten Etappe unserer neuen Wohnanlage Wimh&ouml;lzel-Hinterland, an neue Mieter*innen vergeben.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>GWG-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Mag. Nikolaus Stadler f&uuml;gt dabei hinzu: &bdquo;Trotz herausfordernder Zeiten mit steigenden Baukosten sowie hohen Zinsen ist es unser Ziel als GWG, h&ouml;chste Wohnqualit&auml;t zu sichern und dabei sozial vertr&auml;gliche Mieten zu gew&auml;hrleisten. Mit Revitalisierungsma&szlig;nahmen bei unseren bestehenden Geb&auml;uden und dem Neubau von Wohnungen m&ouml;chten wir der steigenden Nachfrage gerecht werden und gleichzeitig leistbaren sowie qualitativ hochwertigen Wohnraum f&uuml;r unsere Mieterinnen und Mieter schaffen.&ldquo;</p></blockquote>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>Stadtteil</td>
<td>Wohnungsvergaben</td>
</tr>
<tr>
<td>Auwiesen</td>
<td align="right">232</td>
</tr>
<tr>
<td>Bindermichl</td>
<td align="right">95</td>
</tr>
<tr>
<td>Ebelsberg</td>
<td align="right">20</td>
</tr>
<tr>
<td>Franckviertel</td>
<td align="right">208</td>
</tr>
<tr>
<td>Kleinm&uuml;nchen</td>
<td align="right">143</td>
</tr>
<tr>
<td>Neue Heimat</td>
<td align="right">120</td>
</tr>
<tr>
<td>Pichling</td>
<td align="right">38</td>
</tr>
<tr>
<td>Innenstadt</td>
<td align="right">284</td>
</tr>
<tr>
<td>Urfahr</td>
<td align="right">349</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamt</td>
<td align="right">1.489</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Die Nachfrage nach Wohnungen bei der GWG steigt entsprechend dem Trend zum Wohnen im Zentralraum st&auml;ndig an. Aktuell sind insgesamt 10.727 Personen mit dem Wunsch nach einer GWG-Wohnung angemeldet. Im letzten Jahr wurden 6.030 Neuvormerkungen registriert.</p>
<h3>30 neue gef&ouml;rderte Wohnungen mit bilingualer Kinderbetreuungseinrichtung im Poschacherpark</h3>
<p>In unmittelbarer N&auml;he des Bulgariplatzes entsteht im Park der denkmalgesch&uuml;tzten Poschachervilla neuer sozialer Wohnbau mit 30 gef&ouml;rderten Wohnungen. Zeitgleich errichtet die GWG als Bautr&auml;ger, eine zweigescho&szlig;ige bilinguale Kinderbetreuungseinrichtung, welche Platz f&uuml;r sechs Kindergarten- und vier Krabbelstubengruppen bieten wird. Das zweisprachige Betreuungsangebot auf Deutsch und Englisch wird allen Linzer Familien zur Verf&uuml;gung stehen.</p>
<p>Im Sommer 2024 k&ouml;nnen die Wohnungen ihren Mieter*innen &uuml;bergeben werden und im kommenden Bildungsjahr 2024/25 wird der Kindergarten Poschachervilla seine Pforten &ouml;ffnen.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Die Wohnungen im Poschacherpark bieten modernes urbanes Wohnen mit allen Vorz&uuml;gen einer Stadt: Gute Verkehrsanbindung, ein gro&szlig;z&uuml;giges Freizeit- und Betreuungsangebot f&uuml;r Familien und Gr&uuml;nfl&auml;chen in unmittelbarer Wohnumgebung&ldquo;, erg&auml;nzt GWG-Direktor Wolfgang Steiger.</p></blockquote>
<p>Dem ausgepr&auml;gten Wohnungsbedarf in Linz tr&auml;gt die st&auml;dtische GWG auch mit Neubauten Rechnung. Derzeit befinden sich im Stadtgebiet verteilt 169 neue Wohnungen im Bau. Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil macht dabei das gro&szlig;angelegte Reconstructing-Projekt Wimh&ouml;lzel-Hinterland im Franckviertel aus. Im zweiten Bauabschnitt im Bereich Memhardstra&szlig;e/Schreberstra&szlig;e werden insgesamt 89 Wohnungen realisiert.</p>
<p>Dem ausgepr&auml;gten Wohnungsbedarf in Linz tr&auml;gt die st&auml;dtische GWG auch mit Neubauten Rechnung. Derzeit befinden sich im Stadtgebiet verteilt 169 neue Wohnungen im Bau. Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil macht dabei das gro&szlig;angelegte Reconstructing-Projekt Wimh&ouml;lzel-Hinterland im Franckviertel aus. Im zweiten Bauabschnitt im Bereich Memhardstra&szlig;e/Schreberstra&szlig;e werden insgesamt 89 Wohnungen realisiert.</p>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>In Bau befindliche Projekte</td>
<td>Wohneinheiten</td>
</tr>
<tr>
<td>Poschacherpark</td>
<td align="right">30</td>
</tr>
<tr>
<td>Wiener Stra&szlig;e</td>
<td align="right">20</td>
</tr>
<tr>
<td>2. Abschnitt Wimh&ouml;lzel-Hinterland</td>
<td align="right">89</td>
</tr>
<tr>
<td>Am 25er Turm</td>
<td align="right">13</td>
</tr>
<tr>
<td>Sintstra&szlig;e</td>
<td align="right">17</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamt</td>
<td align="right">169</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/gwg-ist-treibende-kraft-am-linzer-wohnungsmarkt/">GWG ist treibende Kraft am Linzer Wohnungsmarkt</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsfitte Innenstadt</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/zukunftsfitte-innenstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 12:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer 2023 begann die Stadt Linz mit einem weitreichenden Prozess zur Weiterentwicklung der Innenstadt. Ein interdisziplin&#228;res Planungsteam arbeitet aktuell an einem Innenstadtkonzept, das im kommenden Herbst pr&#228;sentiert wird. Im Juli letzten Jahres fiel der Startschuss f&#252;r den Prozess. Erste Ziele wurden formuliert und ein Start-Workshop veranstaltet. Nach einer gro&#223;en Umfrage der Bev&#246;lkerung im Oktober &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2023 begann die Stadt Linz mit einem weitreichenden Prozess zur Weiterentwicklung der Innenstadt. Ein interdisziplin&auml;res Planungsteam arbeitet aktuell an einem Innenstadtkonzept, das im kommenden Herbst pr&auml;sentiert wird.</p>
<p>Im Juli letzten Jahres fiel der Startschuss f&uuml;r den Prozess. Erste Ziele wurden formuliert und ein Start-Workshop veranstaltet. Nach einer gro&szlig;en Umfrage der Bev&ouml;lkerung im Oktober und November wurden drei Schwerpunktr&auml;ume definiert: Hauptplatz, Neustadtviertel sowie die s&uuml;dliche Landstra&szlig;e mit dem Volksgarten und dem Schillerpark.</p>
<p>Zur s&uuml;dlichen Landstra&szlig;e fand bereits ein Workshop statt. Daran beteiligt waren neben dem Magistrat externe Teilnehmer*innen wie Feuerwehr, Linz Linien, Volkshilfe und Vertreter*innen aus der Immobilienbranche. Ein weiterer Workshop Ende Februar wird sich mit dem Hauptplatz befassen, der zuk&uuml;nftig vom Durchzugsverkehr befreit und neugestaltet werden soll. Teilnehmen werden unter anderen auch Vereine wie &bdquo;Wir Altstadt&rdquo;, die Kunstuniversit&auml;t und das Bundesdenkmalamt.</p>
<p>Die ersten Ergebnisse aus der Befragung der Bev&ouml;lkerung geben weiteren Aufschluss &uuml;ber Handlungsfelder und Schwerpunktr&auml;ume. 4.000 Menschen kennzeichneten ihre Lieblingsorte und jene mit Verbesserungspotenzial &ndash; insgesamt wurden mehr als 16.000 derartige Punkte markiert.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Ich freue mich sehr &uuml;ber die gro&szlig;e Beteiligung und danke allen, die an der Befragung teilgenommen haben. Es ist uns sehr wichtig, dass auch die Meinung der B&uuml;rger*innen eingeholt wird und in die Konzeptentwicklung einflie&szlig;t. Die Innenstadt ist schlie&szlig;lich Ort f&uuml;r Wohnen, Arbeit, Freizeit und Wirtschaft. Daher stehen die Bed&uuml;rfnisse der Menschen im Vordergrund, die sich in der Innenstadt aufhalten. Auch wenn es nicht leicht werden wird, allen Bed&uuml;rfnissen zu 100 Prozent nachzukommen, so ist doch der n&auml;chste wichtige Schritt in Richtung zukunftsfitte Innenstadt gemacht&ldquo;, betont <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Klaus Luger.</p>
<p>&bdquo;Die Entwicklung des Innenstadtkonzeptes schreitet rasch voran. In Anbetracht aktueller Ver&auml;nderungen etwa im Handel und beim Klima wollen wir die Innenstadt zukunftsf&auml;hig machen. Die Aufenthaltsqualit&auml;t f&uuml;r alle, die hier leben, arbeiten und zu Besuch kommen, soll nicht nur bewahrt, sondern sogar verbessert werden. Zusammen mit Expert*innen und Bewohner*innen, sowie verschiedenen Interessenvertretungen (aus Handel, Gewerbe, Gastronomie, Tourismus, etc.) ist es unsere starke Vision, gemeinsam eine Innenstadt zu gestalten, in der sich alle mit Freude wiederfinden k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Planungsstadtrat Dietmar Prammer.</p></blockquote>
<p>Das Planungsteam erarbeitet &uuml;ber den Sommer das Konzept. Im Herbst sollen schlie&szlig;lich die finalen Ergebnisse pr&auml;sentiert werden. Konkrete Projekte k&ouml;nnen darauf aufbauend umgesetzt werden.</p>
<h2>Gemeinsamer Weg mit Expert*innen und B&uuml;rger*innen</h2>
<p>Im vergangenen Sommer startete die Stadt Linz einen umfangreichen Prozess zur Entwicklung der Linzer Innenstadt. Das Zentrum der ober&ouml;sterreichischen Landeshauptstadt soll auch weiterhin f&uuml;r die Bewohner*innen lebenswert und f&uuml;r Besucher*innen attraktiv bleiben. Ein interdisziplin&auml;res Planungsteam aus Wien, Gmunden und Kopenhagen arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Linzer Magistrat, zahlreichen Interessenvertreter*innen sowie der Bev&ouml;lkerung an der Entwicklung eines integrierten Innenstadtkonzepts. Das fertige Konzept soll als Handlungsgrundlage f&uuml;r k&uuml;nftige Gestaltungen der Innenstadt.</p>
<p>Im J&auml;nner des Vorjahres fiel im Gemeinderat der Beschluss f&uuml;r dieses Innenstadtkonzept. Der Prozess begann mit einer detaillierten Betrachtung des Innenstadtgebiets, um gro&szlig;e Herausforderungen und Entwicklungspotenziale zu identifizieren. Der erste Start-Workshop mit dem externen Planungsteam fand bereits im Juli statt, magistratsintern wurden zudem erste Ziele f&uuml;r das Konzept formuliert.</p>
<p>Dem folgte ein breiter Beteiligungsprozess von B&uuml;rger*innen &uuml;ber den Oktober und November hinweg. Der Innovationshauptplatz unterst&uuml;tzte die Umfrage wesentlich, welche sowohl online als auch analog am B&uuml;rostandort am Hauptplatz durchgef&uuml;hrt werden konnte. Daran nahmen insgesamt rund 4.000 Personen teil &ndash; erste Aussagen zu den Ergebnissen folgen weiter unten.</p>
<p>Ein Zwischenkolloquium Ende November brachte die Analysephase zum Abschluss. Ein sogenannter Teilraumworkshop widmete sich dabei bereits dem sich abzeichnenden Schwerpunktraum Volksgarten und s&uuml;dliche Landstra&szlig;e. Daran beteiligt waren verschiedene Gesch&auml;ftsbereiche der Stadt sowie externe Teilnehmer*innen von Feuerwehr, Linz Linien, Volkshilfe, aus der Immobilienbranche,&nbsp;<abbr title="et cetera">etc.</abbr></p>
<p>Basierend auf den Erkenntnissen der Analysephase konnten drei zentrale &bdquo;Handlungsfelder&rdquo; herausgearbeitet werden:</p>
<h3>1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nutzungsbausteine</h3>
<p>Die Linzer Innenstadt ist seit jeher ein Raum, in dem es eine F&uuml;lle an besonderen Angeboten und Nutzungen gibt. Sie ist Handels-, Erlebnis-, Bildungs-, Kultur- und Freizeitraum. Auch der Trend zum Wohnen im Zentrum h&auml;lt an und verdeutlicht, dass eine hohe Lebensqualit&auml;t in der Innenstadt essenziell ist und die Nutzungsvielfalt unterst&uuml;tzt. Wirtschaftlich ist zudem eine noch h&ouml;here Mischung an Angeboten und Dienstleistungen angestrebt, um gegen&uuml;ber Herausforderungen (wie bspw. dem Internethandel) gut gewappnet zu sein. Die Stadt muss die vielen Nutzungsinteressen dabei vertr&auml;glich aufeinander abstimmen.</p>
<h3>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Stadtraum und &ouml;ffentlicher Raum</h3>
<p>Die stadtr&auml;umliche Analyse zeigt die Qualit&auml;ten der einzelnen Viertel, die starke Achse der Landstra&szlig;e und vielf&auml;ltige kleinteilige Frei- und Gr&uuml;nr&auml;ume. Ziel ist es, innerst&auml;dtische &ouml;ffentliche R&auml;ume mit hoher Aufenthaltsqualit&auml;t zu schaffen. Ein Besuch der Innenstadt soll nicht allein mit der Voraussetzung zum Konsum verbunden sein. Die Gestaltung von konsumfreien Zonen ist daher Bestandteil des grundlegenden Leitbildes.</p>
<h3>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mobilit&auml;t</h3>
<p>Hier entstehen durch konkrete Vorhaben in den n&auml;chsten Jahren (Westring, Neuplanung Nibelungenbr&uuml;cke, Stadtbahn und neue O-Buslinien) ganz besondere Chancen, die Lebensqualit&auml;t in der Innenstadt zu verbessern.</p>
<p>Anhand dieser drei Handlungsfelder werden aktuell erste Entwicklungsziele ausgearbeitet. Die Planer*innen wollen sich sowohl eine langfristige Orientierung verschaffen und weitere Entwicklungspotenziale der Stadt anschauen, als auch &uuml;berlegen, wie kurzfristige Ziele umgesetzt werden k&ouml;nnen. Diese schrittweise Ann&auml;herung soll sich vor allem an drei Schwerpunktr&auml;umen zeigen und die Entwicklungsziele &bdquo;auf den Boden&ldquo; bringen.</p>
<h3>1. Schwerpunktraum: Hauptplatz</h3>
<p>Mit dem Westring wird es zuk&uuml;nftig m&ouml;glich, einen Teil des motorisierten Individualverkehrs aus der Innenstadt zu verbannen. Bereits mit der Er&ouml;ffnung der neuen Westringbr&uuml;cke entsteht die Chance, den Hauptplatz vom Durchzugsverkehr zu befreien und neu zu gestalten. Daf&uuml;r ist ein Gestaltungswettbewerb geplant, der im Herbst 2024 starten soll. Dessen Gestaltungs- und Nutzungsgrundlage wird im Zuge des Innenstadtkonzepts bis zum Sommer erarbeitet, darauf aufbauend folgen noch die Verkehrsplanungen.</p>
<p>Bereits Ende Februar ist ein eigener Workshop geplant. Daran werden neben Vertreter*innen aus Handel, Gastronomie und Hotellerie auch Vereine wie &bdquo;Wir Altstadt&rdquo; und Organisationen wie die Kunstuniversit&auml;t, das Bundesdenkmalamt und der Tourismusverband teilnehmen.</p>
<h3>2. Schwerpunktraum: S&uuml;dliche Landstra&szlig;e vom Schillerpark bis zum Volksgarten</h3>
<p>Hier hat bereits ein sogenannter &bdquo;Teilraumworkshop&ldquo; Ende November stattgefunden, an welchem sowohl Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung als auch externe Interessensvertreter*innen teilgenommen haben. Dabei wurden bereits m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen diskutiert und mit aktuellen Planungsvorhaben abgestimmt, wie etwa eine Neuorganisation der M&auml;rkte, eine Entsch&auml;rfung der Situation bei der Stra&szlig;enbahnhaltestelle oder die Umgestaltung der Landstra&szlig;e beim Volksgarten. Zus&auml;tzlich zum bereits stattgefunden Workshop wird es noch vertiefende Gespr&auml;che mit einzelnen Stakeholdern geben.</p>
<h3>3. Schwerpunktraum: Teilbereich im Neustadtviertel</h3>
<p>Knapp die H&auml;lfte der Bausubstanz dieses Stadtteils stammt noch aus der Gr&uuml;nderzeit. Einen Fokus legen die Planer*innen hier auf den Stra&szlig;enraum und die Gestaltung der Innenh&ouml;fe. Anhand der drei zentralen Handlungsfelder werden ein Stra&szlig;enzug oder mehrere f&uuml;r die Neustadt typische Blockr&auml;nder analysiert und bearbeitet.</p>
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<article>
<div class="content-txt content-hspace"><span class="mb-1 mr-1 d-inline-block"><span class="sr-only">Medienservice vom:</span>30.01.2024</span>&nbsp;<span class="color-grey mb-1 d-inline-block">|<a class="fli fl-camera-l nounderline mx-2" title="Fotos zum Medienservice" href="https://www.linz.at/medienservice/2024/202401_124127.php#pictures"><span class="sr-only">Fotos zum Medienservice</span></a></span>
<h1><span class="mb-1 d-block">Zukunftsfitte Innenstadt</span><span class="h2 font-weight-bold d-block">R&uuml;ckschau und Ausblick zum Innenstadtkonzept</span></h1>
<ul>
<li><strong><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Klaus Luger und Planungsstadtrat Dietmar Prammer: &bdquo;Der n&auml;chste wichtige Schritt ist mit der breiten Befragung der Bev&ouml;lkerung erfolgt&ldquo;</strong></li>
</ul>
<p>Im Sommer 2023 begann die Stadt Linz mit einem weitreichenden Prozess zur Weiterentwicklung der Innenstadt. Ein interdisziplin&auml;res Planungsteam arbeitet aktuell an einem Innenstadtkonzept, das im kommenden Herbst pr&auml;sentiert wird.</p>
<p>Im Juli letzten Jahres fiel der Startschuss f&uuml;r den Prozess. Erste Ziele wurden formuliert und ein Start-Workshop veranstaltet. Nach einer gro&szlig;en Umfrage der Bev&ouml;lkerung im Oktober und November wurden drei Schwerpunktr&auml;ume definiert: Hauptplatz, Neustadtviertel sowie die s&uuml;dliche Landstra&szlig;e mit dem Volksgarten und dem Schillerpark.</p>
<p>Zur s&uuml;dlichen Landstra&szlig;e fand bereits ein Workshop statt. Daran beteiligt waren neben dem Magistrat externe Teilnehmer*innen wie Feuerwehr, Linz Linien, Volkshilfe und Vertreter*innen aus der Immobilienbranche. Ein weiterer Workshop Ende Februar wird sich mit dem Hauptplatz befassen, der zuk&uuml;nftig vom Durchzugsverkehr befreit und neugestaltet werden soll. Teilnehmen werden unter anderen auch Vereine wie &bdquo;Wir Altstadt&rdquo;, die Kunstuniversit&auml;t und das Bundesdenkmalamt.</p>
<p>Die ersten Ergebnisse aus der Befragung der Bev&ouml;lkerung geben weiteren Aufschluss &uuml;ber Handlungsfelder und Schwerpunktr&auml;ume. 4.000 Menschen kennzeichneten ihre Lieblingsorte und jene mit Verbesserungspotenzial &ndash; insgesamt wurden mehr als 16.000 derartige Punkte markiert.</p>
<p>&bdquo;Ich freue mich sehr &uuml;ber die gro&szlig;e Beteiligung und danke allen, die an der Befragung teilgenommen haben. Es ist uns sehr wichtig, dass auch die Meinung der B&uuml;rger*innen eingeholt wird und in die Konzeptentwicklung einflie&szlig;t. Die Innenstadt ist schlie&szlig;lich Ort f&uuml;r Wohnen, Arbeit, Freizeit und Wirtschaft. Daher stehen die Bed&uuml;rfnisse der Menschen im Vordergrund, die sich in der Innenstadt aufhalten. Auch wenn es nicht leicht werden wird, allen Bed&uuml;rfnissen zu 100 Prozent nachzukommen, so ist doch der n&auml;chste wichtige Schritt in Richtung zukunftsfitte Innenstadt gemacht&ldquo;, betont <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Klaus Luger.</p>
<p>&bdquo;Die Entwicklung des Innenstadtkonzeptes schreitet rasch voran. In Anbetracht aktueller Ver&auml;nderungen etwa im Handel und beim Klima wollen wir die Innenstadt zukunftsf&auml;hig machen. Die Aufenthaltsqualit&auml;t f&uuml;r alle, die hier leben, arbeiten und zu Besuch kommen, soll nicht nur bewahrt, sondern sogar verbessert werden. Zusammen mit Expert*innen und Bewohner*innen, sowie verschiedenen Interessenvertretungen (aus Handel, Gewerbe, Gastronomie, Tourismus, etc.) ist es unsere starke Vision, gemeinsam eine Innenstadt zu gestalten, in der sich alle mit Freude wiederfinden k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Planungsstadtrat Dietmar Prammer.</p>
<p>Das Planungsteam erarbeitet &uuml;ber den Sommer das Konzept. Im Herbst sollen schlie&szlig;lich die finalen Ergebnisse pr&auml;sentiert werden. Konkrete Projekte k&ouml;nnen darauf aufbauend umgesetzt werden.</p>
<h2>Gemeinsamer Weg mit Expert*innen und B&uuml;rger*innen</h2>
<p>Im vergangenen Sommer startete die Stadt Linz einen umfangreichen Prozess zur Entwicklung der Linzer Innenstadt. Das Zentrum der ober&ouml;sterreichischen Landeshauptstadt soll auch weiterhin f&uuml;r die Bewohner*innen lebenswert und f&uuml;r Besucher*innen attraktiv bleiben. Ein interdisziplin&auml;res Planungsteam aus Wien, Gmunden und Kopenhagen arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Linzer Magistrat, zahlreichen Interessenvertreter*innen sowie der Bev&ouml;lkerung an der Entwicklung eines integrierten Innenstadtkonzepts. Das fertige Konzept soll als Handlungsgrundlage f&uuml;r k&uuml;nftige Gestaltungen der Innenstadt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/bisherige_aktuelle_Schritte.png" alt="Bisherige und aktuelle Schritte" width="680" height="531"/><em>Bisherige und aktuelle Schritte</em></p>
<p>Im J&auml;nner des Vorjahres fiel im Gemeinderat der Beschluss f&uuml;r dieses Innenstadtkonzept. Der Prozess begann mit einer detaillierten Betrachtung des Innenstadtgebiets, um gro&szlig;e Herausforderungen und Entwicklungspotenziale zu identifizieren. Der erste Start-Workshop mit dem externen Planungsteam fand bereits im Juli statt, magistratsintern wurden zudem erste Ziele f&uuml;r das Konzept formuliert.</p>
<p>Dem folgte ein breiter Beteiligungsprozess von B&uuml;rger*innen &uuml;ber den Oktober und November hinweg. Der Innovationshauptplatz unterst&uuml;tzte die Umfrage wesentlich, welche sowohl online als auch analog am B&uuml;rostandort am Hauptplatz durchgef&uuml;hrt werden konnte. Daran nahmen insgesamt rund 4.000 Personen teil &ndash; erste Aussagen zu den Ergebnissen folgen weiter unten.</p>
<p>Ein Zwischenkolloquium Ende November brachte die Analysephase zum Abschluss. Ein sogenannter Teilraumworkshop widmete sich dabei bereits dem sich abzeichnenden Schwerpunktraum Volksgarten und s&uuml;dliche Landstra&szlig;e. Daran beteiligt waren verschiedene Gesch&auml;ftsbereiche der Stadt sowie externe Teilnehmer*innen von Feuerwehr, Linz Linien, Volkshilfe, aus der Immobilienbranche,&nbsp;<abbr title="et cetera">etc.</abbr></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Planungsteam_Innenstadtkonzept.png" alt="Das Planungsteam; v. l.: Architekt Oliver Schulze (Schulze+Grassov), Stadtentwicklungsdirektor Dr. Hans-Martin Neumann, DI Helmut Koch (komobile), Planungsstadtrat Dietmar Prammer, Mag.a Petra Stiermayr (Abteilung Stadtplanung), DI Sebastian Reinberg (komobile), Jeppe Jensen (Schulze+Grassov), DI Ren&eacute; Ziegler (Modul5 GmbH), DIin Claudia Nutz, MBA (Nutzeffekt)" width="680" height="510"/><em>Das Planungsteam;&nbsp;<abbr title="von links">v. l.</abbr>: Architekt Oliver Schulze (Schulze+Grassov), Stadtentwicklungsdirektor&nbsp;<abbr title="Doktor">Dr.</abbr>&nbsp;Hans-Martin Neumann,&nbsp;<abbr title="Diplom-Ingenieur">DI</abbr>&nbsp;Helmut Koch (komobile), Planungsstadtrat Dietmar Prammer,&nbsp;<abbr title="Magistra">Mag.<sup>a</sup></abbr>&nbsp;Petra Stiermayr (Abteilung Stadtplanung),&nbsp;<abbr title="Diplom-Ingenieur">DI</abbr>&nbsp;Sebastian Reinberg (komobile), Jeppe Jensen (Schulze+Grassov),&nbsp;<abbr title="Diplom-Ingenieur">DI</abbr>&nbsp;Ren&eacute; Ziegler (Modul5 GmbH),&nbsp;<abbr title="Diplom-Ingenieurin">DI<sup>in</sup></abbr>&nbsp;Claudia Nutz, MBA (Nutzeffekt)</em></p>
<p>Basierend auf den Erkenntnissen der Analysephase konnten drei zentrale &bdquo;Handlungsfelder&rdquo; herausgearbeitet werden:</p>
<h3>1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nutzungsbausteine</h3>
<p>Die Linzer Innenstadt ist seit jeher ein Raum, in dem es eine F&uuml;lle an besonderen Angeboten und Nutzungen gibt. Sie ist Handels-, Erlebnis-, Bildungs-, Kultur- und Freizeitraum. Auch der Trend zum Wohnen im Zentrum h&auml;lt an und verdeutlicht, dass eine hohe Lebensqualit&auml;t in der Innenstadt essenziell ist und die Nutzungsvielfalt unterst&uuml;tzt. Wirtschaftlich ist zudem eine noch h&ouml;here Mischung an Angeboten und Dienstleistungen angestrebt, um gegen&uuml;ber Herausforderungen (wie bspw. dem Internethandel) gut gewappnet zu sein. Die Stadt muss die vielen Nutzungsinteressen dabei vertr&auml;glich aufeinander abstimmen.</p>
<h3>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Stadtraum und &ouml;ffentlicher Raum</h3>
<p>Die stadtr&auml;umliche Analyse zeigt die Qualit&auml;ten der einzelnen Viertel, die starke Achse der Landstra&szlig;e und vielf&auml;ltige kleinteilige Frei- und Gr&uuml;nr&auml;ume. Ziel ist es, innerst&auml;dtische &ouml;ffentliche R&auml;ume mit hoher Aufenthaltsqualit&auml;t zu schaffen. Ein Besuch der Innenstadt soll nicht allein mit der Voraussetzung zum Konsum verbunden sein. Die Gestaltung von konsumfreien Zonen ist daher Bestandteil des grundlegenden Leitbildes.</p>
<h3>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mobilit&auml;t</h3>
<p>Hier entstehen durch konkrete Vorhaben in den n&auml;chsten Jahren (Westring, Neuplanung Nibelungenbr&uuml;cke, Stadtbahn und neue O-Buslinien) ganz besondere Chancen, die Lebensqualit&auml;t in der Innenstadt zu verbessern.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Nutzungsbausteine_Modul5.png" alt="Die drei zentralen Handlungsfelder, Quelle: Modul5" width="680" height="319"/><em>Die drei zentralen Handlungsfelder, Quelle: Modul5</em></p>
<p>Anhand dieser drei Handlungsfelder werden aktuell erste Entwicklungsziele ausgearbeitet. Die Planer*innen wollen sich sowohl eine langfristige Orientierung verschaffen und weitere Entwicklungspotenziale der Stadt anschauen, als auch &uuml;berlegen, wie kurzfristige Ziele umgesetzt werden k&ouml;nnen. Diese schrittweise Ann&auml;herung soll sich vor allem an drei Schwerpunktr&auml;umen zeigen und die Entwicklungsziele &bdquo;auf den Boden&ldquo; bringen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Schwerpunktraeume_Modul5.jpg" alt="Die Schwerpunktr&auml;ume, Quelle: Modul5" width="951" height="563"/><em>Die Schwerpunktr&auml;ume, Quelle: Modul5</em></p>
<h3>1. Schwerpunktraum: Hauptplatz</h3>
<p>Mit dem Westring wird es zuk&uuml;nftig m&ouml;glich, einen Teil des motorisierten Individualverkehrs aus der Innenstadt zu verbannen. Bereits mit der Er&ouml;ffnung der neuen Westringbr&uuml;cke entsteht die Chance, den Hauptplatz vom Durchzugsverkehr zu befreien und neu zu gestalten. Daf&uuml;r ist ein Gestaltungswettbewerb geplant, der im Herbst 2024 starten soll. Dessen Gestaltungs- und Nutzungsgrundlage wird im Zuge des Innenstadtkonzepts bis zum Sommer erarbeitet, darauf aufbauend folgen noch die Verkehrsplanungen.</p>
<p>Bereits Ende Februar ist ein eigener Workshop geplant. Daran werden neben Vertreter*innen aus Handel, Gastronomie und Hotellerie auch Vereine wie &bdquo;Wir Altstadt&rdquo; und Organisationen wie die Kunstuniversit&auml;t, das Bundesdenkmalamt und der Tourismusverband teilnehmen.</p>
<h3>2. Schwerpunktraum: S&uuml;dliche Landstra&szlig;e vom Schillerpark bis zum Volksgarten</h3>
<p>Hier hat bereits ein sogenannter &bdquo;Teilraumworkshop&ldquo; Ende November stattgefunden, an welchem sowohl Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung als auch externe Interessensvertreter*innen teilgenommen haben. Dabei wurden bereits m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen diskutiert und mit aktuellen Planungsvorhaben abgestimmt, wie etwa eine Neuorganisation der M&auml;rkte, eine Entsch&auml;rfung der Situation bei der Stra&szlig;enbahnhaltestelle oder die Umgestaltung der Landstra&szlig;e beim Volksgarten. Zus&auml;tzlich zum bereits stattgefunden Workshop wird es noch vertiefende Gespr&auml;che mit einzelnen Stakeholdern geben.</p>
<h3>3. Schwerpunktraum: Teilbereich im Neustadtviertel</h3>
<p>Knapp die H&auml;lfte der Bausubstanz dieses Stadtteils stammt noch aus der Gr&uuml;nderzeit. Einen Fokus legen die Planer*innen hier auf den Stra&szlig;enraum und die Gestaltung der Innenh&ouml;fe. Anhand der drei zentralen Handlungsfelder werden ein Stra&szlig;enzug oder mehrere f&uuml;r die Neustadt typische Blockr&auml;nder analysiert und bearbeitet.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/weiterer_Prozessverlauf_Innenstadtkonzept.png" alt="Weiterer Prozessverlauf" width="680" height="493"/><em>Weiterer Prozessverlauf</em></p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Neben den st&auml;dtischen Beteiligten aus Magistrat, Unternehmensgruppe Linz (UGL) und Stadtsenat sind externe Stakeholder wichtige Partner*innen bei der Erarbeitung des Innenstadtkonzepts. Interessenvertreter*innen aus Wirtschaft, Handel, Gastronomie, Kultur und Mobilit&auml;t sowie Vereine und Eigent&uuml;mer*innen werden zu einer gro&szlig;en Stakeholderkonferenz eingeladen, die voraussichtlich im April stattfinden wird. Geplant ist dazu eine ganzt&auml;gige Veranstaltung mit interaktiven Workshop-Elementen, um einen intensiven Austausch mit dieser gro&szlig;en Gruppe zu erm&ouml;glichen.</p>
<p>Es wird noch zwei Zwischenkolloquien geben. Im Rahmen der Handlungsfelder werden Gestaltungsbeispiele, Nutzungsempfehlungen und Handlungsleitf&auml;den beschrieben. W&auml;hrend des Sommers wird das Planungsteam das Konzept fertig ausarbeiten, mit dem Ziel, dass im Herbst dieses Jahres die Ergebnisse pr&auml;sentiert und in einem Bericht zusammengefasst werden. In weiterer Folge k&ouml;nnen dann konkrete Projekte angegangen und umgesetzt werden.</p>
<h2>Der Beteiligungsprozess</h2>
<p>Im Oktober und November 2023 fand im Rahmen der Konzepterstellung auch ein umfangreicher Beteiligungsprozess statt. F&uuml;r die Stadt Linz ist es besonders wichtig, dass bei der Konzepterstellung m&ouml;glichst viele Vorschl&auml;ge und Erwartungen ber&uuml;cksichtigt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Magistrat wurden die B&uuml;rger*innen der Linzer Innenstadt aber auch aus dem gesamten Linzer Stadtgebiet und dem Umland eingebunden.</p>
<p>Alle Menschen, die sich f&uuml;r die Linzer Innenstadt interessieren, waren eingeladen mitzumachen. Neben einer Online-Befragung gab es die M&ouml;glichkeit, die Fragen direkt im B&uuml;ro des Innovations-Hauptplatzes in der Pfarrgasse zu beantworten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/StR_Prammer_befragt_Personen.png" alt="Stadtrat Dietmar Prammer befragt die Bev&ouml;lkerung am Taubenmarkt. Bild: Stadt Linz" width="680" height="475"/><em>Stadtrat Dietmar Prammer befragt die Bev&ouml;lkerung am Taubenmarkt. Bild: Stadt Linz</em></p>
<p>Am 20. Oktober gab es zus&auml;tzlich die M&ouml;glichkeit am Taubenmarkt, pers&ouml;nlich an der Umfrage teilzunehmen. Vor Ort brachten B&uuml;rger*innen ihre Ideen ein, kennzeichneten Lieblingspl&auml;tze und bewerteten Rahmenbedingungen. Diese Ergebnisse flie&szlig;en ebenfalls in das Konzept ein.</p>
<p>Es haben sich 3.918 Personen an der Umfrage beteiligt, wobei ein Drittel dieser Personen in der Innenstadt wohnt und knapp die H&auml;lfte im &uuml;brigen Linzer Stadtgebiet. Hier zeigt sich die Strahlkraft der Innenstadt und es untermauert die Ansicht, dass es die Innenstadt aller Linzer*innen ist. Auch eine Geschlechterparit&auml;t ist gegeben.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Geschlecht_Alter_Befragte_Innenstadtkonzept_Modul5.jpg" alt="Anzahl, Geschlecht und Alter der Befragten, Quelle: Modul5" width="2247" height="813"/></p>
<p><em>Anzahl, Geschlecht und Alter der Befragten, Quelle: Modul5</em></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Herkunft_Befragte_Innenstadtkonzept_Modul5.jpg" alt="Herkunft der Befragten, Quelle: Modul5" width="2079" height="1632"/><em>Herkunft der Befragten, Quelle: Modul5</em></p>
<h2>Die besonderen Orte</h2>
<p>In der Grafik &bdquo;Besondere Orte&rdquo; (s. u.) ist ersichtlich, wie die Linzer*innen die &bdquo;besonderen Orte&ldquo; in der Innenstadt bewerten. Blaue Punkte markieren dabei ihre Lieblingsorte, w&auml;hrend rote Punkte auf Orte hinweisen, die Verbesserungspotenzial aufweisen. Insgesamt wurden &uuml;ber 16.000 solcher Orte gekennzeichnet.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Markierte_Orte_Innenstadtkonzept_Modul5.jpg" alt="" width="2232" height="726"/>Insgesamt wurden 14.671 Punkte in der Linzer Innenstadt markiert, ein Gro&szlig;teil davon wurde zus&auml;tzlich mit einem Kommentar begr&uuml;ndet.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Lieblingsorte_Innenstadtkonzept_Modul5.jpg" alt="Quelle: Modul5" width="1524" height="789"/>Wo sich in der &Uuml;bersichtskarte Lieblingsorte und Orte mit Verbesserungsbedarf &uuml;berlagern, mischt sich das Blau und das Rot zu einem Schwarz. Dies zeigt, dass manche Orte, die einigen Menschen gut gefallen, f&uuml;r andere nicht angenehm sind und Anl&auml;sse f&uuml;r Ver&auml;nderung sehen. Genau diese Mehrdeutigkeit macht es in der Entwicklung der Innenstadt notwendig, die unterschiedlichen W&uuml;nsche und Anforderungen abzuw&auml;gen, um die besten L&ouml;sungen zu erarbeiten.</p>
<h2>Die Lieblingsorte</h2>
<p>Bei h&auml;ufig genannten Lieblingsorten entstehen &bdquo;blaue Wolken&ldquo;, und man sieht: Top 3 der Lieblingsorte sind der Alte Markt in der Altstadt, der Hauptplatz und der OK-Platz. Diese Abfrage war vor allem auch deshalb sehr wichtig, weil bei all den gew&uuml;nschten Ver&auml;nderungen vorhandene Qualit&auml;ten erkannt und m&ouml;glichst gut erhalten werden sollen.</p>
<p>Die meisten Lieblingsorte wurden in der Altstadt und dem Hauptplatz genannt. Sie werden vor allem f&uuml;r ihren Charme und Aufenthaltsqualit&auml;t gesch&auml;tzt. Dem OK-Platz etabliert sich neben seiner Atmosph&auml;re vor allem aufgrund seines kulturellen Angebotes.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Lieblingsorte1_Innenstadtkonzept_Modul5.jpg" alt="Lieblingsorte, Quelle: Modul5" width="2232" height="2853"/>Lieblingsorte, Quelle: Modul5</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Top_3_Lieblingsorte_Modul5.jpg" alt="Top3 der Lieblingsorte, Quelle: Modul5" width="2271" height="2430"/><em>Top3 der Lieblingsorte, Quelle: Modul5</em></p>
<h2>Orte mit Verbesserungsbedarf</h2>
<p>Bei den Orten mit Verbesserungsbedarf ist der Volksgarten, wiederum der Hauptplatz und der Schillerplatz bei den am &ouml;ftesten genannten. Am Beispiel Hauptplatz ist ersichtlich, dass manche Orte und Themen in der Innenstadt unterschiedlich diskutiert werden. W&auml;hrend der Hauptplatz f&uuml;r die einen eine besondere und positive Qualit&auml;t hat, &uuml;berwiegen bei den anderen die negativen Aspekte.</p>
<p>Es liegt in der Natur einer Stadt, dass es immer unterschiedliche W&uuml;nsche und Vorstellungen sowie Ideen gibt. Genau hier hat sich das Planungsteam vorgenommen, die unterschiedlichen Bed&uuml;rfnisse am Hauptplatz bestm&ouml;glich zu ber&uuml;cksichtigen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Orte_mit_Verbesserungsbedarf_Innenstadtkonzept_Modul5.jpg" alt="Orte mit Verbesserungsbedarf, Quelle: Modul5" width="2235" height="2853"/><em>Orte mit Verbesserungsbedarf, Quelle: Modul5</em></p>
<p>Im Volksgarten und am Schillerplatz wird der gr&ouml;&szlig;te Verbesserungsbedarf gesehen. Auch der Hauptplatz findet sich unter den Top 3 &ndash; an gleicher Stelle wie bei den Lieblingsorten. Dies zeigt, wie unterschiedlich die Anforderungen an den Platz sind.</p>
<p><em><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2024/files/Top_3_Orte_mit_Verbesserungsbedarf_Innenstadtkonzept1_Modul5.png" alt="Top 3 Orte mit Verbesserungsbedarf, Quelle: Modul5" width="680" height="688"/>Top 3 Orte mit Verbesserungsbedarf, Quelle: Modul5</em></p>
</div>
</article>
</div>
</div>
<p></p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/zukunftsfitte-innenstadt/">Zukunftsfitte Innenstadt</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gestaltungsbeirat: Rückblick auf 2023</title>
		<link>https://alleslinz.at/topnews/gestaltungsbeirat-rueckblick-auf-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 09:17:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alleslinz.at/?p=6785</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beirat f&#252;r Stadtgestaltung, bestehend aus vier stadtexternen Fachexpert*innen, strebt seit 1988 an, das Stadtbild von Linz nachhaltig attraktiv, innovativ und lebenswert zu gestalten. Der Gestaltungsbeirat widmet sich gro&#223;en Bauvorhaben und Projekten von besonderer Bedeutung. Meist finden sich diese zudem an prominenten Standorten. &#8222;Der Gestaltungsbeirat dient der Stadtplanung als wesentliches Instrument, das einen kritischen Blick &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="tel" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Der Beirat f&uuml;r Stadtgestaltung, bestehend aus vier stadtexternen Fachexpert*innen, strebt seit 1988 an, das Stadtbild von Linz nachhaltig attraktiv, innovativ und lebenswert zu gestalten. Der Gestaltungsbeirat widmet sich gro&szlig;en Bauvorhaben und Projekten von besonderer Bedeutung. Meist finden sich diese zudem an prominenten Standorten. &bdquo;Der Gestaltungsbeirat dient der Stadtplanung als wesentliches Instrument, das einen kritischen Blick auf hochrelevante Projekte wirft und diese fachkundig in ihrer architektonischen Qualit&auml;t beurteilt&ldquo;, betont Planungsstadtrat Dietmar Prammer.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Die Mitgliedschaft im Beirat erstreckt sich &uuml;ber zwei Jahre, wobei jeweils zwei Mitglieder zeitlich um ein Jahr versetzt berufen werden, um einen j&auml;hrlichen Austausch zu gew&auml;hrleisten. Die aktuellen Beiratsmitglieder sind Arch.<sup>in</sup> DI<sup>in</sup> Kathrin Gimmel, Arch. Univ.-Prof. DI R&uuml;diger Lainer, Landschaftsarchitektin DI <sup>in </sup>Carla Lo sowie ab dem neuen Jahr Arch. Univ.-Prof. DI Hans Gangoly. 2023 waren zudem Arch. DI Albert Wimmer sowie Arch. DI Markus Kaplan bis zum Auslaufen ihrer Funktionsperiode Teil des Gremiums. </span></p>
<p class="tel" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Insgesamt hat der Gestaltungsbeirat in f&uuml;nf Sitzungen 26 verschiedene Bauprojekte behandelt, von denen 13 positiv bewertet wurden und somit zur Einreichung freigegeben wurden. Vier dieser positiv bewerteten Projekte werden exemplarisch in Folge kurz vorgestellt.</span></p>
<p class="ut" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Swietelsky-Headquarter<br>
</span></strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Die Swietelsky-Zentrale wurde in der heurigen letzten Sitzung des Gestaltungsbeirats als Leuchtturm der Wirtschaft und Nachhaltigkeit gelobt. Das 75 Meter hohe Hochhaus soll als neues Headquarter f&uuml;r &uuml;ber 600 Mitarbeiter*innen fungieren und im Bereich Boschstra&szlig;e/St.-Peter-Stra&szlig;e an der A7 errichtet werden. Durch ein umfassendes Energiekonzept erweist sich dieses Projekt nicht nur als innovativ und nachhaltig, sondern schafft auch eine Steigerung der Aufenthaltsqualit&auml;t im Linzer Industriegebiet. Die Einreichung des Projekts ist f&uuml;r das Fr&uuml;hjahr 2024 geplant.</span></p>
<p class="ut" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Europastra&szlig;e WAG<br>
</span></strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Die bestehende Wohnanlage in Linz-Oed soll durch einen Neubau der WAG in der Europastra&szlig;e erweitert werden. Das Projekt umfasst gro&szlig;z&uuml;gige Freir&auml;ume und beinhaltet auch die Errichtung eines Kindergartens. Diese zus&auml;tzlichen Vorhaben stellen f&uuml;r den Stadtteil einen besonderen Mehrwert dar. Das Projekt bekam in der Sitzung des Gremiums im April gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die Detailplanung und Einreichung.</span></p>
<p class="ut" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;"><strong>Langgasse 8-10</strong><br>
</span><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Das Projekt in der Langgasse, welches bereits in Sitzungen im vorigen Jahr besprochen wurde, konnte nach einer neuen Konzeptualisierung im September vom Gestaltungsbeirat positiv beurteilt werden. Geplant ist hier ein innerst&auml;dtischer Neubau mit zehn Geschossen, der sowohl f&uuml;r B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftsfl&auml;chen als auch Wohnfl&auml;chen genutzt werden soll. Der Platz vor dem Geb&auml;ude soll u. a. durch Baumpflanzungen attraktiver f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gestaltet werden.</span></p>
<p class="ut" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Sintstra&szlig;e<br>
</span></strong><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">Das Revitalisierungsprojekt der STRABAG Real Estate und GWG f&uuml;r die ehemaligen Arbeiter*innensiedlung in der Sintstra&szlig;e erhielt ebenso im September die finale Zustimmung vom Gestaltungsbeirat. Die 1927 erbaute historische Siedlung soll durch die Neugestaltung zeitgem&auml;&szlig;es Wohnen erm&ouml;glichen. Die Neugestaltung orientiert sich am Grundgedanken des Gartenstadtcharakters, wobei der Anger der Siedlung weiterhin &ouml;ffentlich zug&auml;nglich und erhalten bleibt.</span></p>
<p class="tel" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">&bdquo;Aus den geplanten, positiv bewerteten Bauvorhaben l&auml;sst sich f&uuml;r das Jahr 2023 eine durchwegs positive Bilanz ziehen. Gro&szlig;e Bauvorhaben der Industrie als auch Projekte im Wohnbausektor werden die Stadt Linz weiterhin als attraktiven Wohn- und Arbeitsort pr&auml;gen. Der Mix aus Wirtschaft und Wohnen bietet eine gute Grundlage f&uuml;r eine nachhaltige Stadtentwicklung, die uns bestens auf die Zukunft vorbereitet&ldquo;, betont Stadtrat Dietmar Prammer. </span></p>
<p class="tel" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">&nbsp;</span></p>
<p class="tel" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">F&uuml;r die gute Arbeit im Jahr 2023 richtet Planungsstadtrat Dietmar Prammer einen gro&szlig;en Dank an alle Beteiligten: &bdquo;Ich bedanke mich f&uuml;r das Engagement aller diesj&auml;hrigen Mitglieder des Gestaltungsbeirats, ausgeschiedene wie noch t&auml;tige. Ihre Expertise leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der architektonischen Qualit&auml;t im Linzer Stadtbild. Zudem danke ich besonders unseren Mitarbeiter*innen des Magistrats f&uuml;r die gute Organisation!&ldquo;</span></p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/topnews/gestaltungsbeirat-rueckblick-auf-2023/">Gestaltungsbeirat: Rückblick auf 2023</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Soziale Treffpunkte für Linz</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/soziale-treffpunkte-fuer-linz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 09:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine andere &#246;sterreichische Landeshauptstadt bietet ihren B&#252;rger*innen so viele &#246;ffentliche Veranstaltungszentren wie die Stadt Linz. Mehr als 6.000 Veranstaltungen mit mehr als 240.000 Besucher*innen j&#228;hrlich werden in den Linzer Volksh&#228;usern gez&#228;hlt. Mit einer bunten Vielfalt an Veranstaltungen, von Jahreshauptversammlung &#252;ber Tanztraining, Seminare bis hin zu privaten Feiern, sind die insgesamt 13 Volksh&#228;user als Zentren der &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine andere &ouml;sterreichische Landeshauptstadt bietet ihren B&uuml;rger*innen so viele &ouml;ffentliche Veranstaltungszentren wie die Stadt Linz. Mehr als 6.000 Veranstaltungen mit mehr als 240.000 Besucher*innen j&auml;hrlich werden in den Linzer Volksh&auml;usern gez&auml;hlt. Mit einer bunten Vielfalt an Veranstaltungen, von Jahreshauptversammlung &uuml;ber Tanztraining, Seminare bis hin zu privaten Feiern, sind die insgesamt 13 Volksh&auml;user als Zentren der Kultur und Kommunikation fest etabliert. Dar&uuml;ber hinaus besteht auch die M&ouml;glichkeit, gr&ouml;&szlig;ere Events im Alten und im Neuen Rathaus abzuwickeln.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Das besondere an unseren Volksh&auml;usern ist &ndash; wie ihr Name bereits besagt: Jede Linzerin und jeder Linzer kann sie mieten. Sie schaffen Raum f&uuml;r Veranstalter*innen und Vereine und tragen zur Geselligkeit der Stadtteile bei. Als Gemeinschaftsorte erf&uuml;llen sie eine wichtige Rolle. Sie f&ouml;rdern die lokale Kultur, die soziale Interaktion und das Bildungsleben. Sie schaffen lebendige Stadtteile und sind f&uuml;r ein pulsierendes Linz unerl&auml;sslich. Auch heuer zeigt sich eine ungebrochene Beliebtheit: Im ersten Halbjahr hatten wir 113.000 Besucher*innen, bis zum Jahresende kommen wir wohl auch wieder auf die 240.000 des Vorjahrs, denn besonders zu den Feiertagen im Sp&auml;therbst und zu Weihnachten sind die Volksh&auml;user f&uuml;r eine breite Palette an Veranstaltungen traditionell stark gebucht. Die positive Resonanz steht in klarem Verh&auml;ltnis &rdquo;, so Stadtrat Dietmar Prammer, zust&auml;ndig f&uuml;r die st&auml;dtischen Liegenschaften.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="quote-light"><p>&bdquo;Ausschlaggebend f&uuml;r die gute Nachfrage von Veranstalter*innen und Vereinen sind vor allem die g&uuml;nstigen Tarife &ndash; besonders im Gegensatz zu anderen Anbieter*innen &ndash; sowie die gute Ausstattung an den Standorten. Dabei werden die Volksh&auml;user f&uuml;r Vereinsveranstaltungen genauso gern genutzt wie f&uuml;r private Feiern oder Firmenevents&rdquo;, erl&auml;utert Geb&auml;udemanagement-Direktor Peter Ilchmann.</p></blockquote>
<p>Die Idee f&uuml;r Volksh&auml;user stammt urspr&uuml;nglich aus Deutschland aus der Zeit der Arbeiter*innenbewegung. In deutschen St&auml;dten wollte man seit Ende des 19. Jahrhunderts Privatpersonen und Vereinen die M&ouml;glichkeit geben, kosteng&uuml;nstig R&auml;umlichkeiten f&uuml;r Veranstaltungen aller Art anzumieten. Auch in Linz hat das Volkshaus bereits lange Tradition: Vor mehr als 60 Jahren, konkret 1962, &ouml;ffnete in Linz mit dem Volkshaus Neue Heimat die erste Einrichtung dieser Art am Vogelf&auml;ngerplatz. Urspr&uuml;nglich gab es in Linz nur Pl&auml;ne zur Errichtung eines einzigen Volkshauses. Aufgrund der wachsenden Nachfrage kamen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immer neue Einrichtungen dazu: 1972 folgten die Volksh&auml;user Franckviertel und Bindermichl. Heute gibt es diese Einrichtungen in allen Stadtteilen, insgesamt sind es 13 H&auml;user. J&uuml;ngstes Mitglied der Reihe ist das Volkshaus Kleinm&uuml;nchen, das seit 2008 existiert.</p>
<p>Die 13 Volksh&auml;user sind &uuml;ber das ganze Stadtgebiet verteilt. Damit ist eine weitestgehend fl&auml;chendeckende, dezentrale Versorgung der Stadt Linz mit Veranstaltungszentren gegeben, die zu g&uuml;nstigen Tarifen gemietet bzw. genutzt werden k&ouml;nnen. Fast jeder Linzer Stadtteil hat &bdquo;sein&ldquo; Volkshaus.</p>
<p>Diese Versorgungsstruktur ist &ouml;sterreichweit einzigartig. In &Ouml;sterreich liegt Linz bei der Ausstattung mit Volksh&auml;usern an der Spitze.</p>
<h2>St&auml;dtevergleich</h2>
<p>Dies zeigt ein &bdquo;Blick &uuml;ber den Zaun&ldquo; bzw. der St&auml;dtevergleich: Lediglich in Villach in K&auml;rnten existiert noch eine derartige Dichte an Veranstaltungszentren, die aber nicht an jene in der Stadt Linz heranreicht. So hat beispielsweise Villach sieben Volksh&auml;user, die aber nicht von der Stadt, sondern durch einen Verein betrieben werden.</p>
<p>St&auml;dte wie Graz und Salzburg bieten jedenfalls keine Volksh&auml;user auf Gemeindeebene an. In Wien gibt es in verschiedenen Bezirken Kurs- und Veranstaltungszentren im Rahmen der Volkshochschule. So gesehen hat Linz in Bezug auf seine Volksh&auml;user eine Alleinstellung. &bdquo;Linz war seit jeher eine Stadt der Arbeit und der Industrie, die diese Tradition der Volksh&auml;user als Zentren der Bildung und der Kommunikation &uuml;ber Jahrzehnte bewahrt hat. Auch in Zeiten des Internets sind Volksh&auml;user im Gegensatz zur virtuellen Welt ein Ort der pers&ouml;nlichen Begegnungen. Sie sch&uuml;tzen etwa vor Vereinsamung im Alter oder dienen generell der Aufrechterhaltung der Geselligkeit im Stadtviertel&ldquo;, sieht der Linzer Planungs- und Liegenschaftsreferent Stadtrat Dietmar Prammer die Institution Volkshaus vollends positiv.</p>
<h2>Volksh&auml;user erf&uuml;llen wichtige gesellschaftliche Funktion</h2>
<p>Im Jahr 2022 wurden bei 6.345 Veranstaltungen insgesamt 241.878 Besucher*innen gez&auml;hlt. Volksh&auml;user haben damit eine nachweislich wichtige Rolle f&uuml;r das gesellschaftliche Leben in Linz.</p>
<p>&bdquo;Wir f&uuml;hren die Volksh&auml;user nicht, um Gewinne zu erzielen. Daf&uuml;r m&uuml;ssten die Mieten, die die Stadt verlangt, ein Vielfaches der derzeit g&uuml;ltigen Tarife ausmachen. Beispielsweise betrugen die gesamten Einnahmen der Volksh&auml;user im Jahr 2022 (inklusive Saalmieten, K&uuml;chenben&uuml;tzung, Technik) &uuml;ber eine halbe Million Euro, denen Ausgaben (Instandhaltung, Wartung, Personal) von etwa 2,6 Mio. Euro gegen&uuml;berstehen. Die Stadt Linz bekennt sich zu ihren Volksh&auml;usern aufgrund ihrer sozialen und gesellschaftlichen Funktion. Trotzdem sind wir bem&uuml;ht, den Einsatz von Steuergeldern f&uuml;r Erhalt und Betrieb dieser Veranstaltungszentren so sparsam und rationell wie m&ouml;glich zu gestalten. So wurden zum Beispiel auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses bereits im Jahr 2017 durch Personalstraffungen, flexiblere Arbeitszeiten und Verbesserungen der Auslastung, zum Beispiel durch Aufnahme von&nbsp;<abbr title="Volkshochschul">VHS</abbr>-Kursen, Einsparungen in H&ouml;he von 400.000 Euro im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren erzielt&ldquo;, rechnet Stadtrat Dietmar Prammer vor.</p>
<h2>Zuk&uuml;nftig Teil der nachhaltigen Energieversorgung</h2>
<p>Im Zuge der Linzer Photovoltaik-Offensive sollen &uuml;ber 100 PV-Anlagen auf D&auml;chern von st&auml;dtischen Geb&auml;uden errichtet werden. Aus heutiger Sicht soll die erste Etappe der PV-Offensive beispielsweise auf dem Volkshaus Dornach-Auhof umgesetzt werden.</p>
<p>Mit diesem rentablen Investment werden die steigenden Energiekosten nachhaltig reduziert.<br>
Damit kann die Photovoltaik-Offensive gleich zwei wesentliche Beitr&auml;ge leisten: Einerseits einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit&auml;t, andererseits eine erhebliche Entlastung des st&auml;dtischen Haushalts hinsichtlich der steigenden Energiekosten.</p>
<h2>Moderate Tariferh&ouml;hung seit 1. Oktober 2023</h2>
<p>Die Stadt Linz ist auch weiterhin bem&uuml;ht, dass die Volksh&auml;user f&uuml;r Veranstalter*innen leistbar bleiben. So fiel auch die durch steigende Energiepreise erforderliche Tariferh&ouml;hung von 5,6 Prozent mit Wirksamkeit seit 1. Oktober 2023 im Vergleich zur teilweise zweistelligen Inflationsrate sehr moderat aus.</p>
<p>Die st&auml;dtischen Volksh&auml;user sind f&uuml;r die Linzer*innen beliebte gesellschaftliche und kulturelle Treffpunkte. Die wichtigsten Pluspunkte dabei sind die flexible Ausstattung sowie die deutlich g&uuml;nstigeren Tarife als andere Anbieter*innen (z.B. Hotels, etc.).</p>
<h2>Flexibles Angebot &ndash; Volkshaus Dornach-Auhof ist am meisten frequentiert</h2>
<p>Die Linzer Volksh&auml;user bieten den idealen Rahmen f&uuml;r eine Vielzahl von Veranstaltungen mit einem variablen Raumangebot, das vom kleinen Seminarraum f&uuml;r zirka 15 Personen bis zu gro&szlig;en S&auml;len f&uuml;r bis zu 520 G&auml;ste reicht.</p>
<p>Die Top 3 bei den Volksh&auml;usern im Jahr 2022:</p>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>Volkshaus</td>
<td>Veranstaltungen</td>
<td>Besucher*innen</td>
</tr>
<tr>
<td>Dornach-Auhof</td>
<td>1.331</td>
<td>58.271</td>
</tr>
<tr>
<td>Kandlheim</td>
<td>1.026</td>
<td>11.433</td>
</tr>
<tr>
<td>Pichling</td>
<td>817</td>
<td>21.898</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Die mit Abstand meistfrequentierte Location ist seit Jahren das Volkshaus Dornach-Auhof. Im vergangenen Jahr z&auml;hlte man dort bei 1.331 Veranstaltungen insgesamt 58.271 Besucher*innen. Es folgen die Volksh&auml;user Kandlheim mit 1.026 Veranstaltungen, zu denen 11.433 Besucher*innen kamen. Im Volkshaus Pichling (solarCity) fanden sich bei 817 Events 21.898 Personen ein.</p>
<p>In Bezug auf die absoluten Besucher*innenzahlen steht bei den Top 3 im Ranking das Volkshaus Ebelsberg an erster Stelle, das von 76.420 Personen bei 634 Veranstaltungen aufgesucht wurde, gefolgt von Dornach und Pichling (siehe ebenfalls Tabelle oben).</p>
<p>Die Volksh&auml;user Dornach-Auhof, Ebelsberg, Keferfeld-Oed, Kleinm&uuml;nchen und Pichling bieten zudem Gastronomiebetriebe, die auch f&uuml;r die Bewirtung bei Veranstaltungen sorgen. In den anderen Volksh&auml;usern kann ein Caterer frei gew&auml;hlt werden oder gastronomische Selbstversorgung erfolgen. Die Stadtteiltreffs bieten zudem kostenlosen Internetzugang via WLAN-Hotspots.</p>
<h2>Gro&szlig;es Angebot bei g&uuml;nstigen Tarifen</h2>
<p>Die Stadt Linz bietet mit ihren Volksh&auml;usern f&uuml;r Vereine und die Bev&ouml;lkerung eine g&uuml;nstige Tarifstruktur, die von der jeweiligen Nutzung (kommerziell, nicht kommerziell) abh&auml;ngig ist.</p>
<h3>Seminarraum</h3>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>Location</td>
<td>halbt&auml;gig</td>
<td>ganzt&auml;gig</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkshaus Linz, nicht kommerziell</td>
<td>18,80 &euro;</td>
<td>31,50 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkshaus Linz, kommerziell</td>
<td>100,70 &euro;</td>
<td>201,40 &euro;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<h3>Kleiner / mittlerer Saal</h3>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>Location</td>
<td>halbt&auml;gig</td>
<td>ganzt&auml;gig</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkshaus Linz, nicht kommerziell</td>
<td>25,10 &euro;</td>
<td>37,80 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkshaus Linz, kommerziell</td>
<td>138,60 &euro;</td>
<td>277 &euro;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<h3>Gro&szlig;er Saal</h3>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>Location</td>
<td>halbt&auml;gig</td>
<td>ganzt&auml;gig</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkshaus Linz, nicht kommerziell</td>
<td>37,80 &ndash; 107,10 &euro;</td>
<td>63 &euro; &ndash; 125,90 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkshaus Linz, kommerziell</td>
<td>&ndash;</td>
<td>692,50 &euro;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Mit diesen Entgelten ist Linz billiger als die meisten anderen &ouml;sterreichischen Volksh&auml;user. Sie liegen deutlich unter jenen privater Anbieter*innen (<abbr title="zum Beispiel">z.B.&nbsp;</abbr>Hotels oder Gastronomiebetriebe).</p>
<p>Neben den Volksh&auml;usern bietet die Stadt Linz auch im Alten und im Neuen Rathaus Veranstaltungsr&auml;umlichkeiten (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr>&nbsp;Festsaal&nbsp;<abbr title="Neues Rathaus">NRH</abbr>, Pressezentrum&nbsp;<abbr title="Altes Rathaus">ARH</abbr>) an.</p>
<p>F&uuml;r Vereine gibt es zudem einen &bdquo;Vielbucherbonus&ldquo; (9+1 gratis).</p>
<h2>Detailinfos auf&nbsp;<a title="Externe Webseite (Neues Fenster)" href="https://www.linz.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.linz.at</a></h2>
<p>Reservierungsanfragen und Informationen &uuml;ber Saalgr&ouml;&szlig;en, Tarife, Ausstattung, Anmeldung und Nutzungsbedingungen k&ouml;nnen auf&nbsp;<a title="Externe Webseite (Neues Fenster)" href="https://www.linz.at/kultur/raum_37102.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.linz.at/raum</a>&nbsp;abgerufen werden.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/soziale-treffpunkte-fuer-linz/">Soziale Treffpunkte für Linz</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das neue PRO</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/das-neue-pro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmina Zukan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 11:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alleslinz.at/?p=6627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Juni 2019 wurde das fr&#252;her zum Handelsunternehmen von Gerhard Wei&#223; geh&#246;rige &#8222;PRO-Kaufhaus&#8220; von der Rutter Immobilien Gruppe Wien &#252;bernommen. Seither wird an einem modernen, zeitgem&#228;&#223;en PRO geplant, wobei man zus&#228;tzlich zu den Gesch&#228;ftsfl&#228;chen k&#252;nftig auch Wohnungen sowie attraktive, gr&#252;ne Freir&#228;ume errichten will. &#8222;Das PRO&#8211;Kaufland geh&#246;rt als Einkaufsstandort zur DNA des Stadtteils Urfahr. Uns liegt &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Juni 2019 wurde das fr&uuml;her zum Handelsunternehmen von Gerhard Wei&szlig; geh&ouml;rige &bdquo;PRO-Kaufhaus&ldquo; von der Rutter Immobilien Gruppe Wien &uuml;bernommen. </strong><strong>Seither wird an einem modernen, zeitgem&auml;&szlig;en PRO geplant, wobei man zus&auml;tzlich zu den Gesch&auml;ftsfl&auml;chen k&uuml;nftig auch Wohnungen sowie attraktive, gr&uuml;ne Freir&auml;ume errichten will.</strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p><strong>&bdquo;Das PRO&ndash;Kaufland geh&ouml;rt als Einkaufsstandort zur DNA des Stadtteils Urfahr. Uns liegt sehr viel an einer sinnvollen und nachhaltigen Nutzung dieses Bereichs mit seiner sehr guten Lage. Als Stadt steht f&uuml;r uns im Vordergrund, dass die Nahversorgung und das gastronomische Angebot f&uuml;r die Urfahrer Bev&ouml;lkerung erhalten bleibt. Dar&uuml;ber hinaus soll das Areal zuk&uuml;nftig auch qualitativ hochwertigen Wohnraum im Sinne bestm&ouml;glicher Stadtentwicklung erhalten&ldquo;, betont der Linzer Planungsstadtrat Dietmar Prammer. &bdquo;Wir haben uns daher entschlossen, eine entsprechende Vereinbarung mit dem Projektentwickler Rutter Immobilien abzuschlie&szlig;en, um die Planung daf&uuml;r auf solide Beine zu stellen. Diese wird in der kommenden Stadtsenatssitzung, Donnerstag 5. Oktober 2023, zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt&ldquo;.</strong></p>
<p><strong>&bdquo;Mit der Neugestaltung ergibt sich f&uuml;r Linz die Gelegenheit, dieses wichtige Areal, das &uuml;ber Jahrzehnte rein f&uuml;r den Handel genutzt wurde, v&ouml;llig neu zu denken. Im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsf&auml;higen Stadtentwicklung stehen dabei vor allem die Entsiegelung, Begr&uuml;nung sowie Aufwertung der Aufenthaltsqualit&auml;t im Fokus. Dies bedeutet, dass das Areal nicht nur als Ort zum Einkaufen erhalten bleibt, sondern auch in einen lebendigen Raum umgewandelt wird, der die Bed&uuml;rfnisse der k&uuml;nftigen Bewohner*innen und Besucher*innen in den Mittelpunkt stellt&rdquo;, stimmt Stadtentwicklungsdirektor Dr. Hans-Martin Neumann zu.</strong></p>
<p><strong>Weitere Details zum Projekt gibt Stefan Rutter: &bdquo;Die Grundst&uuml;cke, auf dem sich das PRO Kaufland befindet, stehen im Eigentum von einer Privatperson. Die Rutter Immobilien Gruppe hat ein langfristiges Baurecht erworben. Mit der Stadt Linz wurden Gespr&auml;che aufgenommen, um das gesamte Einkaufszentrum PRO samt oberirdischen Parkplatz gemeinsam in eine positive und nachhaltige Zukunft f&uuml;r die Bewohnerinnen und Bewohner von Urfahr zu f&uuml;hren. Die Planungen f&uuml;r die erste Phase &sbquo;Handel und Gastronomie&lsquo; sind weit fortgeschritten. Das bestehende Einkaufs- und Nahversorgungszentrum wird zeitnah auf Basis der vorhandenen rechtlichen Grundlagen abgebrochen und nach dem neuesten Stand der Technik mit weitgehender Vermeidung oberirdischer Parkfl&auml;chen neu errichtet. Dadurch entstehen zus&auml;tzliche Fl&auml;chen f&uuml;r eine moderne Stadtentwicklung mit Wohnungen und anderen Nutzungen mit zentralem Gr&uuml;n.&ldquo;</strong></p></blockquote>
<p><strong>Knapp 50 Jahre Handelszentrum</strong></p>
<p>Bereits im Jahr 1974 wurde das erste PRO-Kaufland von Handelsunternehmer Gerhard Wei&szlig; in Urfahr er&ouml;ffnet. Seither z&auml;hlt es zu den f&uuml;hrenden Kaufh&auml;usern der Stadt und ist eine etablierte Einkaufsadresse f&uuml;r die Linzer*innen. Nachdem sich familienintern kein Nachfolger fand, wurde 2018 an die Rutter Immobilien Gruppe verkauft. Bereits damals &auml;u&szlig;erten die neuen Eigent&uuml;mer Pl&auml;ne, auf dem insgesamt 40.300 m2 gro&szlig;en Areal ein besonderes Projekt verwirklichen zu wollen. Ein neuer Stadtteil w&auml;re angestrebt, auf dem Handel und Wohnen m&ouml;glich ist.</p>
<p><strong>Masterplan f&uuml;r die Projektentwicklung</strong></p>
<p>Das grundlegende Ziel sowohl der Stadt Linz als auch der Rutter Immobilien Gruppe besteht nun darin, das Areal attraktiver und nachhaltiger zu gestalten und eine vielf&auml;ltige Mischung an Nutzungen zu erm&ouml;glichen. Dabei soll das Gebiet nicht nur ein Ort zum Wohnen und Arbeiten sein, sondern auch ein Erlebnis bieten, wo Linzer*innen als auch Besucher*innen aus den Umlandgemeinden gerne Zeit verbringen. Die Vision ist, sowohl das Kaufhaus als auch das gesamte Gebiet in einen lebendigen, modernen und attraktiven Ort zu verwandeln, der nicht nur als Arbeitsplatz dient, sondern auch als sozialer Treffpunkt f&uuml;r die Menschen fungiert.</p>
<p>Zur Umsetzung dieser sowohl von der Stadt Linz als auch von den aktuellen Betreibern und Projektentwicklern (Rutter Immobilien Gruppe, Wien) angestrebten Leitlinie wird die Stadt das externe Unternehmen Superwien zur Erstellung eines Masterplans beauftragen. Im Zuge der geplanten Erweiterung bei den Nutzungen sollen dann auch daraus resultierende &Auml;nderungen des Fl&auml;chenwidmungs- und Bebauungsplanes vorgenommen werden.</p>
<p>Das renommierte Unternehmen Superwien unterst&uuml;tzt &ouml;ffentliche Institutionen bei der Suche nach nachhaltigen Stadtprojekten und ist erfahren in partizipativen und dialogorientierten Planungstechniken im Rahmen von Stadt- und Regionalentwicklungspl&auml;nen, Stadtstrategiepl&auml;nen und Masterpl&auml;nen sowie &ouml;ffentlichen Raum-Projekten.</p>
<p>F&uuml;r die Umsetzung des Projekts werden zwei Teilbereiche definiert.</p>
<p>Dabei soll das Handelszentrum im ersten Teilbereich im Rahmen des derzeit rechtskr&auml;ftigen Fl&auml;chenwidmungs- und Bebauungsplans konzipiert und realisiert werden. Auf einer Grundfl&auml;che von 20.000 m<sup>2</sup> soll ein breites Angebot an Gastronomie, Handelsfl&auml;chen als auch Nahversorgungsm&ouml;glichkeiten entstehen.</p>
<p>F&uuml;r dieses neu zu errichtende Handelszentrum hat der Projektentwickler bereits ein eigenes Planungsteam beauftragt und &ndash; in laufender Abstimmung mit der Stadt Linz und den Masterplan-Ersteller*innen &ndash; die spezifischen Erfordernisse der Bebauung, die Verkehrserschlie&szlig;ung sowie die Inanspruchnahme von ben&ouml;tigten Teilfl&auml;chen des Planungsgebiets erstellen. Diese werden voraussichtlich bis zu 60 Prozent des Areals umfassen. Dabei werden die Kosten f&uuml;r die Erstellung des Masterplans von den Projektentwicklern &uuml;bernommen.</p>
<p>F&uuml;r den st&auml;dtebaulichen Masterplan bildet das im zweiten Teil die Grundlage, um hier Rahmenbedingungen zum Schaffen von Wohnraum zu konzipieren sowie die Anordnung der Stellpl&auml;tze zu &uuml;berarbeiten, die zuk&uuml;nftig Gro&szlig;teils in Tiefgaragen kommen sollen. Daraus werden sich auch notwendige &Auml;nderungen bei Fl&auml;chenwidmung und Bebauungsplan ergeben.</p>
<p>Die Erweiterungen bei den zus&auml;tzlichen gemischten Nutzungen werden auf weiteren drei bis vier, eigenst&auml;ndigen Baupl&auml;tzen konzipiert. Daf&uuml;r sind ca. 12.000 bis 15.000 m<sup>2</sup> Grundst&uuml;cksfl&auml;che erforderlich. F&uuml;r diese erarbeiten die Masterplaner*innen zudem ein Erschlie&szlig;ungs- und Durchwegungskonzept &ndash; insbesondere die Anbindung an den &ouml;ffentlichen Verkehr wird hier ber&uuml;cksichtigt.</p>
<p>Die Abstimmung zwischen Stadt und Projektentwicklern beinhaltet auch die Einbindung aller fachlich relevanten Gesch&auml;ftsbereiche und Abteilungen des Magistrats.</p>
<p><strong>Wohnen in attraktivem Umfeld</strong></p>
<p>Die komplette Neugestaltung soll nicht nur einen Anziehungspunkt f&uuml;r Besucher*innen sein, sondern auch einen ansprechenden Lebensort schaffen. Neben vielf&auml;ltigen Gastro- und Shoppingangeboten entstehen auch Freizeitaktivit&auml;ten in den Au&szlig;enbereichen.</p>
<p>Ein gro&szlig;es Anliegen der Stadt wie auch der Investoren ist es Aufenthaltsfl&auml;chen f&uuml;r die Allgemeinheit bereitzustellen &ndash; eine attraktive Freiraumgestaltung bildet die Grundlage. Zudem wird das Areal auch fu&szlig;g&auml;nger- und fahrradfreundlich angelegt.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/das-neue-pro/">Das neue PRO</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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