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	<title>Andrea Martinovic, Author at Alles Linz</title>
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	<description>Stadt-Zeitung</description>
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	<title>Andrea Martinovic, Author at Alles Linz</title>
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	<item>
		<title>Linzer Wohnbau: Mehr als 2.300 Linzer Wohnungen in Bau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 12:56:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Blick auf die aktuelle Entwicklung des Wohnbaus in Linz zeigt eine weiterhin rege Baut&#228;tigkeit: Exakt 2.348 Wohnungen sind derzeit in Bau und verteilen sich auf &#252;ber 120 Projekte in ganz Linz. Des Weiteren z&#228;hlt die Statistik 1.434 Wohnungen, die bereits baubewilligt sind, 1.214 Wohnungen, deren Bewilligung bislang eingereicht wurde, sowie 652 Wohneinheiten, die kurz &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick auf die aktuelle Entwicklung des Wohnbaus in Linz zeigt eine weiterhin rege Baut&auml;tigkeit: Exakt 2.348 Wohnungen sind derzeit in Bau und verteilen sich auf &uuml;ber 120 Projekte in ganz Linz. Des Weiteren z&auml;hlt die Statistik 1.434 Wohnungen, die bereits baubewilligt sind, 1.214 Wohnungen, deren Bewilligung bislang eingereicht wurde, sowie 652 Wohneinheiten, die kurz vor der Einreichung stehen. Bereits &uuml;ber 230 Wohnungen wurden im ersten Quartal des neuen Jahres fertiggestellt.</p>
<p>Parallel dazu zeigen auch die Zahlen der Stadtforschung des Magistrates Linz weiterhin einen Bev&ouml;lkerungszuwachs zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Stadt Linz z&auml;hlt mit 1. April 2023 bereits exakt 211.277 Hauptwohnsitze.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Mit unseren gro&szlig;en Zukunftsprojekten f&uuml;r den Linzer Wohnbau wie der k&uuml;nftigen Nutzung des Areals der ehemaligen Kaserne Ebelsberg und dem derzeit in Bau befindlichem Um- und Neubauprojekt Wimh&ouml;lzel-Hinterland der GWG k&ouml;nnen wir auch in Zukunft lebenswerte sowie leistbare Wohnungen bieten.&ldquo;</p>
<p>Stadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a></p></blockquote>
<div class="table-responsive">
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td>Aktuelle Zahlen zum Linzer Wohnbau</td>
<td>Wohnungen</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnungen in Bau</td>
<td align="right">2.348</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnungen bewilligt</td>
<td align="right">1.434</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnungen um Bewilligung eingereicht</td>
<td align="right">1.214</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnungen, die einreichf&auml;hig w&auml;ren</td>
<td align="right">652</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnbauvorhaben, die noch nicht einreichf&auml;hig sind</td>
<td align="right">1.124</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamt</td>
<td align="right">6.772</td>
</tr>
<tr>
<td>Fertiggestellte Wohnungen (J&auml;nner bis M&auml;rz 2023)</td>
<td align="right">232</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<h3>Aktuelles Projekt in Bau: Adolf-Dietel-Weg</h3>
<p>Am Adolf-Dietel-Weg im Stadtteil der Neuen Heimat entsteht gerade eine inklusive Wohnanlage der st&auml;dtischen GWG und Miteinander GmbH. Vor Ort wird das Zusammenleben verschiedener Wohnformen realisiert. Neben 19 gef&ouml;rderten Mietwohnungen wird die Miteinander&nbsp;<abbr title="Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung">GmbH&nbsp;</abbr>eine Wohngruppe f&uuml;r Menschen mit besonderen Bed&uuml;rfnissen mit insgesamt 16 Wohnpl&auml;tzen f&uuml;hren. Der Wohnbau zeichnet sich vor allem durch seine bed&uuml;rfnisorientierte Gestaltung aus. Jede der 19 Mietwohnungen ist barrierefrei erreichbar und mit geringem Aufwand auch behindertengerecht adaptierbar.</p>
<p>Das Projekt wird nach den Pl&auml;nen des Linzer Architekturb&uuml;ros Kaufmann Haas Partner ZT KG realisiert. Im Sommer dieses Jahres sollen die neuen Wohnungen bereits an die Mieter*innen &uuml;bergeben werden.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linzer-wohnbau-mehr-als-2-300-linzer-wohnungen-in-bau/">Linzer Wohnbau: Mehr als 2.300 Linzer Wohnungen in Bau</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linzer Feedback-Management: 6.900 Rückmeldungen</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/feedbackstadtlinz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 08:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Feedback ist das R&#252;ckgrat jeder funktionierenden Organisation &#8211; so auch der Linzer Stadtverwaltung. Im Magistrat Linz sind Meldungen und Anliegen von B&#252;rger*innen seit jeher fixer Bestandteil der Verwaltungskultur. So f&#252;hrte die Landeshauptstadt bereits im Jahr 2006 ein modernes Teleservice Center als Schnittstelle zwischen B&#252;rger*innen und den Fachabteilungen im Rathaus ein. Im abgelaufenen Jahr 2022 gingen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="col-12 col-md-9 col-print-12">
<article>
<div class="content-txt content-hspace">
<p><strong>Feedback ist das R&uuml;ckgrat jeder funktionierenden Organisation &ndash; so auch der Linzer Stadtverwaltung. Im Magistrat Linz sind Meldungen und Anliegen von B&uuml;rger*innen seit jeher fixer Bestandteil der Verwaltungskultur. So f&uuml;hrte die Landeshauptstadt bereits im Jahr 2006 ein modernes Teleservice Center als Schnittstelle zwischen B&uuml;rger*innen und den Fachabteilungen im Rathaus ein. Im abgelaufenen Jahr 2022 gingen beim B&uuml;rger*innen Service insgesamt 6.900 Meldungen mit Feedback &ndash; von Meldungen &uuml;ber Verschmutzungen bis hin zu Anregungen den Gr&uuml;nschnitt betreffend &ndash; ein. Daf&uuml;r nutzen die Linzer*innen vermehrt digitale Angebote. So wurden zwei von drei Meldungen &uuml;ber die digitale App und Online-Plattform &bdquo;Schau auf Linz&ldquo; eingebracht. Weitere h&auml;ufig genutzte Kan&auml;le sind E-Mails an das Teleservice Center, pers&ouml;nlicher Kontakt im B&uuml;rger*innen-Service Center und vereinzelte Meldungen &uuml;ber Au&szlig;enstellen in den Stadtbibliotheken.</strong></p>
<p>Dem B&uuml;rger*innen-Service &ndash; konkret dem Teleservice Center &ndash; kommt im professionellen Feedback-Management die Rolle als Administrator bzw. Koordinator zu. Es bleibt vom Einlangen bis zur Beantwortung durchgehend Ansprechpartner f&uuml;r B&uuml;rger*innen. In diesem Prozess werden die Eing&auml;nge strukturiert erfasst und f&uuml;r die transparente Nutzung dokumentiert bzw. ausgewertet. Mehr als die H&auml;lfte aller eingelangten Anliegen (52 Prozent) konnte im vergangenen Jahr positiv im Sinne der*des Antragsteller*in erledigt werden, bei 47 Prozent war keine Zust&auml;ndigkeit gegeben oder eine Umsetzung nicht m&ouml;glich. Lediglich ein kleiner Teil aller B&uuml;rger*innen-W&uuml;nsche, -Beschwerden oder -Anregungen waren am Jahresende noch in Bearbeitung.</p>
<p>Thematisch am h&auml;ufigsten wurde das Thema M&uuml;llablagerung mit 1.063 F&auml;llen thematisiert, gefolgt von Gr&uuml;nschnitt (451) sowie &bdquo;sonstigen Verkehrsma&szlig;nahmen&ldquo; (448) und verschmutzten Verkehrsfl&auml;chen (433).</p>
<p>Eine zentrale Rolle im Kontakt mit B&uuml;rger*innen &ndash; und nicht nur im Feedback-Management &ndash; nehmen die 24 Mitarbeiter*innen des st&auml;dtischen Teleservice Centers ein. In dieser modernen Serviceeinrichtung werden dar&uuml;ber hinaus Ausk&uuml;nfte erteilt und B&uuml;rger*innen-Anfragen telefonisch und per E-Mail abgearbeitet. Eine weitere wichtige Aufgabe ist dar&uuml;ber hinaus die redaktionelle Betreuung der st&auml;dtischen Service-Websites &bdquo;Service A-Z&ldquo; sowie des Info-Chatbots &bdquo;Frag ELLI!&ldquo;. Mit knapp 233.000 dokumentierten Anrufen im Jahr 2022 hat, statistisch gesehen, jede*r Linzer*in die Nummer 0732 7070 &ouml;fter als einmal gew&auml;hlt.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Gelebte Feedbackkultur ist zentraler Bestandteil jeder funktionierenden, offenen Organisation. Aus diesem Grund besitzt der Dialog mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern f&uuml;r die Stadt Linz als Verwaltungs-Dienstleisterin seit jeher h&ouml;chsten Stellenwert. So geben direkte R&uuml;ckmeldungen unserer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber W&uuml;nsche, Anregungen und Probleme essenziellen Input f&uuml;r unser t&auml;gliches Wirken. Ich werte es als durchaus positiv, dass die Linzerinnen und Linzer die professionell betreuten Feedback-M&ouml;glichkeiten zahlreich und aktiv nutzen. Um die Lebensqualit&auml;t in unserer Heimatstadt zu erhalten und weiter zu verbessern, braucht es aktive Bewohnerinnen bzw. Bewohner und qualifiziertes, kritisches Feedback.&ldquo;</p>
<p><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Klaus Luger</p></blockquote>
<p>&bdquo;Linz ist mit seinen niederschwelligen Feedback-&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;Kontakt-Angeboten f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf dem richtigen Weg. Der hohe Anteil an Personen, die uns ihre W&uuml;nsche und Anregungen auf digitalem Weg mitteilen, zeigt uns, wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen wird. Dabei gilt es jedoch sicherzustellen, dass der pers&ouml;nliche Kontakt zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung niemals verloren geht. Jedes Anliegen wird gepr&uuml;ft, erfasst und &ndash; wenn erforderlich &ndash; auch individuell bewertet und bearbeitet, egal &uuml;ber welchen Kanal die Meldung erfolgt&ldquo;, betont Magistratsdirektorin&nbsp;<abbr title="Magistra">Mag.<sup>a</sup></abbr>&nbsp;Ulrike Huemer.</p>
<h2>B&uuml;rger*innen Service als &bdquo;Single Point of Contact&ldquo;</h2>
<p>Die Mitarbeiter*innen des B&uuml;rger*innen Service Centers (BSC) sowie des Teleservice Centers (TSC) agieren bei s&auml;mtlichen Anliegen und Anfragen der Linzer Bev&ouml;lkerung als &bdquo;Single Point of Contact&ldquo;. Das 24-k&ouml;pfige Team des Teleservice Centers steht von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Wenn m&ouml;glich werden Meldungen vom Eingang bis zur Erledigung von dieser Servicestelle durchg&auml;ngig bearbeitet. Zu vielen h&auml;ufig vorkommenden Themen erarbeitete das Teleservice Center gemeinsam mit den zust&auml;ndigen Fachabteilungen verbindliche Standardantworten, um eine durchg&auml;ngig hohe Qualit&auml;t der Ausk&uuml;nfte sicherzustellen. Dadurch k&ouml;nnen den B&uuml;rger*innen rasch informative Antworten gegeben werden, ohne dass die Fachabteilungen in jedem Fall eine schriftliche Stellungnahme abgeben m&uuml;ssen. Nat&uuml;rlich werden s&auml;mtliche Meldungen erfasst und an interne sowie externe Ansprechpartner*innen weitergeleitet &ndash; etwa die Linz AG oder die Polizei.</p>
<h2>&bdquo;Schau auf Linz&ldquo;: Zwei Drittel aller Meldungen erfolgen digital</h2>
<p>Knapp 6.900 Meldungen von B&uuml;rger*innen erfasste der Magistrat im Jahr 2022. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg von 1,3 Prozent. 67 Prozent davon &ndash; also zwei von drei eingegangenen Anliegen &ndash; erfolgten &uuml;ber die App &bdquo;Schau auf Linz&ldquo;, jede f&uuml;nfte Anregung erfolgte via E-Mail und 13 Prozent per Telefon.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_EINGANG.png" alt="Eingangsarten" width="680" height="425"/></p>
<p>Bemerkenswert ist der Anstieg der Nutzung von &bdquo;Schau auf Linz&ldquo; im Jahr 2022: Verglichen mit dem Jahr davor, gingen auf diesem Eingangskanal 659 Meldungen mehr ein. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Anliegen, die telefonisch eingebracht wurden, stark, n&auml;mlich um 719. Die Web-&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;App-Anwendung &bdquo;Schau auf Linz&ldquo; ist seit zehn Jahren online und hat sich seitdem zu einem wesentlichen Kommunikations-Kanal der Stadt Linz mit ihren B&uuml;rger*innen etabliert. Im abgelaufenen Jahr erfolgten umfassende technische und organisatorische Analysen der mittlerweile in die Jahre gekommenen Software, um noch heuer einen Relaunch in Angriff nehmen zu k&ouml;nnen.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Die Plattform &sbquo;Schau auf Linz&lsquo; zeigt mittlerweile &uuml;ber ein Jahrzehnt, dass neue, digitale Kan&auml;le bestehende Interaktionsformen nicht verdr&auml;ngen, sondern ein zus&auml;tzliches, niederschwelliges Angebot f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bieten. Standardisierte, gesch&auml;ftsbereichs&uuml;bergreifende Abl&auml;ufe stellen ein einheitliches, hohes Ma&szlig; an Servicequalit&auml;t f&uuml;r alle Kundinnen und Kunden sicher &ndash; egal, welchen Kanal sie nutzen.&ldquo;</p>
<p><a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Klaus Luger</p></blockquote>
<h2>E-Scooter &amp; Co: Anliegen werden an Expert*innen weitergeleitet</h2>
<p>Langt ein Wunsch, Anliegen oder eine Beschwerde bei den Mitarbeiter*innen ein, wird diese &ndash; sofern sie von den Kolleg*innen im Teleservice Center nicht mittels standardisierter Antworten aus der &ouml;sterreichweit einzigartigen Wissensdatenbank bearbeitet werden kann &ndash; zur weiteren Bearbeitung an zust&auml;ndige interne oder externe Stellen weitergeleitet. Dies kann entweder ein Magistrats-Gesch&auml;ftsbereich, ein st&auml;dtisches Tochterunternehmen aus der Unternehmensgruppe oder auch direkt die Polizei sein. Im Jahr 2022 fielen sechs von zehn (59 Prozent) aller eingelangten Beschwerden und Anregungen in die Zust&auml;ndigkeit eines Gesch&auml;ftsbereichs der unmittelbaren Stadtverwaltung. Insgesamt wurden 4.070 F&auml;lle an eine Fachabteilung weitergeleitet, wobei die Gesamtzahl der bearbeiteten Eing&auml;nge gegen&uuml;ber 2021 und 2,3 Prozent angestiegen ist. Am h&auml;ufigsten erhielten &bdquo;Stadtgr&uuml;n und Stra&szlig;enbetreuung&ldquo; kontaktiert, gefolgt von der &bdquo;Bau- und Bezirksverwaltung&ldquo; sowie dem Gesch&auml;ftsbereich &bdquo;Geb&auml;udemanagement und Tiefbau&ldquo; eine Fallzuweisung.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_ANSPR_2022.png" alt="Ansprechpartner*innen 2022" width="680" height="616"/></p>
<p>In mehr als 2.800 F&auml;llen wurden B&uuml;rger*innen-Anliegen an externe Ansprechpartner*innen weitergeleitet, wobei am h&auml;ufigsten der Ordnungsdienst (OSL), die Linz AG sowie die Elin EBG am h&auml;ufigsten kontaktiert wurden. Nahezu drei Viertel aller Meldungen, die an externe Partner*innen gingen, entfielen auf diese drei Einrichtungen.</p>
<p>Ein gro&szlig;er Teil der Beschwerden hatte st&ouml;rend abgestellte E-Scooter zum Inhalt, welche an die jeweiligen Betreiberfirmen weitergemeldet wurden. In Summe langten 2022 502 Meldungen zu E-Scootern ein.<br>
Insgesamt blieb die Zahl der Beschwerden, die in die Zust&auml;ndigkeit externer Ansprechpartner*innen fiel, gegen&uuml;ber dem Vorjahr nahezu gleich.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_ANSPR_E.png" alt="Externe Ansprechpartner*innen" width="680" height="467"/></p>
<h2>Achtlos weggeworfener M&uuml;ll bleibt &bdquo;Aufreger-Thema&ldquo;</h2>
<p>Das thematische Clustern s&auml;mtlicher Anregungen, Beschwerden und Meldungen unterst&uuml;tzt eine solide, transparente Datengrundlage f&uuml;r treffsichere Ma&szlig;nahmen.</p>
<p>&bdquo;Im Jahr 2022 wurden die IST-Prozesse des Teleservice Centers analysiert und Optimierungs-&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;Digitalisierungspotenziale identifiziert. Auf Basis dieser Analysen wird im Jahr 2023 ein Ticketsystem etabliert, das s&auml;mtliche Anfragen und Beschwerden erfasst, im Bedarfsfall in die Fachbereiche weiterroutet und die Erledigung nachvollziehbar macht. Ferner werden Servicelevels etabliert, wonach Fragen oder Beschwerden binnen 24 Stunden&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;48 Stunden eine fundierte Antwort bzw. Erledigung erhalten m&uuml;ssen&ldquo;, erkl&auml;rt Magistratsdirektorin&nbsp;<abbr title="Magistra">Mag.<sup>a</sup></abbr>&nbsp;Ulrike Huemer.</p>
<p>An der Spitze der von B&uuml;rger*innen eingebrachten Meldungen stand auch im Jahr 2022 das Thema M&uuml;llablagerung mit mehr als 1.000 Nennungen. R&uuml;ckg&auml;nge sind in den Bereichen Gr&uuml;nschnitt (-171 Meldungen), Geschwindigkeits-, Verkehrskontrollen und Baustellenabsicherung (-80) sowie unter anderem auch bei Bodenmarkierungen und Pollern (-60) zu beobachten. Der prozentuelle R&uuml;ckgang der Meldungen zum Thema Winterdienst von 45 Prozent d&uuml;rfte im Vorjahr witterungsbedingte Ursachen haben.</p>
<p>&bdquo;Das Thema des achtlos weggeworfenen Verpackungs-M&uuml;lls hat durch den Takeaway-Boom w&auml;hrend der Corona-Pandemie zus&auml;tzlich an Relevanz gewonnen und ist leider in vielen gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten zu beobachten. Eine gro&szlig;e Rolle wird in Zukunft daher auch die aktive Bewusstseinsbildung spielen, da viele Menschen das fl&auml;chendeckende Angebot an M&uuml;llcontainern nicht ausreichend wahrnehmen&ldquo;, analysiert <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Luger.</p>
<h2>Verkehr in allen Bezirken wichtiges Thema</h2>
<p>Die gr&ouml;&szlig;te Anzahl an einlangenden Beschwerden und Anregungen betreffen den statistischen Bezirk Innere Stadt, gefolgt von Urfahr und Bulgariplatz. Hauptthema in allen Bezirken ist der Verkehr, wobei es sich zum &uuml;berwiegenden Teil um Anregungen oder Schadensmeldungen handelt. Besonders in den Bezirken Innere Stadt, Bulgariplatz und Urfahr spielt &ndash; wie im Absatz oben beschrieben &ndash; die Thematik &bdquo;M&uuml;llablagerung&ldquo; eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle. Anliegen zum Gr&uuml;nschnitt sind vor allem in statistischen Bezirken mit hohem Gr&uuml;nanteil, wie Urfahr, Froschberg,&nbsp;<abbr title="Sankt">St.</abbr>&nbsp;Magdalena und P&ouml;stlingberg von h&ouml;herer Relevanz.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_BEZ_V.png" alt="Beschwerden / Anregungen je Bezirk" width="680" height="807"/><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_TOP5BEZ.png" alt="H&auml;ufigste Themen 2022" width="680" height="961"/></p>
<h2>Reparaturen &amp; Co: Hohe Quote an Erledigungen</h2>
<p>Die Mitarbeiter*innen des Teleservice Centers dokumentieren im Feedback-Management nat&uuml;rlich auch den Status der Erledigung: So wird im Sinne der*des Melder*in unterschieden, ob eine Meldung &bdquo;erledigt&ldquo; werden konnte oder der Status &bdquo;wird nicht umgesetzt / keine Zust&auml;ndigkeit&ldquo; vergeben wird. Viele Anregungen&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;Beschwerden fallen nicht in den Zust&auml;ndigkeitsbereich des Magistrats. Diese F&auml;lle werden nach M&ouml;glichkeit an externe Ansprechpartner*innen weitergeleitet. H&auml;ufig ist auch eine Umsetzung nach rechtlichen oder sachlichen Gr&uuml;nden oder wegen mangelnder Zust&auml;ndigkeit &ndash; etwa bei Nachbarschaftskonflikten &ndash; nicht m&ouml;glich.</p>
<p>&bdquo;Mittels eines Ticket-Systems und Service-Level-Agreements, welche Antworten auf Anfragen und Beschwerden innerhalb von 24&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;48 Stunden festlegen, wird die Servicequalit&auml;t nochmals steigen und unsere Kund*innen werden auch bei Nicht-Zust&auml;ndigkeit transparent &uuml;ber den Status ihres Anliegens informiert&ldquo;, f&uuml;hrt Magistratsdirektorin&nbsp;<abbr title="Magistra">Mag.<sup>a</sup></abbr>&nbsp;Ulrike Huemer aus.</p>
<p>Positiven Abschluss, also im Sinne des&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;der Melder*in, fanden mehr 3.500 Anliegen, also 52 Prozent. Besonders hoch ist die Erledigungsrate bei konkreten Anliegen, wie etwa bei Meldungen von notwendigen Reparaturen. So zeigt sich beispielsweise in 93 Prozent aller F&auml;lle, die sich um defekte Stra&szlig;en- oder Au&szlig;enbeleuchtungen drehen, eine umgehende Erledigung. &Auml;hnlich hoch ist dieser Wert bei defekten Ampeln (86 Prozent). Je komplexer hingegen das Anliegen bzw. die Beschwerde, wie etwa der Wunsch nach anderen Ampelregelungen, Kreisverkehren oder neuen Radwegen, umso niedriger ist auch die unmittelbare Erledigungs-Quote. Ebenso schwierig ist dar&uuml;ber hinaus die Klassifizierung von Themen, welche das sozialen Zusammenleben im &ouml;ffentlichen Raum betreffen (z.B. Meldungen zu Bettelei, Missachtung Leinenpflicht). Insgesamt konnten daher 47 Prozent aller Meldungen mangels Zust&auml;ndigkeit oder aufgrund der genannten Faktoren nicht positiv abgeschlossen werden. Lediglich 112 genannte F&auml;lle waren mit Jahreswechsel noch in Bearbeitung.</p>
<h2>Teleservice Center: Aush&auml;ngeschild im direkten Kontakt mit B&uuml;rger*innen</h2>
<p>Eine gewichtige Rolle im Kontakt mit B&uuml;rger*innen spielt das im Neuen Rathaus angesiedelte Teleservice Center (TSC) der Stadt Linz. Diese moderne Serviceeinrichtung ist nicht nur f&uuml;r die telefonische Auskunftserteilung und das Management des zentralen E-Mail-Postkorbes zust&auml;ndig, sondern hat &ndash; wie oben beschrieben &ndash; auch wichtige Aufgaben im Feedback-Management. Dar&uuml;ber hinaus verantwortet dieses 24-k&ouml;pfige Team das Wissensmanagement inklusive der redaktionellen Betreuung der st&auml;dtischen Info-Website &bdquo;Service A &ndash; Z&ldquo; sowie des Chatbots &bdquo;Frag ELLI!&ldquo;.</p>
<p>Die T&auml;tigkeit des Teleservice Center war in den vergangenen Jahren stark durch die Auswirkungen der Pandemie gepr&auml;gt. So betrug etwa 2020 das Anrufvolumen wegen Corona &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume ein Mehrfaches dessen, was das Teleservice Center bew&auml;ltigen konnte. In diesen Krisensituationen, wie etwa den unmittelbar verh&auml;ngten Lockdowns, trat die vollst&auml;ndige Dokumentation zu Gunsten der raschen Abwicklung der Anrufe in den Hintergrund. Ab Herbst 2020 wurde daher das so genannte &bdquo;Corona-Telefon-Team&ldquo; in Kooperation mit dem st&auml;dtischen Lehrlingsmanagement ins Leben gerufen, wobei fortgeschrittene Lehrlinge im Rahmen eines Praktikums im&nbsp;<abbr title="Teleservice-Center">TSC</abbr>&nbsp;bei der Beantwortung von Fragen zu Covid-19 bis Juli 2022 unterst&uuml;tzten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_ANRUFE.png" alt="Dokumentierte Anrufe" width="680" height="467"/></p>
<p>Im Jahr 2022 sank die Zahl der Anrufe im Teleservice Center im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32.700 auf knapp 233.000. Dieser R&uuml;ckgang l&auml;sst sich in erster Linie (84 Prozent) dadurch erkl&auml;ren, dass die Zahl der Anrufe, in denen Magistrats-Mitarbeiter*innen pers&ouml;nlich verlangt wurden, zur&uuml;ckgegangen ist. Dies ist wiederum mit einer erneut gestiegenen Erreichbarkeit in den Fachbereichen nach harten Covid-Ma&szlig;nahmen (Lockdowns) in den Vorjahren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Ein weiterer Grund ist die &ndash; wie bereits weiter oben ausgef&uuml;hrt &ndash; zunehmende Nutzung digitaler Angebote.</p>
<h2>Neun von zehn Anrufen positiv abgeschlossen</h2>
<p>Acht von zehn (79 Prozent) aller an das&nbsp;<abbr title="Teleservice Center">TSC</abbr>&nbsp;gerichteten Anfragen konnten abschlie&szlig;end beantwortet werden, wobei ein gro&szlig;er Teil der Anfragen zum Thema Covid-19 ebenfalls von diesem Team abgearbeitet werden konnte:&nbsp;<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr>&nbsp;Ausk&uuml;nfte &uuml;ber Testergebnisse und Quarant&auml;ne sowie seit Dezember 2021 auch die Zusendung von Genesungszertifikaten.</p>
<p>Knapp 13 Prozent der Anfragen wurden an zust&auml;ndige Fachabteilungen weitervermittelt.</p>
<p>Acht Prozent der bearbeiteten Anliegen betreffen die Kategorie &bdquo;Erledigung / follow up&ldquo;: diese gehen &uuml;ber reine Ausk&uuml;nfte hinaus, wie etwa&nbsp;<abbr title="Volkshochschul">VHS</abbr>-Anmeldungen, Buchverl&auml;ngerungen oder Terminreservierungen.</p>
<p>Insgesamt lag die Quote der positiven Erledigungen (Ausk&uuml;nfte und Erledigung/follow up) mit 87 Prozent nochmals h&ouml;her &ndash; ein Plus von 6 Prozent im Vergleich zu 2021.</p>
<p>&bdquo;Der R&uuml;ckgang um ein F&uuml;nftel in der Kategorie der telefonischen Erledigungen zeigt einmal mehr auf, dass bereits bestehende digitale M&ouml;glichkeiten wie etwa Online-Terminbuchungen nun verst&auml;rkt genutzt werden und Kundinnen bzw. Kunden diese Erledigungen h&auml;ufiger selbst am Smartphone erledigen. Positive Folge des digitalen Fortschritts ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Teleservice-Center mit 2022 wieder mehr Zeit in die Bearbeitung einzelner F&auml;lle und in pers&ouml;nliche Beratungen investieren k&ouml;nnen&ldquo;, erkl&auml;ren <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;B&uuml;rgermeister&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Verantwortlich f&uuml;r die Verwaltung der Stadt Er:Sie vertritt die Stadt nicht nur nach au&szlig;en, sondern leitet auch den Magistrat, der die t&auml;glichen Verwaltungsaufgaben bew&auml;ltigt. Mit der Gesch&auml;ftsordnung und Gesch&auml;ftseinteilung, die er:sie gemeinsam mit dem Stadtsenat verabschiedet, schafft er:sie&nbsp;die Grundlagen f&uuml;r eine funktionierende Verwaltung. Das Notentscheidungsrecht erm&ouml;glicht zudem schnelles Handeln in Krisensituationen, wenn Gremien nicht rechtzeitig tagen k&ouml;nnen. Vorsitz im&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und im Stadtsenat In den Gremien der Stadt, wie dem&nbsp;Gemeinderat&nbsp;und Stadtsenat, &uuml;bernimmt der:die B&uuml;rgermeister:in den Vorsitz und sorgt daf&uuml;r, dass wichtige Beschl&uuml;sse in die Tat umgesetzt werden. Ein Beispiel: Die Entscheidung, eine Schule zu renovieren oder neue soziale Wohnbauprojekte anzusto&szlig;en, f&auml;llt oft unter seine:ihre F&uuml;hrung. Gleichzeitig ist er:sie als Mitglied des Stadtsenates selbst f&uuml;r einen bestimmten Bereich verantwortlich, etwa f&uuml;r Finanzen, Infrastruktur&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/buergemeister-wahl/was-macht-der-buergermeister/" >B&uuml;rgermeister</a> Luger und Magistratsdirektorin Huemer abschlie&szlig;end.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/20230209_ON_ANF_ERLED.png" alt="Erledigung konkreter Anfragen" width="680" height="467"/></p>
</div>
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		<title>Linzer Effizienzprogramm (LEEP) für nachhaltige Gebäudenutzung</title>
		<link>https://alleslinz.at/klima/leep/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 07:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[klima]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt setzte Linz in den letzten Jahren bereits viele Schritte hinsichtlich Energieeffizienz. Seit 2011 besch&#228;ftigte sich das st&#228;dtische Umweltressort im Rahmen des Linzer Energieeffizienzprogrammes (LEEP) gezielt mit Ma&#223;nahmen, die langfristig f&#252;r eine energiesparende st&#228;dtische Geb&#228;udenutzung und mehr Klimaschutz sorgen. Eingebunden in das Programm waren auch die Unternehmen der Stadt Linz &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="content-txt content-hspace">
<p><strong>Auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt setzte Linz in den letzten Jahren bereits viele Schritte hinsichtlich Energieeffizienz. Seit 2011 besch&auml;ftigte sich das st&auml;dtische Umweltressort im Rahmen des Linzer Energieeffizienzprogrammes (LEEP) gezielt mit Ma&szlig;nahmen, die langfristig f&uuml;r eine energiesparende st&auml;dtische Geb&auml;udenutzung und mehr Klimaschutz sorgen. Eingebunden in das Programm waren auch die Unternehmen der Stadt Linz (UGL). Das Programm bildet eine wichtige Grundlage f&uuml;r weitere Energiesparma&szlig;nahmen sowie zur Bewusstseinsbildung in der Bev&ouml;lkerung. Die Ergebnisse und Themenstellungen des LEEP flie&szlig;en nun in das entstehende Klimaneutralit&auml;tskonzept ein.</strong></p>
<p><strong>Das bereichs&uuml;bergreifende Projekt&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>&nbsp;analysierte, in welchen Einrichtungen der Stadt Energie und damit verbundene Kosten konkret eingespart werden k&ouml;nnen und schlug Ma&szlig;nahmen vor, um eine CO<sub>2</sub>-Reduktion voranzutreiben und die Luftsituation zu verbessern.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Im Zuge der Arbeiten am&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>&nbsp;wurde bei rund 130 Objekten eine Vielzahl spezifischer Einzelma&szlig;nahmen innerhalb der Unternehmungsgruppe Linz identifiziert, die zu einer energietechnischen Verbesserung der Geb&auml;ude beitragen k&ouml;nnte. Mehr als 300 organisatorische als auch investive Ma&szlig;nahmen wurden bereits umgesetzt.</strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p>Nicht erst seit dem Ausbruch der Energiekrise im Vorjahr und dem Voranschreiten der Klimakrise in den vergangenen Jahren stellen st&auml;dtische Projekte wie diese eine wesentliche Basis f&uuml;r den effizienten und wirtschaftlichen Einsatz von Energie in der Stadt dar. Mit der Gr&uuml;ndung der &sbquo;Linzer Energiegemeinschaften&lsquo; legen wir nun die Weichen f&uuml;r den Ausbau der Photovoltaik in der Stadt.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<p>&bdquo;Energieeffiziente Geb&auml;ude sind immens wichtig, denn sie helfen, den Energieverbrauch und damit die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und verringern die Abh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen. Mit dem&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>&nbsp;wurde eine wichtige Grundlage f&uuml;r das Klimaneutralit&auml;tskonzept der Stadt Linz geschaffen&ldquo;, f&uuml;hrt Klimastadtr&auml;tin&nbsp;<abbr title="Magistra">Mag.<sup>a</sup></abbr>&nbsp;Eva Schobesberger aus.</p>
<h2>&Uuml;ber das Projekt&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr></h2>
<p>Im Jahr 2011 startete das Linzer Energieeffizienzprogramm (LEEP 2012) als bereichs&uuml;bergreifendes Projekt zur Senkung und Optimierung des Energiebedarfes und zur nachhaltigen Energieversorgung innerhalb der Unternehmensgruppe Linz (UGL). Zus&auml;tzlich wurde das&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>&nbsp;vom Land Ober&ouml;sterreich unterst&uuml;tzt und in dessen Programm &bdquo;Energiespargemeinden &ndash; E-GEM&ldquo; eingebettet.</p>
<p>In der ersten Phase des Projektes (2011 &ndash; 2015) wurden folgende Ma&szlig;nahmen umgesetzt:</p>
<ul>
<li>Detailanalysen der Energieverbr&auml;uche in der&nbsp;<abbr title="Unternehmensgruppe Stadt Linz">UGL</abbr></li>
<li>Geb&auml;udeanalysen</li>
<li>Liste mit Energiesparma&szlig;nahmen</li>
<li>Bewertungen der Ma&szlig;nahmen inkl. einer optimierten Gesamtbetrachtung</li>
<li>Erstellung eines Ma&szlig;nahmenkatalogs f&uuml;r alle UGL-Unternehmen</li>
</ul>
<p>Eingebundene Projektpartner in der zweiten Phase (2015 &ndash; 2021) waren der Magistrat Linz (Geb&auml;udemanagement und Tiefbau, Finanzen und Wirtschaft), die Immobilien Linz&nbsp;<abbr title="Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung">GmbH</abbr>&nbsp;(ILG), das Ars Electronica Center Linz&nbsp;<abbr title="Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung">GmbH</abbr>&nbsp;(AEC), die Design Center Betriebsgesellschaft mbH (DCL), die Gemeinn&uuml;tzige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz (GWG), die Linz AG sowie die Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH (LIVA) und die Seniorenzentren Linz&nbsp;<abbr title="Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung">GmbH</abbr>&nbsp;(SZL). Das gemeinsame Ziel bestand darin, m&ouml;glichst viele Ma&szlig;nahmen, die im Wirkungsfeld der UGL-Mitglieder stehen, in die Umsetzung zu bringen.</p>
<h2>Bauliche Ma&szlig;nahmen f&uuml;r mehr Energieeffizienz</h2>
<p>Die einzelnen UGL-Mitglieder evaluierten die zirka 700 in der ersten Phase des LEEP-Projektes gefundenen Ma&szlig;nahmen auf ihre Umsetzbarkeit. Alleine bei der ILG untersuchte der Magistrat 61 Objekte und eruierte insgesamt 550 Ma&szlig;nahmen. Nach Erstellung der Finanzierungs- und Umsetzungspl&auml;ne lie&szlig;en sich von den&nbsp;<abbr title="zirka">ca.&nbsp;</abbr>insgesamt 700 Ma&szlig;nahmen 379 innerhalb der UGL (AEC, DCL, ILG, Linz AG, LIVA, SZL) als tats&auml;chlich umsetzbar klassifizieren. Davon befinden sich derzeit 129 organisatorische Ma&szlig;nahmen in Umsetzung bzw. sind bereits abgeschlossen. Weitere 180 investive Ma&szlig;nahmen befinden sich ebenfalls bereits in der Umsetzungsphase bzw. sind bereits abgeschlossen.</p>
<p>Das Spektrum der Investitionen durch den Magistrat und die UGL, um Energiekosten zu sparen, ist breit aufgestellt und reicht von gro&szlig;en Investitionen wie zum Beispiel thermische Sanierungen &uuml;ber Nachr&uuml;stung von W&auml;rmetauschern f&uuml;r L&uuml;ftungsanlagen, D&auml;mmungen bis hin zum Ersatz von Gl&uuml;hlampen durch LED-Lampen in den st&auml;dtischen Geb&auml;uden. Dazu z&auml;hlt ebenso die Optimierung der Raumtemperaturen auf Sollwerte oder ein gesichertes Powermanagement der IT-Ger&auml;te am Arbeitsplatz (ausgeschaltete Ger&auml;te, Bildschirmschoner, etc.).</p>
<p>Bei der GWG wurden innerhalb des LEEP-Projekts insgesamt 40 Objekte hinsichtlich Energieeffizienzma&szlig;nahmen untersucht. Im Zuge des Sanierungsplanes fanden bei acht Geb&auml;uden im Zeitraum von 2015 und 2019 gleichzeitig Ma&szlig;nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz statt.</p>
<p>&bdquo;Zus&auml;tzlich zu den im Rahmen des Linzer Energieeffizienzprogrammes get&auml;tigten Investitionen stellte die Stadt Linz im Rahmen des 2020 ins Leben gerufene ,Pakt f&uuml;r Linz&lsquo; weitere 65 Millionen Euro f&uuml;r direkte Investitionen zur Verf&uuml;gung. Teile davon wurden in Bauprojekte, Sanierungen sowie Instandhaltungsarbeiten investiert. Zum Beispiel wurden in diverse Geb&auml;udeverbesserungen beim&nbsp;<abbr title="Ars Electronica Center">AEC</abbr>&nbsp;oder eine Erneuerung der Beleuchtung im Foyer und in den S&auml;len des Brucknerhauses investiert&ldquo;, informiert B&uuml;rgermeister Klaus Luger.</p>
<p>Verst&auml;rkte Installation von thermischen Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen (PV)<br>
Im Zuge des&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>-Programmes erhob die Arbeitsgruppe die installierten thermischen Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen innerhalb der&nbsp;<abbr title="Unternehmensgruppe Stadt Linz">UGL</abbr>.</p>
<p>Gesetzliche &Auml;nderungen der Rahmenbedingungen f&uuml;r die Installation von&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Anlagen wie zum Beispiel die M&ouml;glichkeit,&nbsp;<abbr title="Photovoltaikanlagen">PV</abbr>-Gemeinschaftsanlagen&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;Energiegemeinschaften zu errichten, machen die Solarnutzung f&uuml;r St&auml;dte nun attraktiver.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/Photovoltaikanlage_Foto_Shutterstock.png" alt="100 Photovoltaikanlagen sollen auf st&auml;dtischen Objekten errichtet werden. Foto: shutterstock" width="680" height="340"/><em>100 Photovoltaikanlagen sollen auf st&auml;dtischen Objekten errichtet werden. Foto: shutterstock</em></p>
<p>So schreiten aktuell die Vorbereitungen f&uuml;r die Gr&uuml;ndung der &bdquo;Linzer Energiegemeinschaft&ldquo; voran. Ziel besteht darin, in Summe 100&nbsp;<abbr title="Photovoltaik">PV</abbr>-Anlagen auf st&auml;dtischen Objekten zu errichten und j&auml;hrlich rund 18 Millionen&nbsp;<abbr title="Kilowattstunden">kWh</abbr>&nbsp;Strom zu produzieren. Dieser produzierte Strom kann durch die gesetzlichen &Auml;nderungen &uuml;ber die eigene Grundst&uuml;cksgrenze hinweg produziert, gespeichert, aber auch gemeinsam verbraucht werden. Die Errichtungskosten belaufen sich f&uuml;r den Vollausbau auf&nbsp;<abbr title="zirka">ca.</abbr>&nbsp;15 bis 20 Millionen Euro.</p>
<h2>Einf&uuml;hrung neuer F&ouml;rderungen der Stadt Linz im Bereich Umwelt und Energie</h2>
<p>Bis zur Einf&uuml;hrung des&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>-Projektes gab es in der Stadt Linz bereits energierelevante F&ouml;rderungen, etwa f&uuml;r Heizungsumstellungen auf Fernw&auml;rme bei Geb&auml;uden und Anlagen, Photovoltaikanlagen oder thermische Solaranlagen. Mit dem&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>&nbsp;baute die Abteilung Stadtklimatologie und Umwelt gemeinsam mit der Linz AG die F&ouml;rderungen der Stadt Linz weiter aus. Folgende neue F&ouml;rderkategorien sind seitdem eingef&uuml;hrt&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;angepasst worden:</p>
<ul>
<li>E-Mobilit&auml;t &ndash; (E-)Lastenfahrr&auml;der und (E-)Fahrradanh&auml;nger</li>
<li>E-Mobilit&auml;t &ndash; F&ouml;rderung von E-Taxis&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;E-Carsharing f&uuml;r Privatinitiativen</li>
<li>E-Mobilit&auml;t &ndash; Ladeinfrastruktur f&uuml;r den mehrgescho&szlig;igen Wohnbau</li>
<li>E-Mobilit&auml;t &ndash; F&ouml;rderung von E-Ladestationen f&uuml;r Betriebe/Organisationen</li>
<li>F&ouml;rderung der &Uuml;berpr&uuml;fung von thermischen Solaranlage</li>
<li>F&ouml;rderung von Stromspeichern &ndash; Erh&ouml;hung der Nutzung von Solarenergie im gesamten Stadtgebiet</li>
<li>F&ouml;rderung Solargr&uuml;ndach</li>
<li>F&ouml;rderung Energieberatungen</li>
</ul>
<p>Alle F&ouml;rderungen in Umwelt und Energie sind auf der st&auml;dtischen Homepage unter&nbsp;<a title="Externe Webseite (Neues Fenster)" href="https://www.linz.at/umwelt/foerderungen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.linz.at/umwelt/foerderungen.php&nbsp;</a>abrufbar.</p>
<p>Die Stadt Linz setzte dar&uuml;ber hinaus auch bewusstseinsbildende Ma&szlig;nahmen hinsichtlich erneuerbare Energietr&auml;ger und Energieeffizienz. So wurden zum Beispiel der Solar- und Gr&uuml;ndachkataster und Energiespartipps ver&ouml;ffentlicht. Aber auch die Facebook-Seite &bdquo;Nachhaltiges Linz&ldquo; dient in den Sozialen Medien als Informationskanal.</p>
<h2>Solar- und Gr&uuml;ndachpotentialkataster</h2>
<p>In der ersten Phase des&nbsp;<abbr title="Linzer Energieeffizienzprogramm">LEEP</abbr>-Projekts wurde der Solardachkataster ver&ouml;ffentlicht. Da sich in den letzten Jahren die Funktionalit&auml;ten des Katasters verbesserten und bedienerfreundlicher wurden sowie der Geb&auml;udebestand in Linz sich &auml;nderte, wurde der Solardachkataster aktualisiert und erweitert. Eine Neubefliegung und die daraus resultierende Neuberechnung erfolgte 2021. Mit dem neuen Solar- und Gr&uuml;ndachkataster wissen die B&uuml;rger*innen mit wenigen Klicks, ob ihr Dach f&uuml;r die Sonnenenergie&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;f&uuml;r ein Gr&uuml;ndach geeignet ist.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/geeignet_fuer_Gruendach.png" alt="" width="680" height="165"/></p>
<p>&bdquo;Dachbegr&uuml;nungen und Solaranlagen bieten sowohl klimatechnisch als auch wirtschaftlich enorme Vorteile. Bepflanzte D&auml;cher filtern den Feinstaub, der naturgem&auml;&szlig; in St&auml;dten verst&auml;rkt vorkommt. Gr&uuml;nd&auml;cher bieten auch den f&uuml;r das &Ouml;kosystem bedeutenden und gef&auml;hrdeteren Insekten notwendigen Lebensraum und k&uuml;hlen ihre Umgebung ab&ldquo;, hebt Klimastadtr&auml;tin Mag.<sup><abbr title="Magistra">a</abbr></sup>&nbsp;Eva Schobesberger die Wichtigkeit von Dachbegr&uuml;nungen hervor.</p>
<p>Mehr Informationen sind online unter&nbsp;<a title="Externe Webseite (Neues Fenster)" href="https://www.linz.at/umwelt/solar-gruendachkataster.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.linz.at/umwelt/solar-gruendachkataster.php</a>&nbsp;zu finden.</p>
<h2>Pr&uuml;fung eines Energiemanagementsystems wichtig</h2>
<p>Die Einf&uuml;hrung eines Energiemanagementsystems erwies sich Im Zuge des Linzer Energieeffizienzprogramms als wesentliches Instrument zur kontinuierlichen Verbrauchserfassung. Diese erlaubt in Folge n&auml;mlich eine gezielte Ma&szlig;nahmensetzung und vor allem Pr&uuml;fung der Wirksamkeit der gesetzten Ma&szlig;nahmen. Ein solches Energiemanagementsystem sollte, um Know-how zu b&uuml;ndeln, an einer zentralen Stelle angesiedelt werden.</p>
<p>Die Linzer Energieservice&nbsp;<abbr title="Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung">GmbH</abbr>&nbsp;f&uuml;hrte ein Energiemonitoring im Alten Rathaus durch. Im Testzeitraum Sommer 2017 bis Dezember 2020 wurde im 15-Minuten-Takt der Verbrauch an Strom, W&auml;rme und Wasser aufgezeichnet. Die Daten und Berichte wurden &uuml;ber ein Webportal den Mitarbeiter*innen des Geb&auml;udemanagements zur Verf&uuml;gung gestellt. Diese nutzten die aktuellen Berichte das Energie-Monitoring, um gezielt Ma&szlig;nahmen setzen zu k&ouml;nnen. Somit konnten bereits Einsparungen bei Strom und Fernw&auml;rme erzielt werden.</p>
<p>Zudem wurde im Magistrat Linz, Gesch&auml;ftsbereich&nbsp;<abbr title="Geb&auml;udemanagement und Tiefbau">GMT</abbr>, eine Energiemanagerin eingestellt. Eine wesentliche Aufgabe der Energiemanagerin stellt die Einspeisung von bereits vorhandenen Verbrauchsdaten der Objekte der Stadt Linz Schritt f&uuml;r Schritt in das RKV-System. Durch Integration dieser Daten in das digitale Objektmanagement k&ouml;nnen k&uuml;nftig bestehende Abweichungen (<abbr title="zum Beispiel">z. B.&nbsp;</abbr>eklatante Mehrverbr&auml;uche) rasch erkannt und fr&uuml;hzeitig Gegenma&szlig;nahmen gesetzt werden.</p>
<p>Ebenso befassen sich die Akteur*innen im Rahmen des Projektes &bdquo;Digitales Linz&ldquo; in puncto &bdquo;Smart Digital Buildings&ldquo; mit der Umsetzung einer Energiemanagementplattform. Insbesondere in Linzer Schulen bzw. Kinderg&auml;rten sollte dieses Tool zur Anwendung kommen und somit Geb&auml;ude-Kennzahlen verwalten und Energiefl&uuml;sse verfolgt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Digitale Geb&auml;ude- und Stadtzwillinge spielen k&uuml;nftig eine wichtige Rolle. In der Stadt Linz wurde diesbez&uuml;glich mit Herbst 2022 eine Vorstudie begonnen um die Einsetzbarkeit dieser Technologie und Anforderungen zeitnah zu pr&uuml;fen.</p>
<h2>Aktualisierung des Energieflussbilds f&uuml;r die Stadt Linz</h2>
<p>Im Jahr 2012 wurde ein Energieflussbild f&uuml;r das gesamte Stadtgebiet von Linz erstellt. Dieses gibt sowohl einen strukturierten &Uuml;berblick &uuml;ber Aufkommen und Einsatz der unterschiedlichen Energietr&auml;ger und Energieformen als auch Informationen &uuml;ber auftretende Energieverluste. Dar&uuml;ber hinaus verdeutlicht es, welche Umwandlungsprozesse stattfinden, bis Energie schlie&szlig;lich unter anderem in Form von W&auml;rme, Licht oder Mobilit&auml;t genutzt werden kann. Um geeignete Ma&szlig;nahmen in Richtung Klimaneutralit&auml;t treffen zu k&ouml;nnen, wird das Energieflussbild derzeit seitens der Abteilung Stadtklimatologie und Umwelt im Rahmen eines Klimafondsprojektes aktualisiert.</p>
<h2><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2023/files/Energieflussbild_2012_Foto_Brandstaetter.png" alt="" width="680" height="479"/></h2>
<h2>Klimaneutralit&auml;tskonzept f&uuml;r die Stadt Linz</h2>
<p>Um auch den kommunalen Treibhausgasaussto&szlig; zu reduzieren und das Ziel der Klimaneutralit&auml;t bis im Jahr 2040 zu erreichen, beschloss im M&auml;rz 2022 der <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> die Entwicklung eines gesamtst&auml;dtischen Klimaneutralit&auml;tskonzeptes inklusive sektorspezifischer Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Stadt Linz. Es wird Ma&szlig;nahmen zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen f&uuml;r die Bereiche Energie, Wohnen und Geb&auml;ude, Verkehr und Landwirtschaft etc. enthalten. Die Ergebnisse und Themenstellungen des LEEP flie&szlig;en nun in das Klimaneutralit&auml;tskonzept ein und werden in diesem Rahmen neu evaluiert und weiterbearbeitet.</p>
<p>Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit&nbsp;<strong>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Klimastadtr&auml;tin Mag.<sup>a</sup>&nbsp;Eva Schobesberger</strong>&nbsp;zum Thema&nbsp;<strong>&bdquo;Linzer Energieeffizienzprogramm&ldquo;</strong>)</p>
</div>
<ul id="links" class="link-lst mt-3 mb-4">
<li><a class="link_intern" href="https://www.linz.at/umwelt/energieeffizienz.php">Ma&szlig;nahmen zur Energieeffizienz</a></li>
<li><a class="link_intern" href="https://www.linz.at/umwelt/116987.php">Energiespartipps</a></li>
<li><a class="link_intern" href="https://www.linz.at/umwelt/solar-gruendachkataster.php">Solar- und Gr&uuml;ndachpotentialkataster der Stadt Linz</a></li>
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		<title>Unternehmensgruppe Stadt Linz investiert 2023 knapp 350 Millionen Euro</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/staedtische-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 11:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das gr&#246;&#223;te Unternehmens-Netzwerk in &#246;ffentlichem Eigentum stellt die Unternehmensgruppe Stadt Linz (UGL) in Linz dar. Hierzu z&#228;hlen neben dem Magistrat weitere 24 Unternehmen. Rund 8.000 Mitarbeiter*innen sind in der Stadt und den jeweiligen Unternehmen angestellt. J&#228;hrlich sichert die UGL mit ihren Investitionen weitere rund 3.000 Arbeitspl&#228;tze. Auch in diesem Jahr investiert die Linz AG die &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das gr&ouml;&szlig;te Unternehmens-Netzwerk in &ouml;ffentlichem Eigentum stellt die Unternehmensgruppe Stadt Linz (UGL) in Linz dar. Hierzu z&auml;hlen neben dem Magistrat weitere 24 Unternehmen. Rund 8.000 Mitarbeiter*innen sind in der Stadt und den jeweiligen Unternehmen angestellt. J&auml;hrlich sichert die UGL mit ihren Investitionen weitere rund 3.000 Arbeitspl&auml;tze. </strong></p>
<p><strong>Auch in diesem Jahr investiert die Linz AG die h&ouml;chsten Betr&auml;ge. Rund 181 Millionen Euro kommen diversen Projekten zugute, wie etwa dem gr&ouml;&szlig;ten W&auml;rmewandler des Landes, dem Fuhrpark oder auch dem Netzausbau von 5G. </strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p><strong>Die Unternehmen dieses Konzern-Netzwerkes sorgen unter anderem daf&uuml;r, dass die Energie- und Stromversorgung oder etwa ein stabiles &ouml;ffentliches Verkehrsnetz gesichert sind. Ebenso stellen sie den B&uuml;rger*innen Freizeit- und Kulturm&ouml;glichkeiten sowie die Betreuung von Kindern und Senior*innen zur Verf&uuml;gung. Zudem l&ouml;schen sie Br&auml;nde, halten die Stadt sauber und bieten leistbaren Wohnraum. Mit j&auml;hrlichen Investitionen von knapp 350 Millionen Euro gestaltet die UGL das Linz von morgen und sorgt vor allem bei regionalen Betrieben f&uuml;r Auftr&auml;ge.&ldquo;</strong></p>
<p><strong>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</strong></p></blockquote>
<p><strong>Die Investments des Magistrats selbst belaufen sich dieses Jahr auf rund 67 Millionen Euro. Schwerpunkte setzt dieser dabei in Stra&szlig;enbau und Verkehr, in die Immobiliengesellschaft sowie in Soziales und Bildung. </strong></p>
<p><strong>Weitere Highlights innerhalb der UGL stellen etwa die Investitionen der GWG f&uuml;r diversen Neubau, Wohnungsverbesserungen und Gro&szlig;instandsetzungen dar. Die Immobilien Linz (ILG) investiert unter anderem in die Sport-Mittelschule Kleinm&uuml;nchen, in die Goetheschule sowie in die Sanierung und in den Horteinbau in der Volksschule Aubrunnerweg. </strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>&nbsp;</strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p><strong>Als gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige Bauvereinigung leistet die st&auml;dtische GWG einen wesentlichen Beitrag f&uuml;r den sozialen Wohnbau und schafft Wohnraum, der leistbar und lebenswert zugleich ist. Rund 40.000 Linzer*innen nutzen unser Wohnungsangebot, die Nachfrage ist weiter gro&szlig;. Daneben k&uuml;mmert sich unsere Immobiliengesellschaft (ILG) um die st&auml;dtischen Geb&auml;ude und damit auch die soziale Infrastruktur in Form der Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Amtsgeb&auml;ude, Kultureinrichtungen, Sportst&auml;tten, Feuerwehren, etc. Dar&uuml;ber hinaus plant die UGL einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit setzt die ILG zudem mit einer Photovoltaik-Offensive auf den D&auml;chern &ouml;ffentlicher Geb&auml;ude.&rdquo;</strong></p>
<p><strong>Stadtrat <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Didi Prammer&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;Dietmar &quot;Didi&quot; Prammer ist ein Mann, der &uuml;ber L&ouml;sungen spricht, nicht nur &uuml;ber &bdquo;Themen&ldquo;. Aufgewachsen im Gemeindebau in Linz-Auhof, hat er sehr fr&uuml;h ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r mitbekommen, was Menschen brauchen. Und das spiegelt jetzt auch seine Politik wider.&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/didi-prammer-programm/" >Dietmar Prammer</a>&nbsp;</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<table width="0">
<tbody>
<tr>
<td width="414"><strong>Unternehmen inkl. Magistrat Linz</strong></td>
<td width="123"><strong>Investitionen 2023</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Magistrat </strong></td>
<td width="123">67 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Linz AG</strong></td>
<td width="123">181 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>SZL &ndash; Seniorenzentren Linz</strong></td>
<td width="123">4 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>ILG Immobilien Linz</strong></td>
<td width="123">14 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>GWG</strong></td>
<td width="123">44 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>IKT Linz</strong></td>
<td width="123">1,15 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>LILO Linzer Lokalbahn AG</strong></td>
<td width="123">11,3 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Linz Airport (Flughafen Linz GmbH)</strong></td>
<td width="123">3,3 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Tabakfabrik Linz Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH</strong></td>
<td width="123">1,9 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Donauparkstadion </strong></td>
<td width="123">17,3 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Sonstiges (Museen, LIVA, CREA, OSL, AEC)</strong></td>
<td width="123">2,8 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="414"><strong>Gesamt</strong></td>
<td width="123"><strong>348 Mio. &euro;</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>St&auml;dtisches Investment von 67 Millionen Euro f&uuml;r Verkehr, Soziales und Bildung</h2>
<p>Der vom Finanzressort erarbeitete Voranschlag ergibt f&uuml;r heuer rund 67 Millionen Euro Investitionsvolumen durch die Stadt Linz. Die solide Finanzpolitik der Stadtregierung erm&ouml;glicht durch wichtige Investitionen in die Zukunft die Aufrechterhaltung der hohen sozialen Standards.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="0">
<tbody>
<tr>
<td width="395"><strong>Sachbereich</strong></td>
<td width="142"><strong>Investitionen 2022</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Stra&szlig;enbau und Verkehr</strong></td>
<td width="142">21 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Soziales</strong></td>
<td width="142">6,5 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Bildung</strong></td>
<td width="142">4,5 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Kultur</strong></td>
<td width="142">3,78 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Umweltschutz, Klima und Stadtgr&uuml;n</strong></td>
<td width="142">3,39 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Sport und Gesundheit</strong></td>
<td width="142">2,3 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Verwaltung</strong></td>
<td width="142">0,86 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>&Ouml;ffentliche Ordnung und Sicherheit</strong></td>
<td width="142">0,8 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Wirtschaft</strong></td>
<td width="142">0,21 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Zuschuss an st&auml;dtische Immobiliengesellschaft</strong></td>
<td width="142">18,50 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Sonstige Investitionen</strong></td>
<td width="142">5,5 Mio. &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td width="395"><strong>Summe</strong></td>
<td width="142"><strong>67,34 Mio. &euro;</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="quote-light"><p><strong>Unsere solide Finanzsteuerung erm&ouml;glicht f&uuml;r 2023 eine st&auml;dtische Investitionsquote von 7,4 % und damit eine breite Bandbreite an Projekten f&uuml;r die Weiterentwicklung der technischen und sozialen Infrastruktur, die sich auf Jahrzehnte positiv auf Linz auswirken werden. Durch Investitionen in das Verkehrsnetz, in Begr&uuml;nungsoffensiven sowie in die gute Qualit&auml;t der Kinderbetreuungseinrichtungen und der Seniorenzentren gestalten wir die Entwicklung der urbanen, lebenswerten und klimabewussten Landeshauptstadt. Wichtig wird bleiben, bei k&uuml;nftigen Investitionsprojekten achtsam zu pr&uuml;fen, welche Vorrang haben und auch finanziell tragbar sind.&ldquo;</strong></p>
<p><strong> Vizeb&uuml;rgermeisterin Tina Bl&ouml;chl</strong></p></blockquote>
<p>Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil widmet der Magistrat den Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur. Die Investitionen flie&szlig;en insbesondere in Nahverkehrsprojekte der Linz AG, in den Bau der Westringbr&uuml;cke sowie in die erste Tranche f&uuml;r die Halbanschlussstelle Auhof. Rund 750.000 Euro stehen im Zeichen der Digitalisierung und werden f&uuml;r die Umstellung auf neue digitale Verkehrslichtanlagen, die eine intelligente Steuerung der Verkehrsstr&ouml;me erm&ouml;glichen, genutzt.</p>
<p>Im Investitionsvolumen des Magistrates Linz sind Zusch&uuml;sse an die st&auml;dtische Immobiliengesellschaft (ILG) in H&ouml;he von 18,5 Millionen Euro enthalten, die ihrerseits die Investitionen f&uuml;r die Stadt in Immobilen und Liegenschaften vornimmt.</p>
<p>Investive Zahlungen in H&ouml;he von rund 6,5 Millionen Euro im Sozialbudget betreffen die Seniorenzentren, bauliche Errichtungen und die Liftf&ouml;rderung. In der Bildung kommen 4,5 Millionen Euro den Bauten von Berufsschulen durch Zahlungen an das Land, der Kunstuniversit&auml;t sowie Schuleinrichtungen zugute.</p>
<p>Mit rund 3,4 Millionen Euro setzt die Stadt Linz mit Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Umweltschutz, das st&auml;dtische Klima und Stadtgr&uuml;n fort. Schwerpunkte liegen bei Klimafonds-Projekten, der Baumpflanzoffensive und in der Gestaltung von Gr&uuml;n- bzw. Parkanlagen.</p>
<p>Damit Linz auch weiterhin ein zentraler Anziehungspunkt sein kann, investiert die Stadt seit Jahren in ein interessantes und vielf&auml;ltiges Freizeitprogramm, unter anderem in das Lentos Kunstmuseum, das Ars Electronica Center und das Nordico Stadtmuseum.</p>
<h2><strong>GWG Linz: 44 Millionen Euro f&uuml;r sozialen Wohnbau</strong></h2>
<p>Auch in diesem Jahr bringt die GWG ein hohes Investitionsvolumen (rund 44 Millionen Euro) f&uuml;r den Wohnbau auf. Rund 20 Millionen flie&szlig;en in Neubauprojekte wie Wimh&ouml;lzel-Hinterland im Franckviertel, Poschacherpark beim Bulgariplatz und an der Wiener Stra&szlig;e 274.</p>
<p>F&uuml;r Gro&szlig;instandsetzungen und Wohnungsverbesserungen sieht die GWG Investitionsleistungen in der H&ouml;he von etwa 24 Millionen Euro vor.</p>
<figure id="attachment_5989" aria-describedby="caption-attachment-5989" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5989" src="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2023/01/transparadiso_Wimhoelzel_Hinterland-300x169.png" alt="transparadiso / Wimh&ouml;lzel Hinterland" width="300" height="169" srcset="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2023/01/transparadiso_Wimhoelzel_Hinterland-300x169.png 300w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2023/01/transparadiso_Wimhoelzel_Hinterland-390x220.png 390w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2023/01/transparadiso_Wimhoelzel_Hinterland.png 680w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/><figcaption id="caption-attachment-5989" class="wp-caption-text">transparadiso_Wimhoelzel_Hinterland</figcaption></figure>
<h2><strong>ILG Immobilien Linz KG: 14 Millionen Euro f&uuml;r Schulen </strong></h2>
<p>Eine wichtige Investition der st&auml;dtischen Immobiliengesellschaft erm&ouml;glicht die Sanierung der Volksschule Aubrunnerweg im Auhof und den dort geplanten Horteinbau. Das Gesamt-Investment bel&auml;uft sich f&uuml;r diese Liegenschaft auf 6,5 Millionen Euro. In diesem Jahr werden davon 3,7 Millionen Euro aufgewendet.</p>
<p>Vom insgesamt 12,2 Millionen Euro-Investment f&uuml;r die Sport-Mittelschule in Kleinm&uuml;nchen folgen heuer 1,9 Millionen Euro. Die Generalsanierung sowie Geb&auml;udeerweiterung der Sporthalle bedeutet nicht nur allgemeine Verbesserungen f&uuml;r die Sch&uuml;ler*innen, sondern auch f&uuml;r die dort ans&auml;ssigen Profis der Linzer Handball- und Volleyballteams bessere Nutzungsbedingungen.</p>
<h2><strong>Linz AG investiert 181 Millionen Euro</strong></h2>
<p>Seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 2000 investierte die Linz AG bereits mehr als zwei Milliarden Euro. Bis 2030 sollen weitere 1,5 Milliarden Euro folgen.</p>
<p>Mit einem geplanten Investitionsvolumen in der H&ouml;he von 181 Millionen Euro investiert die Linz AG in diesem Jahr noch einmal deutlich h&ouml;her als in den vorherigen Jahren.</p>
<p>Wichtige Schwerpunkte setzt die Linz AG heuer insbesondere in Investitionen wie den W&auml;rmewandler. Ein Gro&szlig;teil flie&szlig;t zudem in die Entwicklung des Hafen-Areals, wie bspw. die Hafenbahn. Daf&uuml;r sind heuer ca. 20 Millionen Euro veranschlagt. Den stetigen technologischen Fortschritt m&ouml;chte die Linz AG unter anderem durch den Netzausbau von 5G vorantreiben. Rund 10 Millionen sind daf&uuml;r vorgesehen.</p>
<div class="mceTemp"></div>
<figure id="attachment_3648" aria-describedby="caption-attachment-3648" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3648" src="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" srcset="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-300x194.jpg 300w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-1536x994.jpg 1536w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-2048x1325.jpg 2048w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-1320x854.jpg 1320w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-768x497.jpg 768w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/03/03_Neuland-Rendering_1c-LINZ-AG-1024x662.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/><figcaption id="caption-attachment-3648" class="wp-caption-text">&copy; DnD Landschaftsplanung / Rendering Dachfl&auml;che Hafenviertel</figcaption></figure>
<figure id="attachment_128" aria-describedby="caption-attachment-128" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-128" src="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2019/04/hafenstadt-linz-300x200.jpg" alt="Hafenstadt Linz" width="300" height="200" srcset="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2019/04/hafenstadt-linz-300x200.jpg 300w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2019/04/hafenstadt-linz-768x512.jpg 768w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2019/04/hafenstadt-linz.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/><figcaption id="caption-attachment-128" class="wp-caption-text">&copy; Hinterwirth/Hafenportal Blick Nordost</figcaption></figure>
<p>Das neue innovative, multifunktionale Linz AG Netzgeb&auml;ude an der Wiener Stra&szlig;e stellt ein ebenso wichtiges Investitionsprojekt dar. In diesem Jahr k&ouml;nnen daf&uuml;r 14,1 Millionen Euro eingeplant werden.</p>
<p><strong>Donauparkstadion &ndash; 17,3 Millionen Euro</strong></p>
<p>Die Errichtung des Hybridgeb&auml;udes &bdquo;Donauparkstadion&ldquo;, das au&szlig;er dem eigentlichen Stadion ein Lager f&uuml;r das angrenzende M&ouml;belhaus sowie Gastronomie und Gesch&auml;ftsfl&auml;chen beherbergen wird, steht nun kurz vor seiner Fertigstellung. Bereits diesen Sommer sollen die Kicker*innen dort ihre ersten Spiele absolvieren.</p>
<figure id="attachment_4452" aria-describedby="caption-attachment-4452" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4452" src="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/08/DPS2-1024x768-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/08/DPS2-1024x768-300x225.jpg 300w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/08/DPS2-1024x768-768x576.jpg 768w, https://alleslinz.at/wp-content/uploads/2021/08/DPS2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"/><figcaption id="caption-attachment-4452" class="wp-caption-text">&copy; Atelier Mauch Rendering Donauparkstadion</figcaption></figure><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/staedtische-investitionen/">Unternehmensgruppe Stadt Linz investiert 2023 knapp 350 Millionen Euro</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tablet-Projekt &#8222;Cody21&#8220;</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/tablet-projekt-cody21/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 09:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alleslinz.at/?p=6040</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bereits seit einem Jahr erhalten alle Linzer Hortkinder der dritten und vierten Schulstufe nachhaltigen Zugang zu digitaler Bildung. Die Stadt Linz war die erste Stadt in &#214;sterreich, die seit J&#228;nner 2022 diesen wichtigen und zukunftsorientierten Schritt setzte. Das Projekt kann nun in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Linz mit der Programmierschule acodemy als Projektpartner und der &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits seit einem Jahr erhalten alle Linzer Hortkinder der dritten und vierten Schulstufe nachhaltigen Zugang zu digitaler Bildung. Die Stadt Linz war die erste Stadt in &Ouml;sterreich, die seit J&auml;nner 2022 diesen wichtigen und zukunftsorientierten Schritt setzte. Das Projekt kann nun in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Linz mit der Programmierschule acodemy als Projektpartner und der Raiffeisenlandesbank Ober&ouml;sterreich als Top-Sponsor weitergef&uuml;hrt werden.</strong></p>
<p><strong>Die Digitale Grundbildung, die die Linzer Kinder im cody21-Projekt bereits mit acht bis zehn Jahren erhalten, beinhaltet sowohl Themen der informationstechnologischen Bildung, wie <em>&bdquo;So funktionieren Computer&ldquo;, &bdquo;Das Bin&auml;rsystem&ldquo; oder &bdquo;Die Geschichte des Computers&ldquo;</em> als auch zentrale Aspekte der Medienbildung, wie <em>&bdquo;Internet ja, aber sicher&ldquo;, &bdquo;Fake News&ldquo; oder &bdquo;Wie funktioniert das Internet?&ldquo;. </em>&nbsp;Abgerundet werden&nbsp;die Workshops, die von der cody21 Mediathek gestreamt werden, mit entsprechenden &Uuml;bungen.</strong></p>
<p><strong>Die gesamten Kosten des Projektes, sprich die Videoserien sowie die notwendigen Materialien f&uuml;r die Kinder, &uuml;bernimmt die Raiffeisenlandesbank Ober&ouml;sterreich.</strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p><strong>Bildung ist der beste Weg zur Aneignung von Wissen und Fertigkeiten. Besonders die vergangenen beiden Jahre zeigten uns, wie hoch unser Aufholungsbedarf in der Digitalisierung ist. Deshalb ist es umso wichtiger, digital-technische Kompetenzen bereits unseren J&uuml;ngsten zu vermitteln. Denn die moderne Zeit erlaubt es, der digitalen Welt tagt&auml;glich vielerorts zu begegnen. Daher ist es umso erfreulicher, dass digitale Bildung in der AHS-Unterstufe und der Mittelschule eingef&uuml;hrt wurde. Dieses Programm bietet daher beste Vorbereitungen auf dieses Schulfach.&ldquo;</strong></p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<p>&bdquo;Das Thema Bildung bei jungen Menschen ist uns besonders wichtig, denn eine gute Ausbildung ist die beste Basis f&uuml;r ein erfolgreiches Leben. Digitalisierung ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, egal ob im privaten Bereich oder im Schulalltag. IT-Ger&auml;te, digitale Aufgaben oder K&uuml;nstliche Intelligenz spielen eine immer zentralere Rolle f&uuml;r uns alle. Sp&auml;testens mit den Herausforderungen des Home-Schoolings wurde ersichtlich, dass nicht alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler &uuml;ber ausreichend digitale Kompetenz verf&uuml;gen. Daher ist es uns ein Anliegen, auch weiterhin das Projekt &sbquo;cody21.linz&lsquo; an Linzer Horten zu unterst&uuml;tzen. Zum einen ist die spielerische Wissensvermittlung in diesem Rahmen eine exzellente Erg&auml;nzung zum Schulfach &sbquo;Digitale Bildung&lsquo; in der AHS-Unterstufe bzw. Mittelschule, zum anderen wird damit auch ideal auf die Berufswelt vorbereitet, in der IT-Kenntnisse nicht mehr wegzudenken sind&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank O&Ouml;, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Projekt.</p>
<p>&bdquo;Wir freuen uns sehr &uuml;ber das gro&szlig;artige Feedback&ldquo;, so acodemy- Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Anna Relle, &bdquo;sowohl die Kinder, wie auch die P&auml;dagog*innen sch&auml;tzen cody21 sehr. Gleich am Anfang des neuen Schuljahres bekamen wir die Fragen, ob das Projekt weiterlaufen kann. Es macht uns &ndash; und, was noch wichtiger ist, die Kinder und P&auml;dagog*innen&ndash; sehr gl&uuml;cklich, dass cody21 in diesem Schuljahr weitere Linzer Kinder f&uuml;r digitale Themen begeistern kann.&ldquo;</p>
<p><strong>&bdquo;Es ist an der Zeit, dass Kinder auch in &Ouml;sterreich bereits im Volksschulalter erste Grundlagen der Informatik und Medienkenntnisse erlangen. Das Verst&auml;ndnis f&uuml;r digitale Themen ist mit dem Verstehen des 1mal1 vergleichbar. Als Ober&ouml;sterreicherin bin ich stolz, dass die Stadt Linz als erste &ouml;sterreichische Stadt breite Digitale Grundbildung umsetzen kann&ldquo;, sagt acodemy- Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Elisabeth Wei&szlig;enb&ouml;ck. </strong></p>
<p><strong>Die Hortkinder zeigen sich begeistert: &bdquo;Was mir wirklich gut gef&auml;llt ist, wir machen nichts mit Computern, aber wir lernen &uuml;ber Computer&ldquo; &ndash; sagt die neunj&auml;hrige Melissa. Der achtj&auml;hrige Max liebt die Protagonist*innen der Serie: &bdquo;Isabella und Alex sind sehr cool. Und die Codys sind so lustig. Am liebsten mag ich den Cody Opa.&ldquo;</strong></p>
<p>Fr&uuml;he digitale Bildung erleichtert die sp&auml;tere Entwicklung in diesem Bereich. Sie ist im 21. Jahrhundert zunehmend eine Voraussetzung f&uuml;r eine gelungene Partizipation am gesellschaftlichen Leben und f&uuml;r ein beruflich erfolgreiches Fortkommen. Digitale Grundbildung ist somit auch eine Ma&szlig;nahme gegen den t&auml;glich st&auml;rker werdenden IT-Fachkr&auml;ftemangel am Wirtschaftsstandort Linz.</p>
<h2>Einfache Handhabung f&uuml;r P&auml;dagog*innen</h2>
<p>Alle Projektpartner*innen sind sich einig, dass die einfache Abwicklung in den Horten neben der hohen Qualit&auml;t der Inhalte ein &auml;u&szlig;erst wichtiger Faktor ist. Aus diesem Grund ist das Programm cody21 so konzipiert, dass die P&auml;dagog*innen mit &Ouml;ffnen der Mediathek und einem Klick auf das n&auml;chste Video ohne Mehraufwand die digitalen Stunden starten k&ouml;nnen. Alles weitere, wie die Erkl&auml;rungen, Fragen, Aufgaben, Abenteuer in der digitalen Welt, werden vom Video &uuml;bernommen.</p>
<h2>Ablauf der Cody21-Nachmittage:</h2>
<p>Ein- bis zweimal monatlich starten die P&auml;dagog*innen das Programm, dabei setzen sich die Hortkinder mit den Videos auseinander. Das Moderationspaar Isabella und Alex und die animierte Roboterfamilie cody erkl&auml;ren die Aufgaben und L&ouml;sungen, erz&auml;hlen, was in der digitalen Welt alles passieren kann, und sprechen mit den Kindern &uuml;ber Nachhaltigkeit, Berufe, Chancen und auch m&ouml;gliche Fehler in einer digitalen Umgebung. Abwechslungsreich und spielerisch, dennoch lehrreich erarbeiten die Kids auf Papier oder durch Bewegungsspiele die L&ouml;sungen. Cody21 zeigt, wie Digitalisierung f&uuml;r die J&uuml;ngsten auf innovative Art auch ohne viele Computer vermittelt werden kann.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/tablet-projekt-cody21/">Tablet-Projekt &#8222;Cody21&#8220;</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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		<title>Wirtschaft mit Zukunft: Linz ist guter Boden für Startups und Co-Working-Spaces</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/linzer-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 13:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ungebrochen gro&#223; ist der Zug der Linzer Unternehmer*innen zur Gr&#252;ndung ihrer eigenen Firma: so verzeichnete die Wirtschaftskammer Linz-Stadt bereits im ersten Halbjahr 2022 433 Neugr&#252;ndungen sowie 55 Betriebs&#252;bernahmen. Damit lag die Landeshauptstadt auch im Vorjahr auf dem hohen Niveau von 2021 mit ganzj&#228;hrlich insgesamt 890 Neugr&#252;ndungen und 98 &#220;bernahmen. Weiterhin liegt der Schwerpunkt der neu &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ungebrochen gro&szlig; ist der Zug der Linzer Unternehmer*innen zur Gr&uuml;ndung ihrer eigenen Firma: so verzeichnete die Wirtschaftskammer Linz-Stadt bereits im ersten Halbjahr 2022 433 Neugr&uuml;ndungen sowie 55 Betriebs&uuml;bernahmen. Damit lag die Landeshauptstadt auch im Vorjahr auf dem hohen Niveau von 2021 mit ganzj&auml;hrlich insgesamt 890 Neugr&uuml;ndungen und 98 &Uuml;bernahmen. Weiterhin liegt der Schwerpunkt der neu ins Leben gerufenen Unternehmen in der wirtschaftsnahen Kreativwirtschaft, Informationstechnologie, Werbung und Marktkommunikation sowie im Internethandel.</strong></p>
<p><strong>Die Stadt Linz und die Wirtschaftskammer Linz-Stadt unterst&uuml;tzen Jungunternehmer*innen seit Jahren mit zahlreichen Initiativen, Beratungsangeboten sowie gezielt vergebenen Gr&uuml;nder*innen-F&ouml;rderungen bzw. &ndash;Stipendien. Bewusst ins Leben gerufene Standorte der Digitalisierungs-Hotspots, wie etwa die Tabakfabrik, stellen mittlerweile mit den dort angesiedelten Unternehmen nicht nur tausende Arbeitspl&auml;tze zur Verf&uuml;gung, sondern bieten durch offene Strukturen und Angebote sowohl etablierten Playern als auch Startups wertvolle M&ouml;glichkeiten zur Vernetzung.</strong></p>
<p><strong>Besonders in Gr&uuml;ndungsphasen h&auml;ufig genutzte Angebote von Unternehmer*innen sind so genannte Co-Working-Spaces: Arbeitspl&auml;tze und die erforderliche Infrastruktur, die auf Zeit gemietet werden k&ouml;nnen, wobei Nutzer*innen unweigerlich von einem Austausch in einer kreativen, innovativen Community profitieren.</strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p><strong>Dass die Landeshauptstadt f&uuml;r junge Unternehmen ein guter Boden ist, liegt nicht nur an dem traditionell starken wirtschaftlichen Umfeld. Vielmehr werden hier von der Stadt Linz, der Wirtschaftskammer, den Universit&auml;ten und Fachhochschulen sowie auch von etablierten Betrieben seit Jahren gezielt die Weichen gelegt, um f&uuml;r junge Wirtschaftstreibende &ndash; national wie international &ndash; ein m&ouml;glichst gutes Umfeld zu schaffen. Dies reicht von der Schaffung von Kreativit&auml;ts-Hotspots und Vernetzungs- bzw. Informationsplattformen bis hin zur Sicherstellung leistungsstarker Infrastruktur.&ldquo;</strong></p>
<p><strong>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</strong></p></blockquote>
<p><strong>&bdquo;Der Schritt in die Selbst&auml;ndigkeit ist f&uuml;r viele Menschen die Erf&uuml;llung eines lang gehegten Wunsches. Eigener Chef bzw. eigene Chefin sein und mehr Flexibilit&auml;t in der Zeit- und Lebensgestaltung sind Hauptmotive der Unternehmensgr&uuml;ndung. Die aktuell hohen Gr&uuml;nderzahlen f&uuml;r Linz veranschaulichen, dass sich die Gr&uuml;nderinnen und Gr&uuml;nder an die herausfordernde wirtschaftliche Situation angepasst haben. Vor allem Startups, die zur Verwirklichung einer innovativen Gesch&auml;ftsidee mit geringem Startkapital gegr&uuml;ndet werden, sind wichtige Innovations- und Kreativit&auml;tsmotoren&ldquo;, betont KommR Mag. Klaus Schobesberger, Obmann der Wirtschaftskammer Linz-Stadt.</strong></p>
<h2>Gr&uuml;ndungs-Boom: Zwei neue Unternehmen pro Tag</h2>
<p>Grunds&auml;tzlich ist die Stadt Linz und ihre Arbeitsplatzstruktur industriell gepr&auml;gt, wobei die starken Leitbetriebe der Landeshauptstadt als zentrale Arbeitsplatzfaktoren auch f&uuml;r hohe Besch&auml;ftigungsraten in anderen Wirtschaftsbranchen sorgen. Neben etablierten &bdquo;Big Playern&ldquo; in der Industrie- und Technologiewirtschaft hat sich in Linz seit einigen Jahren eine aktive IT-Szene mit zahlreichen Leitbetrieben und Weltmarktf&uuml;hrern &ndash; etwa Dynatrace oder MIC &ndash; herausgebildet. Diese wirtschaftliche Dynamik spiegelt sich auch in einer h&ouml;chst aktiven Startup-Szene wider, die auch im abgelaufenen Jahr ihren Boom fortsetzen konnte.</p>
<p>Nach aktuellsten Daten der Wirtschaftskammer Linz-Stadt wurden im ersten Halbjahr 2022 433 Unternehmen gegr&uuml;ndet, was im Schnitt 2,4 Unternehmensgr&uuml;ndungen pro Tag entspricht. Dazu kommen noch 55 &Uuml;bernahmen von bestehenden Betrieben durch Jungunternehmer*innen. Damit liegt die Bereitschaft, ein eigenes Unternehmen mit einer innovativen Idee zu starten, auf dem hohen Niveau des Jahres 2021. In diesem wurden &ndash; mitten in der Corona-Pandemie &ndash; 890 neue Unternehmen eingetragen und 98 neu &uuml;bernommen. Jedes vierte neue Unternehmen (25 Prozent) in Linz entstand dabei in der Sparte &bdquo;Information und Consulting&ldquo;, was deutlich &uuml;ber der ober&ouml;sterreichweiten Wert von 16,5 Prozent liegt. 21 Prozent der neuen Unternehmen wurden durch Gesellschaften gegr&uuml;ndet. Bei den von nat&uuml;rlichen Personen ins Leben gerufenen neuen Firmen liegt die Frauenquote f&uuml;r Linz bei knapp unter 50 Prozent.</p>
<p>&bdquo;Gr&uuml;nder*innen und Jungunternehmer*innen sind enorm wichtig f&uuml;r die Linzer Wirtschaft, da sie nicht nur Wertsch&ouml;pfung und Besch&auml;ftigung generieren, sondern auch zum Strukturwandel der Wirtschaft erheblich beitragen. In weiterer Folge gleichen diese das Ausscheiden bestehender Unternehmen aus und haben positive Effekte auf vor- und nachgelagerte Branchen&ldquo;, analysiert KommR Mag. Schobesberger.</p>
<h2><strong>WKO&Ouml;-Gr&uuml;ndungsservice als One-Stop-Shop</strong></h2>
<p>&bdquo;Die Unternehmensgr&uuml;ndung selbst ist eine Herausforderung mit einer Reihe von offenen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Es gibt daher ein umfangreiches Service- und Beratungsangebot f&uuml;r Unternehmensgr&uuml;nder*innen in der WKO&Ouml;. F&uuml;r Gr&uuml;nder*iinnen ist es wichtig, alle Informationen f&uuml;r eine erfolgreiche Umsetzung ihrer Idee m&ouml;glichst kompakt aus einer Hand zu erhalten. Wichtig ist es auch, sich rechtzeitig zu informieren. Neben individuellen Beratungsgespr&auml;chen werden kostenlose Workshops und zahlreiche Veranstaltungen angeboten. F&uuml;r den Bezirk Linz-Stadt finden zB am 24. J&auml;nner, 13. Februar und 23. M&auml;rz 2023 die n&auml;chsten Gr&uuml;nder-Workshops statt. Sie bieten nach wie vor die beliebte Mischung aus Inputs von Expert*innen und individuellen Fragen zu den Themen Gewerbeanmeldung, Sozialversicherung, Steuern, <a href="https://www.gruenderservice.at/site/gruenderservice/planung/Was_ist_ein_Businessplan_.html">Businessplan</a>, Finanzierung und F&ouml;rderungen, Marketing, usw,&ldquo; so Bezirksstellenvorsitzender Schobesberger weiter.</p>
<h2>Beispiel Tabakfabrik: Startups sind Arbeitsplatz-Generatoren</h2>
<p>Eindr&uuml;cklichstes Beispiel, wie sich die gezielte F&ouml;rderung von Startups auf das Arbeitsplatz-Angebot und folglich auf die wirtschaftliche St&auml;rke einer Stadt auswirkt, ist die Tabakfabrik Linz: mit Ende der Zigarettenproduktion im Herbst 2009 gingen bedauerlicherweise 284 Industriearbeitspl&auml;tze verloren. Heute arbeiten in den dort angesiedelten Unternehmen &ndash; vornehmlich aus Kreativ- und Digitalisierungswirtschaft &ndash; mehr als 3.000 Menschen. Nach der Fertigstellung des Leuchtturm-Projekts Quadrill in etwa zwei Jahren werden sogar mehr als 5.000 Personen in der Tabakfabrik ihren Jobs nachgehen.</p>
<p>Die Stadt Linz hat das 40.000 Quadratmeter gro&szlig;e Areal im Jahr 2010 von Japan Tobacco International erworben und entwickelt seitdem in ihrem Tochterunternehmen Tabakfabrik Linz (TFL) die 80.000 Quadratmeter &uuml;berdachte Nutzfl&auml;che gezielt weiter.</p>
<h2>Stadt Linz f&ouml;rdert Vernetzung, Informationsaustausch und Offenheit</h2>
<p>Die Stadt Linz widmet sich seit Jahren mit zahlreichen Initiativen und Kooperationen der Unterst&uuml;tzung von Wirtschaftsbetrieben jeglicher Gr&ouml;&szlig;e und unternehmerischer Ausrichtung. Gerade Jungunternehmer*innen und junge Kreative, die &ndash; anders als etablierte Unternehmen &ndash; bei der Umsetzung ihrer Ideen meist nicht auf entsprechendes Kapital und starke Firmen-Infrastrukturen bauen k&ouml;nnen, steht eine breite Auswahl an M&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung. Drehscheibe ist vielfach der zur Stadt Linz geh&ouml;rende Innovations-Hauptplatz (<a href="https://innovation.linz.at">https://innovation.linz.at</a>). Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung durch gezielte Angebote und Kooperationen zu vernetzen und Informationen niederschwellig zur Verf&uuml;gung zu stellen. Eine Auswahl:</p>
<ul>
<li><strong>Startup Guide:</strong> Der Startup Guide verfolgt die Vision, das Linzer Startup-&Ouml;kosystem und dessen Hauptakteur*innen der lokalen Innovationsszene international sichtbar zu machen. Der Guide liefert relevante Informationen, wichtige Daten und Fakten, inspirierende Geschichten von Startups und Gr&uuml;nder*innen, Einblicke in Trends sowie Interviews mit den Menschen und Macher*innen der Linzer Unternehmens- und Kreativszene. Ziel ist es, Talente, Startups und Investor*innen nach Linz zu holen, indem das florierende Startup-&Ouml;kosystem einem globalen Publikum vorgestellt wird.</li>
<li><strong>Linz hackt 2023:</strong> In diesem Jahr l&auml;dt der Linz-Hackathon bzw. Makerthon zum f&uuml;nften Mal (24. &ndash; 26. M&auml;rz) alle Interessierten ein, an einem Wochenende Ideen zu ausgew&auml;hlten Fragestellungen auszuarbeiten, dieses Jahr: &bdquo;Soziale Innovation&ldquo;. Dabei sollen Fragestellungen von Menschen aufgegriffen werden, die im Alltag mit Problemen und Einschr&auml;nkungen vielf&auml;ltiger Art konfrontiert sind. Die Themen reichen von Barrieren im &ouml;ffentlichen Raum, sprachlichen Barrieren, Schwierigkeiten im Alter oder generations&uuml;bergreifenden Herausforderungen. Am Veranstaltungswochenende unterst&uuml;tzen f&uuml;hrende K&ouml;pfe aus sozialen Institutionen, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Innovation als Mentor*innen die Teilnehmer*innen. Bereits im Vorfeld k&ouml;nnen sich Gruppen oder Einzelpersonen beim Innovations-Hauptplatz unter <a href="&#109;&#x61;&#105;&#x6c;t&#x6f;:&#105;&#x6e;&#110;&#x6f;&#118;&#x61;t&#x69;o&#110;&#x40;&#109;&#x61;g&#x2e;l&#x69;&#x6e;&#122;&#x2e;&#97;&#x74;">innova&#116;&#105;&#111;&#110;&#64;&#109;&#97;&#x67;&#x2e;&#x6c;&#x69;&#x6e;&#x7a;&#x2e;&#x61;&#x74;</a> anmelden oder weitere Infos zur Registrierung einholen.</li>
<li><strong>Coding Week: </strong>In Kooperation mit den Coding Communities wird das Angebot an Coding-Veranstaltungen noch weiter ausgebaut. Dazu stellen die Coding Communities gemeinsam mit dem Innovations-Hauptplatz ein umfangreiches Angebot f&uuml;r Schule, Sch&uuml;ler*innen, Lehrlinge und Student*innen zusammen. Im Vordergrund steht, durch einen niederschwelligen Zugang Barrieren abzubauen. Diese Veranstaltung dient zudem der Vernetzung Gleichgesinnter und dem Knowhow-Austausch.</li>
<li><strong>Linz connects:</strong> Um sowohl die Linzer Wirtschaftsunternehmen als auch IT-Unternehmen enger untereinander zu vernetzen, ging die Veranstaltung &bdquo;Linz connects &ndash; IT &amp; economy&ldquo; vergangenes Jahr in die erste Runde. Dieses Event erm&ouml;glicht einen Austausch zwischen Wirtschaftstreibenden, IT-Expert*innen und st&auml;dtischen Mitarbeiter*innen. Im J&auml;nner und M&auml;rz folgen daher Linz connects #2 und #3. Eine Anmeldung erfolgt durch pers&ouml;nliche Einladungen, jedoch k&ouml;nnen Informationen beim Innovations-Team unter <a href="&#x6d;&#97;&#x69;&#x6c;&#116;&#x6f;&#x3a;&#105;&#x6e;&#x6e;&#111;&#x76;&#x61;t&#x69;&#x6f;n&#x40;&#109;a&#x67;&#46;l&#x69;&#110;z&#x2e;&#97;t">&#x69;&#110;&#x6e;&#x6f;&#118;&#x61;&#x74;&#105;&#x6f;&#x6e;&#64;&#x6d;&#x61;g&#x2e;&#x6c;i&#x6e;&#122;&#46;&#x61;&#116;</a> eingeholt werden.</li>
<li><strong>Network Brunch: </strong>Zur St&auml;rkung des internationalen Netzwerkes in Linz l&auml;dt der Innovations-Hauptplatz 2023 zum Network Brunch ein. Der Fokus liegt darin, Expats &ndash; und wenn vorhanden ihre Familie &ndash; einmal im Quartal einzuladen. Diese Veranstaltung dient einer besseren Integration von internationalen High-Potentials in das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Linz. Ebenso kann dies Synergien zwischen F&uuml;hrungskr&auml;ften schaffen.</li>
</ul>
<p>Neben den Aktivit&auml;ten des Innovationshauptplatzes kooperiert die Stadt Linz mit zahlreichen relevanten Stakeholdern, um Startups und Jungunternehmer*innen bestm&ouml;gliche Bedingungen zu gew&auml;hrleisten und diese auf zahlreichen Ebenen zu f&ouml;rdern.</p>
<ul>
<li><strong>hub,ert: </strong>Die Stadt Linz ist gemeinsam mit dem Gr&uuml;ndungsservice der Wirtschaftskammer, tech2b oder dem techharbor (Techcenter Linz-Winterhafen und Neue Werft), der Creative Region und anderen Playern Teil des Unterst&uuml;tzungsnetzwerks hub,ert, dem Hub f&uuml;r entrepreneurship, research und technology. hub,ert bietet Jungunternehmer*innen und Startups ein Portal zu einem Netzwerk von unabh&auml;ngigen und neutralen Unterst&uuml;tzer*innen.</li>
<li><strong>EDISON der Preis: </strong>Als Partnerin unterst&uuml;tzt die Stadt Linz den zweistufigen Ideenwettbewerb &bdquo;EDISON der Preis&ldquo;, der potenziellen Gr&uuml;nder*innen und kreativen, technologieorientierten Erfinder*innen den Schritt in Richtung Entrepreneurship leichter machen soll.</li>
<li><strong>Digitale Meile: </strong>Die Stadt beteiligt sich dar&uuml;ber hinaus seit 2019 an der Initiative &bdquo;Digital Mile&ldquo;, die sich zum Ziel gesetzt hat, Wissen und Talente in der IT-Branche zu b&uuml;ndeln und gemeinsam den Standort f&uuml;r IT-Fachkr&auml;fte noch attraktiver zu machen. Ein Expert*innenrat unterst&uuml;tzt dabei aktiv Startups im Technologiezentrum &bdquo;Neue Werft&ldquo;.</li>
</ul>
<h2><strong>Gr&uuml;nder*innen-Stipendium der Stadt: Unterst&uuml;tzung zum Start</strong></h2>
<p>In die zweite Runde geht 2023 das Gr&uuml;nder*innen-Stipendium der Stadt Linz. Damit unterst&uuml;tzt die Stadt die Verwirklichung von fr&uuml;hphasigen Gr&uuml;ndungsideen. In einem Zeitraum von f&uuml;nf Monaten erhalten vier ausgew&auml;hlte Projekte jeweils eine Unterst&uuml;tzung in H&ouml;he von 5.000 Euro. Die Auszahlung erfolgt in zwei Tranchen. Im Falle von Einreichungen als Team k&ouml;nnen maximal zwei Teammitglieder ein Stipendium erhalten. An der ersten Auflage des Gr&uuml;nder*innen-Stipendiums 2022 beteiligte sich auch Dr. Gerhard Roiss, ehemaliger OMV-Generaldirektor, privat mit der Finanzierung eines Stipendiums.</p>
<p>Neben dem finanziellen Support erhalten die Stipendiat*innen Kontakte zu einem Mentoring-Pool. Dadurch gewinnen die angehenden Unternehmer*innen fachliche Expertise sowie Tipps und Tricks von Expert*innen aus Wirtschaft, Technik und Unternehmensentwicklung.</p>
<h2><strong>Wirtschaftsf&ouml;rderungen &ndash; bereits 120 Gr&uuml;nder*innen unterst&uuml;tzt</strong></h2>
<p>Das Schwerpunktprogramm Gr&uuml;nder*innen- und Jungunternehmer*innen-F&ouml;rderung stellt ein wichtiges Instrument der st&auml;dtischen Wirtschaftsf&ouml;rderung dar. Die erfolgreiche Bilanz in den letzten Jahren unterstreicht diese Wichtigkeit: bisher, also seit 2019, konnten bereits insgesamt rund 58.600 (2022: ca. 24.000) Euro an anspruchsberechtigte F&ouml;rderwerber*innen ausbezahlt werden. Beinahe 120 Gr&uuml;nder*innen erhielten seit Beginn dieses Programmes Mietzusch&uuml;sse. Davon befinden sich die meisten im Tech Harbor, weitere im Tech Center, der Neuen Werft, in der Tabakfabrik Linz und im Open Innovation Center an der Johannes Kepler Universit&auml;t.</p>
<p>&bdquo;Diese Wirtschaftsf&ouml;rderung unterst&uuml;tzt einerseits junge, innovative Unternehmen, andererseits st&auml;rkt es den Wirtschaftsstandort Linz. Mit dem Tech Center, der Neuen Werft und Tabakfabrik entwickeln sich gleichzeitig neue zukunftsf&auml;hige Arbeitspl&auml;tze, wodurch eine gezielte F&ouml;rderung technologieorientierter und kreativwirtschaftlicher Unternehmen und Forschungseinrichtungen gew&auml;hrleistet wird&ldquo;, betont Wirtschaftsreferent B&uuml;rgermeister Klaus Luger.</p>
<h2>Co-Working-Spaces in Linz: 850 Arbeitspl&auml;tze an zehn Standorten</h2>
<p>Etwa 4.000 Mitglieder sind bei der Sparte Information und Consulting der WKO Ober&ouml;sterreich in Linz gelistet. Diese umfasst die Sparten Kommunikation und Medien (Werbung, Druck, Telekom, Medien, etc.) sowie Consulting (IT, Unternehmensberatung, Immobilien, Ingenieure, Versicherungsmakler, Finanzdienstleister, etc.). In diesen Branchen spielen dynamische und flexible Arbeitsformen eine zunehmend gr&ouml;&szlig;er werdende Rolle.</p>
<p>F&uuml;r viele Startups und Nischenplayer, Ein-Personen-Unternehmen sowie digital companies hat sich Co-Working als ideale Arbeitsform &ndash; vor allem in der Gr&uuml;ndungsphase &ndash; herausgestellt: vielfach wird kein eigenes B&uuml;ro an fixen f&uuml;nf Arbeitstagen pro Woche ben&ouml;tigt, weil Laptop und Handy die wichtigsten Arbeitsmittel sind und Flexibilit&auml;t sowie Kostenersparnis oberste Priorit&auml;t besitzen. Daher mieten sich viele Unternehmer*innen je nach Bedarf bei Co-Working-Spaces ein und erhalten einen flexibel nutzbaren Arbeitsplatz und profitieren vom Austausch mit einer kreativen, innovativen Community.</p>
<p>In der Stadt Linz haben sich mittlerweile zehn Co-Working-Angebote etabliert, die insgesamt bis zu 850 Arbeitspl&auml;tze anbieten, wobei sich die jeweiligen Spaces durch Ausstattung, Schwerpunkte und Zielgruppen unterscheiden. So bieten etwa die factory 300 bzw. die Strada Del Startup an die 400 Arbeitspl&auml;tze auf insgesamt mehr als 3.500 Quadratmetern Fl&auml;che, oder das LIT Open Innovation Center 240 buchbare Arbeitspl&auml;tze. Kleinere Anbieter f&uuml;r andere Bedarfe sind etwa der der Daxbau mit 8 Co-Working-Pl&auml;tzen, der HP 23 (Hauptplatz 23) oder die DH5 (Damen und Herrenstra&szlig;e 5) mit jeweils f&uuml;nf buchbaren Arbeitspl&auml;tzen. Weitere Anbieter*innen sind beispielsweise Regus (66 B&uuml;ros/41 Co-Working-Pl&auml;tze), COSIIIX (8 Arbeitspl&auml;tze), das ART MAGAZIN (ca. 50 Arbeitspl&auml;tze) sowie die B&uuml;rogemeinschaft Willy*Fred (10) oder die Stifterstra&szlig;e 22 (6).</p>
<p>Die Sparte Information und Consulting bietet gemeinsam mit den WKO&Ouml; Bezirksstellen und der Jungen Wirtschaft O&Ouml; einen laufend erweiterten Katalog an: <a href="https://www.wko.at/branchen/ooe/information-consulting/Co-Working.html">https://www.wko.at/branchen/ooe/information-consulting/Co-Working.html</a></p>
<p>&bdquo;Die Stadt Linz setzt seit mehreren Jahren gro&szlig;e Anstrengungen in die Schaffung und in den Ausbau eines innovations- und gr&uuml;nder*innenfreundlichen wirtschaftlichen Umfelds. Dass dieser Weg richtig ist, zeigt die Tatsache, dass Startups und Nischenplayer eine gewichtige Rolle als Arbeitsplatz-Motoren spielen und wir trotz des fortschreitenden wirtschaftlichen Strukturwandels mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen konnten als verloren gingen&ldquo;, res&uuml;miert B&uuml;rgermeister Klaus Luger.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2023: auch heuer hat Linz einiges zu bieten</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/ausblick-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2023 12:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Stadterweiterung in Ebelsberg, wo leistbarer Wohnraum f&#252;r alle geschaffen wird, &#252;ber digitale Meilensteine f&#252;r Linz bis hin zur Forcierung von Spitzentechnologien und Wasserstoff: auch 2023 hat in der Stadtpolitik einiges zu bieten.&#160; Die Stadt Linz hat alle Voraussetzungen geschaffen, um gut durch die aktuelle Krise zu kommen. Neben diesen &#8222;Basics&#8220;, die Stabilit&#228;t und &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von der Stadterweiterung in Ebelsberg, wo leistbarer Wohnraum f&uuml;r alle geschaffen wird, &uuml;ber digitale Meilensteine f&uuml;r Linz bis hin zur Forcierung von Spitzentechnologien und Wasserstoff: auch 2023 hat in der Stadtpolitik einiges zu bieten.&nbsp;</strong></p>
<p>Die Stadt Linz hat alle Voraussetzungen geschaffen, um gut durch die aktuelle Krise zu kommen. Neben diesen &bdquo;Basics&ldquo;, die Stabilit&auml;t und soziale Sicherheit f&uuml;r die Linzer*innen gew&auml;hrleisten, pr&auml;gt im kommenden Jahr ein bekannter Aspekt die aktuelle Entwicklung der Landeshauptstadt: sie w&auml;chst weiterhin. Nach einem vor&uuml;bergehenden coronabedingten Abflachen der Wachstumskurve hat die Stadt Linz die 210.000 Einwohner*innen-Marke &uuml;berschritten. Das ist erfreulich, schafft jedoch neue Herausforderungen.</p>
<p>So gilt es, leistbaren Wohnraum zur Verf&uuml;gung zu stellen und entsprechende Infrastrukturen vor allem in der Kinderbetreuung zu gew&auml;hrleisten. Das von Linz initiierte Fl&auml;chenwidmungsmodell f&uuml;r sozialen Wohnbau und der forcierte Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen tragen dem vorausschauend Rechnung.</p>
<p>Wachstum bedeutet auch Aufw&auml;rts- und Weiterentwicklung. Und hier tut sich in Linz vieles: Gro&szlig;projekte wie das &bdquo;Quadrill&ldquo; bei der Tabakfabrik, das &bdquo;Hafenportal&ldquo; mit seinen Industrie- und Gesch&auml;ftsbauten, zwei neue Fu&szlig;ballstadien sowie die Fortschritte bei der Planung f&uuml;r Stadterweiterung und -erneuerung sind Zeichen dieser positiven Entwicklung.</p>
<p>Internationale Leader der Digitalisierung wie MIC und Dynatrace entschlossen sich, ihre Firmensitze in Linz auszubauen. Die&nbsp;<abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr>-Unternehmen schaffen Tausende zukunftsorientierte Arbeitspl&auml;tze. Damit einher geht die kontinuierliche Weiterentwicklung und -konzeption der neuen Digitalen Universit&auml;t. Mit der F&ouml;rderung von zukunftsweisenden Innovationen, von 5G und wegweisenden auf dieser Technologie basierenden Verkehrssystemen, setzt Linz 2023 weitere Markenzeichen.</p>
<p>Neben dem Schwerpunkt Digitalisierung z&auml;hlt der Klimaschutz weiterhin als grundlegende Pr&auml;misse f&uuml;r die Stadtentwicklung. Dazu geh&ouml;rt es auch, einst versiegelte Fl&auml;chen wieder der Natur zur&uuml;ckzugeben. Aktuelle Beispiele daf&uuml;r sind die Begr&uuml;nungsma&szlig;nahmen im Rathausviertel nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip und die noch geplanten Folgeprojekte, wie etwa zwei weitere Stadtoasen im Stadtgebiet. Gefordert ist in diesem Zusammenhang auch die Stadtplanung, die neben dem sozialen Aspekt im Hinblick auf die Bereitstellung g&uuml;nstigen Wohnraums auch nachhaltiges und klimafreundliches Bauen in der Stadt pr&auml;ferieren wird.</p>
<p>Ein gutes Beispiel daf&uuml;r zeigt die Konzeption der Post City Gardens beim Bahnhof, wo als neue Visitenkarte der Stadt Arbeiten, Wohnen und Freizeitgestaltung in einem neuen urbanen Quartier vorgesehen sind. Infolge einer durchdachten Planung k&ouml;nnen dort ehemals versiegelte Fl&auml;chen wieder begr&uuml;nt werden. Auch die verpflichtende Schaffung von begr&uuml;nten D&auml;chern wurde in Linz in diesem Zusammenhang eingef&uuml;hrt.</p>
<p>Und last but not least gilt es, neben nachhaltigen Investitionen in Infrastruktur und Arbeitspl&auml;tze den sozialen Zusammenhalt weiterhin zu sichern. Mehr als 300 Millionen Euro werden im kommenden Jahr von der Stadt Linz f&uuml;r Soziales ausgegeben, das ist mehr als ein Drittel des Gesamtbudgets. Damit werden unter anderem die vom Einkommen unabh&auml;ngige Betreuung in st&auml;dtischen und privaten Seniorenzentren sowie die Vollversorgung mit Kindergartenpl&auml;tzen erm&ouml;glicht. Das stets bedarfsgerechte Krabbelstuben-, Kindergarten- und Hortangebot entlastet die Familien und schafft Freir&auml;ume f&uuml;r berufliche Entfaltung.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Diese Eckpfeiler sollen eine nachhaltige Entwicklung von Linz als moderne, innovative, starke und soziale Lebensstadt gew&auml;hrleisten. Linz soll die beste Stadt zum Leben bleiben. Wir haben mit diesen Perspektiven allen Grund, mit Mut und Zuversicht dem neuen Jahr entgegenzusehen.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<h2>B&uuml;rgermeister Klaus Luger Top &ndash; Highlights f&uuml;r 2023</h2>
<ul>
<li>Industriestadt und Klimaschutz: Fertiggestellt wird das Klimaneutralit&auml;tskonzept, die Aufgaben des Hydrogen Board werden pr&auml;zisiert, um eine gesamtst&auml;dtische Wasserstoffenergie in unseren Industriebetrieben zu etablieren. Die Klima-Offensive findet durch Baumpflanzungen in wenig durchgr&uuml;nten Stadtteilen ebenso ihre Fortsetzung wie durch die Installierung von Photovoltaik-Anlagen.</li>
<li>Verkehr: Wesentliche Meilensteine stellen die Konzession f&uuml;r die neuen O-Bus-Linien dar, die Vorbereitung auf einen autofreien Hauptplatz, die Radwege-Offensive sowie weitere Initiativen f&uuml;r die Stadtseilbahn. &Uuml;berdies soll in den kommenden Monaten die Finanzierungsvereinbarung zum Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs zwischen Land Ober&ouml;sterreich und Stadt Linz unterzeichnet werden.</li>
<li>Stadtentwicklung: Weiterhin erweist sich der soziale Wohnbau als Visitenkarte der Linzer Wohnungspolitik. F&uuml;r den Sport werden zwei neue Fu&szlig;ballstadien fertiggestellt. Ebenso nehmen Projekte, wie Neuland im Hafenviertel oder Trinity auf dem Nestl&eacute;-Areal, Gestalt an. Ein zentraler Schritt f&uuml;r die Weiterentwicklung am Universit&auml;ts-Campus wird die Bewilligung des Fl&auml;chenwidmungsplanes f&uuml;r die Digital-Universit&auml;t sein. Dieses stark frequentierte Viertel erh&auml;lt mit dem Spatenstich der A7-Halbanschlussstelle im Februar eine wesentliche Verkehrsentlastung.</li>
<li>Innovation und Wirtschaft: Linz ist und bleibt<abbr title="Informationstechnologie">&nbsp;IT</abbr>-Hochburg. Mit beinahe j&auml;hrlich 1.000 Neugr&uuml;ndungen, der hohen Wohnqualit&auml;t und einer gut vernetzten Start-Up-Szene etabliert sich Linz als attraktiver Arbeitsort. Gleichzeitig zeigt sich Linz durch sein Innovations-Potenzial als zentraler Hotspot f&uuml;r&nbsp;<abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr>-Unternehmen. Entwicklungen in der Digitalisierung nimmt sich auch der Magistrat selbst zu Herzen und entwickelte ein Programm, welches etwa mit Digitalisierungen im Bauverfahren wesentliche Schritte im kommenden Jahr setzen wird.</li>
<li>Soziales: Absicherung von Kinderbetreuungspl&auml;tzen sowie die interne Weiterentwicklung z&auml;hlen zum Steckbrief des sozialen Linz. Nun plant die Stadt Linz den ersten englischsprachigen Kindergarten. Gleichzeitig wird die Stadt ihre Sprachf&ouml;rderung evaluieren.</li>
<li>Kultur: erstmals wird mit Unterst&uuml;tzung der zur Unternehmensgruppe Linz geh&ouml;renden LIVA ein musikalisches Festival, LIDO sounds, am Urfahrmarkt stattfinden. Zudem feiert das ber&uuml;hmte und zweitgr&ouml;&szlig;tes internationale Filmfestival Crossing Europe sein 20. Jubil&auml;um, ebenso wie das Kunstmuseum Lentos.</li>
</ul>
<h2>Industriestadt und Klimaschutz &ndash; Innovations-Milliarde des Bundes notwendig</h2>
<p>Den Weg zur klimasozialen Industriestadt ebnet einerseits ein pr&auml;zises Klimaneutralit&auml;tskonzept, welches im kommenden Jahr fertiggestellt wird. Dieses Konzept erarbeiten zurzeit Mitarbeiter*innen aus dem Magistrat und der Unternehmensgruppe Linz in ihren zugeschnittenen Task Forces. Andererseits bedarf es der weiteren Forcierung der Wasserstofftechnologie. Dabei unterst&uuml;tzt ein eingerichtetes Hydrogen Board mit einem st&auml;dtischen Wasserstoff-Experten sowie Expert*innen und Berater*innen aus Wirtschaft und Forschung. Dennoch ist eine wesentliche Unterst&uuml;tzung unabdingbar &ndash; die Bundes-Innovations-Milliarde f&uuml;r die &ouml;sterreichische Industrie.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Dieser Forderung werde ich weiterhin vehement nachgehen und dem Bundesministerium bewusstmachen, dass ohne bundesweite Ma&szlig;nahmen keine Stadt den Weg zur Klimaneutralit&auml;t alleine bestreiten kann.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<p>Die Stadt Linz setzt sich gleichzeitig das Ziel, gemeinsam mit den Linzer Industriebetrieben, deren Abw&auml;rme zur Fernw&auml;rmeversorgung zu nutzen. Damit st&auml;rkt die Stadt Linz ihre Energieautarkie wesentlich und reduziere die Abh&auml;ngigkeit von Erdgas.</p>
<p>Weiter verfolgt Linz eine Photovoltaik-Offensive, wof&uuml;r alleine die Stadt rund 20 Millionen Euro investiert. Durch die Photovoltaikanlagen ergibt sich, dass mehr als 40 Prozent des j&auml;hrlichen Stromverbrauchs der Stadt Linz auf umweltneutrale klimaschonende Weise produziert werden kann. So soll etwa die geplante Anlage auf dem Brucknerhaus j&auml;hrlich Strom im Ausma&szlig; von fast 300.000&nbsp;<abbr title="Kilowattstunden">kWh</abbr>&nbsp;erzeugen k&ouml;nnen.</p>
<p>Mit Baumpflanzungen und Erweiterung von Stadtoasen in wenig durchgr&uuml;nten Stadtteilen setzt sich die Begr&uuml;nungsoffensive auch 2023 weiter fort. Die Stadtoase am Hauptplatz sorgt nicht nur f&uuml;r ein gr&uuml;nes Platzerl, sondern etablierte sich bereits als beliebter Hotspot. Nun befinden sich zwei weitere Stadtoasen in Planung.</p>
<h2>Verkehr &ndash; Mix aus Mobilit&auml;tsformen und&nbsp;<abbr title="&Ouml;ffentlicher Verkehr">&Ouml;V</abbr>-Ausbau im Mittelpunkt</h2>
<p>Einen Meilenstein zur Entlastung wichtiger Verkehrsadern bildet die vierte Donaubr&uuml;cke. Ihre Fertigstellung geht bereits mit Riesenschritten voran. W&ouml;chentlich wird eines der sieben Fahrbahnelemente an ihre Position gebracht. Sobald es die Witterung erlaubt, kann im Fr&uuml;hjahr mit den Herstellungsarbeiten der Fahrbahn begonnen werden.</p>
<p>Wenn es um den Ausbau des &Ouml;ffentlichen Verkehrs geht, kommen f&uuml;r Linz auch zus&auml;tzliche Alternativen zu&nbsp;Stra&szlig;enbahnen, O-Bussen und Buslinien in Betracht: &bdquo;Was in anderen St&auml;dten m&ouml;glich ist, sollte auch in einer innovativen Stadt wie Linz realisiert werden k&ouml;nnen&ldquo;, spricht Luger das bereits vorliegende Konzept f&uuml;r eine Stadtseilbahn an. &bdquo;Hier bedarf es jedoch einer politischen Willensbildung und einer Unterst&uuml;tzung durch den Bund, da die Stadt allein ein derartiges Projekt nicht stemmen kann&ldquo;.</p>
<p>Vor allem f&uuml;r den Linzer S&uuml;den w&uuml;rde eine Stadtseilbahn eine wesentliche Verbesserung bedeuten: von den mehr als 100.000 Erwerbs-Einpendler*innen nach Linz kommen bis zu zwei Drittel aus dem Nachbarbezirk Linz-Land. F&uuml;r den Linzer S&uuml;den bedeutet das Verkehrsflut und Stau. Dieses Problem lie&szlig;e sich mit einer Stadtseilbahn zusammen mit herk&ouml;mmlichen Varianten des&nbsp;<abbr title="&Ouml;ffentlicher Verkehr">&Ouml;V</abbr>-Ausbaus l&ouml;sen. &bdquo;Zudem beansprucht eine Stadtseilbahn einen relativ geringen Fl&auml;chenbedarf und entspricht somit auch &ouml;kologischen Kriterien durch das Vermeiden zus&auml;tzlicher Bodenversiegelung&ldquo;, spricht B&uuml;rgermeister Luger einen weiteren Vorteil einer Seilbahnl&ouml;sung an.</p>
<p>Zur Verdichtung des Liniennetzplanes stehen weitere Schnellbuslinien&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;O-Buslinien im Fokus. Nunmehr steht die beantragte F&ouml;rderung f&uuml;r das Nahverkehrsprojekt Linie 47/48 durch das Ministerium f&uuml;r Klimaschutz fest. Diese beiden Linien bieten Unterst&uuml;tzung zwischen Karlhof bzw. Reindlstra&szlig;e und der Neuen Welt. F&uuml;r 2023 steht nun die Konzession f&uuml;r weitere 16 elektrisch angetriebenen Busse an.</p>
<p>Neben dem Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs gilt es auch andere Mobilit&auml;tsformen ins Auge zu fassen. Der positiv anzunehmende Anstieg an Radfahrer*innen erfordert gleichzeitig die Rahmenbedingungen daf&uuml;r zu schaffen, gefahrlos und einfach von A nach B mit dem Fahrrad zu kommen.</p>
<p>Die Realisierung der vierten Donaubr&uuml;cke setzte auch die Initialz&uuml;ndung f&uuml;r die Beseitigung der langj&auml;hrigen problematischen Radweg-Situation auf der Nibelungenbr&uuml;cke. Denn diese vierte Br&uuml;cke erm&ouml;glicht es, auf beiden Seiten der Nibelungenbr&uuml;cke eine Fahrspur f&uuml;r Radfahrer*innen freizumachen.</p>
<p>Die fahrradfreundliche Nibelungenbr&uuml;cke ist nur ein Element von vielen beim geplanten Ausbau des Radverkehrs in Linz. Erst k&uuml;rzlich erfolgte der Baustart f&uuml;r eine durchgehende Radwegeverbindung zwischen Linz und St. Florian, die entlang des k&uuml;nftigen Wohngebiets auf dem Areal der ehemaligen Kaserne verl&auml;uft. Dazu kommen weitere neue Radwegverbindungen und Radwegausbauten, etwa in der Stockhofstra&szlig;e, im Rahmen der West-Ost-Klimaachse in der Lederergasse sowie ein neuer Radweg in der Wiener Stra&szlig;e.</p>
<p>Nach langem Warten folgt im kommenden Jahr der Spatenstich f&uuml;r die A7-Halbanschlussstelle. Die Planung ist nun so weit abgeschlossen, dass der Spatenstich am 16. Februar erfolgen kann. Der Halbanschluss entlastet insbesondere die Bewohner*innen in&nbsp;Auhof. Denn der Stadtteil Dornach-Auhof stellt mit dem&nbsp;<abbr title="Johannes-Kepler-Universit&auml;ts">JKU</abbr>-Campus und dessen stetiger Erweiterung, dem Schulzentrum Auhof und zahlreichen Einpendler*innen einen belebten und hoch frequentierten Stadtteil dar. Zur infrastrukturellen Verbesserung soll einerseits der A7-Halbanschluss, der zwischen den bestehenden Anschlussstellen Dornach und Treffling der A7 M&uuml;hlkreisautobahn verl&auml;uft, sorgen. Andererseits erm&ouml;glicht sich dadurch eine direkte Anbindung an die Universit&auml;t Linz und das Schulzentrum Auhof. Die Fertigstellung ist f&uuml;r September 2024 geplant.</p>
<h2>Stadtentwicklung &ndash; wichtige Projekte vor Fertigstellung&nbsp;<abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr>&nbsp;Baubeginn</h2>
<p>Zentrale Highlights der letzten Jahre waren die Planungen unserer Bauprojekte in der Stadterweiterung. Im kommenden Jahr nehmen bereits einige davon Gestalt an, andere finden ihre Fertigstellung. So steht die Er&ouml;ffnung der Raiffeisen Arena, die die neue Heimst&auml;tte des LASK wird, bereits in zwei Monaten bevor. Der zweite Linzer Fu&szlig;ballklub, FC Blau Wei&szlig; Linz, feiert Ende Juni den Neubau seiner Heimst&auml;tte.</p>
<p>F&uuml;r den Trinity-Park auf den ehemaligen Nestl&eacute;-Gr&uuml;nden erfolgen 2023 die Detailplanungen. Hierbei stehen B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftsfl&auml;chen im Vordergrund.</p>
<p>Durch den Umzug des M&ouml;belhauses XXXLutz an die Donaul&auml;nde erfolgt eine Neubebauung des Raiffeisen-Areals, welche unter dem Projekttitel &bdquo;Campus 25&ldquo; gef&uuml;hrt wird. Das kommende Jahr dient der Vorbereitung der effizienten und raschen beh&ouml;rdlichen Schritte daf&uuml;r.</p>
<p>Mit dem Projekt Neuland unterzog sich das Hafenportal einer bedeutsamen Modernisierung. Besonders dabei ist, dass &uuml;ber die Hallend&auml;cher das Hafenportal erreichbar sein wird. Dieser markante Neubau beherbergt neben B&uuml;ros auch Nahversorger und Gastronomiebetriebe. Auf dem dort entstehenden Dachgarten startet ab M&auml;rz 2023 die Bepflanzung mit B&auml;umen, Str&auml;uchern, Blumen und Gr&auml;sern. Im Mai 2023 wird die neue Parkanlage samt Aussichtsturm fertig und begehbar sein.</p>
<p>Im Bahnhofsviertel erstrahlen in einigen Jahren die Post City Gardens. Dieses Projekt stellt einen Mix aus Gesch&auml;fts-, B&uuml;ro- und Wohnfl&auml;chen dar. Gleichzeitig dient das Areal nach Fertigstellung als urbaner Erlebnisraum, der der &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung steht.</p>
<p>Das stetige Bev&ouml;lkerungswachstum erfordert eine stets adaptierte Planung der Stadtentwicklung. Linz setzt sich klar zum Ziel, die Nummer 1 unter den &ouml;sterreichischen St&auml;dten im sozialen Wohnbau zu bleiben.<br>
Im Juli dieses Jahres &uuml;berschritt Linz die 210.000 Einwohner*innen-Marke. Aktuell stieg die Zahl der Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in Linz auf knapp 212.000 an. Alleine im November 2022 verzeichnet Linz einen Zuzug von 1.400 Menschen. Dies bedeutet bei Wegz&uuml;gen von 1.248 ein Saldo von 152. Auf das Jahr gerechnet liegt das Wanderungssaldo bei beinahe 3.200 Menschen (Stand: 1. Dezember 2022).</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/files/Wanderungsbewegungen_November_2022.png" alt="" width="680" height="393"/></p>
<p>Das l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass die Wohnsitz-Mobilit&auml;t nach den beiden pandemiegepr&auml;gten Jahren wieder merklich steigt. Der rasante Anstieg im Jahr 2022 &ndash; &nbsp;ein Spitzenwert im Vergleich der vergangenen zehn Jahre &ndash; &nbsp;zeigt, dass die Stadt Linz als Wirtschafts-Champion Nummer 1 gro&szlig;e Zugkraft besitzt.</p>
<p>&bdquo;Das enorme Angebot an Arbeitspl&auml;tzen ist wohl neben entsprechender Lebensqualit&auml;t ein zentrales Argument, warum vor allem Pendler*innen ihren Wohnsitz nach Linz verlegen. Das schafft f&uuml;r die Stadt nat&uuml;rlich zus&auml;tzliche Herausforderungen vor allem in der Stadtplanung&ldquo;, sagt Luger.</p>
<p>Das zentrale Projekt der n&auml;chsten zehn Jahre bildet die Umnutzung des ehemaligen Kasernen-Areals in Ebelsberg. Dort werden in Summe rund 3.000 Wohnungen entstehen. Mit weiteren in 2.200 in Bau befindlichen Wohnungen, etwa 1.500 baubewilligten und weiteren 2.700 geplanten, sichert die Stadt Linz dem Bev&ouml;lkerungswachstum entsprechend ausreichend Wohnraum.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/files/Bebauung_ehem_Kaserne_Ebelsberg.png" alt="In der ehemaligen Kaserne Ebelsberg soll modernes Wohnen m&ouml;glich sein" width="680" height="359"/></p>
<p><em>In der ehemaligen Kaserne Ebelsberg soll modernes Wohnen m&ouml;glich sein</em></p>
<p>Als Instrument f&uuml;r weiterhin leistbares Wohnen sieht Luger auch das Linzer Modell f&uuml;r den sozialen Wohnbau. &bdquo;Durch das vom <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> beschlossene &bdquo;Linzer Modell&ldquo; hat die Stadt ein eigenes Paket ausgearbeitet, das sozialen Wohnbau vorantreibt. Dadurch werden Bautr&auml;ger verpflichtet, einen bestimmten Teil der neu errichteten Wohnungen zu g&uuml;nstigen Konditionen zu vermieten. So wird g&uuml;nstigeres Bauland f&uuml;r den gef&ouml;rderten Wohnbau mobilisiert. Preisspekulationen privater Bautr&auml;ger werden erschwert. Besonders in Zeiten steigender Inflation ist leistbarer Wohnraum f&uuml;r die Menschen besonders wichtig&ldquo;, so Luger.</p>
<p>2023 wird nunmehr ein Teil des sozialen Wohnbauprojektes &bdquo;Wimh&ouml;lzel Hinterland&ldquo; im Franckviertel bezugsfertig. Die ersten Mieter*innen erhalten im September 2023 ihre Schl&uuml;ssel zu ihren neuen Wohnungen. Im ersten Bauabschnitt werden etwa 100 Wohnungen an der Ing.-Stern-Stra&szlig;e errichtet, davon werden 28 altersgerecht ausgef&uuml;hrt. Die gemeinn&uuml;tzige Wohnungsgesellschaft GWG investiert knapp 50 Millionen Euro in das gesamte Projekt. Dieses Bauvorhaben wird 2023, ebenso wie in den Folgejahren, das gr&ouml;&szlig;te Vorhaben zur Schaffung zeitgem&auml;&szlig;en Wohnraums durch Sanierung sowie Neubau in Linz sein. Bis 2028 entstehen hier insgesamt 400 Wohneinheiten durch schrittweisen Abriss und Neubau.</p>
<h2>Innovation und Wirtschaft &ndash; ohne Digitalisierung geht&rsquo;s nicht</h2>
<p>&bdquo;Wenn Corona etwas Positives bewirkt hat, dann ist es der Digitalisierungsschub, mit dem sich die Gr&uuml;nderInnen im Jahr 2020 an die herausfordernde Situation angepasst haben. Sie nutzten und nutzen digitale Leistungen, nicht nur um zu &uuml;berleben, sondern um sich auch f&uuml;r die Zukunft vorzubereiten&ldquo;, betont B&uuml;rgermeister Klaus Luger, der seit mehr als einem Jahr die Wirtschaftsagenden &uuml;bernommen hat. &bdquo;Der Trend geht immer mehr in Richtung digitaler Modelle, die die Betriebe zukunftsfit machen. Daran wird sich auch die Wirtschafts- und Start Up-F&ouml;rderung der Stadt in den kommenden Jahren orientieren. Bereits jetzt werden t&auml;glich drei Unternehmen in Linz gegr&uuml;ndet. Im Zusammenspiel traditioneller Handels- und Gewerbebetriebe mit kreativen Neugr&uuml;ndungen kann sich so der Wirtschaftsraum Linz erfolgreich weiterentwickeln&ldquo;, so das Stadtoberhaupt weiter.</p>
<p>Jedes Jahr werden in Linz rund 1.000 Unternehmen gegr&uuml;ndet, ein Viertel davon entf&auml;llt auf die Kreativszene und den&nbsp;<abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr>-Sektor. Dank dieser Investitionen und Gr&uuml;ndungen technologieorientierter Unternehmen ist Linz heute unangefochten&nbsp;<abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr>-Champion Nummer 1 in &Ouml;sterreich. &nbsp;Und nicht nur das: Zus&auml;tzlich symbolisiert sich die Leadership von Linz in der Digitalisierung auch in der erfolgreichen Standortentscheidung f&uuml;r die Digital-Universit&auml;t.</p>
<p>Linz weist mit knapp 210.000 Menschen nach wie vor so viele Einwohner*innen wie Arbeitspl&auml;tze auf. Somit wird mehr als jeder zweite Arbeitsplatz von Nicht-Linzer*innen eingenommen. Den aktuellen Zahlen zufolge zeigt die Arbeitsmarktlage ein positives Bild. Zum Monatswechsel liegt die Zahl der Besch&auml;ftigten mit einem Hauptwohnsitz in Linz bei 96.000. Insgesamt herrscht in Linz Rekord-Besch&auml;ftigung, die Arbeitslosigkeit in Linz liegt bei nur mehr bei etwas mehr als 6 Prozent. Bezogen auf dem Arbeitsmarktbezirk Linz, der auch Urfahr und Umgebung einschlie&szlig;t, sind es sogar nur mehr 5,2 Prozent.</p>
<p>Mit 29 Milliarden Euro Bruttowertsch&ouml;pfung liegt die NUTS-Region Linz-Wels an der Spitze aller &ouml;sterreichischen Wirtschaftsr&auml;ume. Dar&uuml;ber hinaus haben von den Top 100 umsatzst&auml;rksten Unternehmen Ober&ouml;sterreichs 24 ihren Sitz in Linz. Die ober&ouml;sterreichische Landeshauptstadt bleibt also Wirtschaftschampion Nummer 1 der Republik. &bdquo;Das ist ein starkes Fundament, auf dem die Wirtschaft der Stadt auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten aufbauen kann. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Linzer Wirtschaft dank ihrer industriellen und internationalen Pr&auml;gung auch sehr krisenfest ist. Durch kontinuierliche Innovationen und den Ausbau nachhaltiger Produktionsformen wie die Erzeugung gr&uuml;nen Stahls sowie wissenschaftliche Fortschritte bei der Wasserstofftechnologie wird Linz auch in Zukunft re&uuml;ssieren k&ouml;nnen&ldquo;, zeigt sich Luger optimistisch.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es auch von Bedeutung, eine b&uuml;rgernahe und wirtschaftsfreundliche Verwaltung aufzubauen, die f&uuml;r den Abbau b&uuml;rokratischer H&uuml;rden sorgt und auf High-Tech setzt. Basis daf&uuml;r ist das Programm &bdquo;Digitales Linz&ldquo;. Zentrales Element dabei stellt etwa die Einbindung innovativer Ideen und F&ouml;rderung digitaler Kompetenzen f&uuml;r Jung und Alt dar. Veranstaltungen wie die &bdquo;Coding Week f&uuml;r Kinder&ldquo; oder die &bdquo;Linzer Smartphone-Tage f&uuml;r die Generation 65+ zeigen diese Bandbreite auf. Zentrale Aspekte sind zudem digitale Amtswege, der Zugang zu relevanten und aktuellen Informationen sowie Daten mit dem besonderen Fokus auf Barrierefreiheit und auf Digitale Gemeing&uuml;ter, wie zum Beispiel offene Daten. Als Drehscheibe f&uuml;r digitale Ideen fungiert der Linzer Innovations-Hauptplatz.</p>
<p>Im kommenden Jahr setzt die Stadt Linz ihre weiteren Meilensteine in den jeweiligen Digitalisierungsprojekten. Etwa in jenem des Digitalen Bauverfahrens. Bei diesem steht ebenso die Effizienzsteigerung sowohl f&uuml;r den internen Verwaltungsprozess als auch f&uuml;r die Bauwerber*innen im Vordergrund.</p>
<p>Mit dem Abschluss des Projektes Digitalisierung Dauerparkkarten treten weitere Erleichterungen f&uuml;r Kund*innen und B&uuml;rger*innen ein:</p>
<ul>
<li>Online-Antr&auml;ge k&ouml;nnen durch den Einsatz der e-ID/Handysignatur bzw. B&uuml;rgerkarte schnell und kosteng&uuml;nstiger abgewickelt werden.</li>
<li>Auch die Firmen k&ouml;nnen durch die Digitalisierung die Parkberechtigung rascher erhalten als bisher &ndash; die Freischaltung erfolgt nunmehr n&auml;mlich bereits am n&auml;chsten Tag!</li>
<li>Es braucht die Bewohnerparkkarte als Kontrollhilfsmittel nicht mehr im Auto korrekt angebracht werden, da die Aufsichtsorgane die Berechtigungen &uuml;bers Autokennzeichen ablesen und &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen.</li>
<li>Amt kommt zum B&uuml;rger: Kurz vor Ablauf der Berechtigung werden Zahlscheine versandt, sodass durch Bezahlung der gew&uuml;nschten Dauer (1 J./2 J.) die Parkberechtigung bei Gleichbleiben der sonstigen Voraussetzungen unb&uuml;rokratisch verl&auml;ngert werden kann.</li>
</ul>
<p>Linz wird zu den ersten St&auml;dten geh&ouml;ren, die diese Felder digitalisieren. Weitere Teilbereiche der Digitalisierungsoffensive stellen etwa ein Digitales F&ouml;rdermanagement sowie Digitales B&uuml;rger*innenservice dar. Die Innovationsstadt Linz gibt mit diesen Services den Startschuss f&uuml;r eine digitale Zukunft. Mit der Online- Plattform &bdquo;Schau auf Linz&ldquo;, dem Chatbot Elli und der digitalen Impfberatung war Linz ebenfalls Pionierin.</p>
<h2>Kultur &ndash; ohne Gesang und Klang geht&rsquo;s nicht</h2>
<p>Erstmals findet mit Unterst&uuml;tzung der zur Unternehmensgruppe Linz geh&ouml;renden LIVA ein musikalisches Festival, LIDO sounds, am Donauufer und Urfahrmarkt statt. Dieses &nbsp;findet von 16. bis 18. Juni mit international bekannten K&uuml;nstler*innen, wie etwa &bdquo;Florence and the Machine&ldquo;, statt.</p>
<p>Auch das international zweitgr&ouml;&szlig;te Filmfestival &bdquo;Crossing Europe&ldquo; geht im kommenden Jahr &uuml;ber die B&uuml;hne. Von 26. April bis 1. Mai begeistern spannende Filme und t&auml;gliche Veranstaltungen das Publikum. Dieses Jahr steht unter einem besonderen Motto: das Crossing Europe feiert sein 20. Jubil&auml;um.</p>
<h2>Soziales &ndash; 300 Millionen Euro f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt</h2>
<p>Zwei k&uuml;rzlich beschlossene Reform-Pakete bedeuten Entlastungen und Verbesserungen sowohl in der Pflege als auch in der Kinderbetreuung. Die kommenden Jahre werden demnach der Umsetzung der dort festgesetzten Ma&szlig;nahmen gewidmet sein.</p>
<p>Linz ist Vorreiterin in der Kinderbetreuung und bietet etwa mehr als 13.000 Betreuungspl&auml;tze an. Linz entwickelt sich auch inhaltlich weiter, indem das Angebot um einen englischsprachigen Kindergarten erweitert wird.</p>
<p>&bdquo;Die Attraktivit&auml;t der Lebensstadt Linz beruht neben ihrer starken Wirtschaft auch darauf, dass Linz f&uuml;r Familien ein beliebter Wohnort ist und bei den Sozialleistungen an der Spitze in ganz Ober&ouml;sterreich steht. &nbsp;Das fl&auml;chendeckende und kontinuierlich ausgebaute Kinderbetreuungsangebot ist vorbildlich und wird j&auml;hrlich von der Arbeiterkammer mit der Bestnote ausgezeichnet. Aufgrund der sozial gestaffelten Tarife fallen 20 Prozent der Hortkinder bzw. 14 Prozent der Krabbelstubenkinder in den Nulltarif.&ldquo;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/files/Buergermeister_Klaus_Luger_Kinderbetreuungseinrichtung.png" alt="Jeder dritte Euro in Linz wird f&uuml;r Soziales ausgegeben" width="680" height="468"/></p>
<p><em>Jeder dritte Euro in Linz wird f&uuml;r Soziales ausgegeben</em></p>
<p>Derzeit besuchen zirka 13.000 junge Linzer*innen eine Krabbelstube, einen Kindergarten oder einen Hort. Um den Spracherwerb bereits im Kindesalter zu f&ouml;rdern, ist es ein Anliegen, englischsprachige Kindergartengruppen auszubauen. Zwar bestehen zum Teil englischsprachige Gruppen, dennoch z&auml;hlt Englisch nicht als Grundlage. Der Kindergarten, der in der Poschacher-Villa angesiedelt ist, soll sich 2024 zum bilingualen Kindergarten entwickeln. Das hei&szlig;t, zu 60 Prozent verl&auml;uft die Kommunikation auf Englisch, zu 40 Prozent auf Deutsch.<br>
Linz bleibt also &ouml;sterreichweit Vorreiterin bei der Kinderbetreuung. Nicht zuletzt zeigte eine durchgef&uuml;hrte Befragung die Zufriedenheit der Eltern. Nun aber m&ouml;chte die Stadt Linz einen Schritt weitergehen und anhand einer wissenschaftlich-fundierten Studie Ma&szlig;nahmen zur Sprachf&ouml;rderung evaluieren.</p>
<p>&bdquo;Dieses gut ausgebaute Angebot ist eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir werden auch in Krisenzeiten wie diesen den Erhalt des sozialen Standards in dieser Stadt in den Fokus der Kommunalpolitik stellen. Funktionierende Familien, eine gesicherte Altersversorgung und Zukunftschancen f&uuml;r die kommende Generation sind wesentliche Voraussetzungen f&uuml;r den Zusammenhalt in unserer Stadt&ldquo;, schlie&szlig;t B&uuml;rgermeister Klaus Luger seine Vorschau auf 2023.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Alle Linzer*innen bitte ich um ihre Unterst&uuml;tzung, um die gesetzten Ziele f&uuml;r das kommende Jahr zu erreichen. In diesem Sinne w&uuml;nsche ich ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2023!</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mix aus Mobilitätsformen und ÖV-Ausbau</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/verkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 12:30:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Meilenstein zur Entlastung wichtiger Verkehrsadern bildet die vierte Donaubr&#252;cke. Ihre Fertigstellung geht bereits mit Riesenschritten voran. W&#246;chentlich wird eines der sieben Fahrbahnelemente an ihre Position gebracht. Sobald es die Witterung erlaubt, kann im Fr&#252;hjahr mit den Herstellungsarbeiten der Fahrbahn begonnen werden. Wenn es um den Ausbau des &#214;ffentlichen Verkehrs geht, kommen f&#252;r Linz auch &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Meilenstein zur Entlastung wichtiger Verkehrsadern bildet die vierte Donaubr&uuml;cke. Ihre Fertigstellung geht bereits mit Riesenschritten voran. W&ouml;chentlich wird eines der sieben Fahrbahnelemente an ihre Position gebracht. Sobald es die Witterung erlaubt, kann im Fr&uuml;hjahr mit den Herstellungsarbeiten der Fahrbahn begonnen werden.</p>
<p>Wenn es um den Ausbau des &Ouml;ffentlichen Verkehrs geht, kommen f&uuml;r Linz auch zus&auml;tzliche Alternativen zur Stra&szlig;enbahnen, O-Bussen und Buslinien in Betracht:</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Was in anderen St&auml;dten m&ouml;glich ist, sollte auch in einer innovativen Stadt wie Linz realisiert werden k&ouml;nnen&ldquo;, spricht Luger das bereits vorliegende Konzept f&uuml;r eine Stadtseilbahn an. &bdquo;Hier bedarf es jedoch einer politischen Willensbildung und einer Unterst&uuml;tzung durch den Bund, da die Stadt allein ein derartiges Projekt nicht stemmen kann.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<p>Vor allem f&uuml;r den Linzer S&uuml;den w&uuml;rde eine Stadtseilbahn eine wesentliche Verbesserung bedeuten: von den mehr als 100.000 Erwerbs-Einpendler*innen nach Linz kommen bis zu zwei Drittel aus dem Nachbarbezirk Linz-Land. F&uuml;r den Linzer S&uuml;den bedeutet das Verkehrsflut und Stau. Dieses Problem lie&szlig;e sich mit einer Stadtseilbahn zusammen mit herk&ouml;mmlichen Varianten des &Ouml;V-Ausbaus l&ouml;sen.</p>
<p>&bdquo;Zudem beansprucht eine Stadtseilbahn einen relativ geringen Fl&auml;chenbedarf und entspricht somit auch &ouml;kologischen Kriterien durch das Vermeiden zus&auml;tzlicher Bodenversiegelung&ldquo;, spricht B&uuml;rgermeister Luger einen weiteren Vorteil einer Seilbahnl&ouml;sung an.</p>
<p>Zur Verdichtung des Liniennetzplanes stehen weitere Schnellbuslinien bzw. O-Buslinien im Fokus. Nunmehr steht die beantrage F&ouml;rderung f&uuml;r das Nahverkehrsprojekt Linie 47/48 durch das Ministerium f&uuml;r Klimaschutz fest. Die Linz AG Linien erhalten&nbsp; im Rahmen des EBIN*-F&ouml;rderprogramms (Emissionsfreie Busse und Infrastrukturen) rund 9 Millionen Euro f&uuml;r die zum Betrieb erforderliche Anschaffung von 16 vollelektrischen O-Bussen. Diese beiden Linien bieten Unterst&uuml;tzung zwischen Karlhof bzw. Reindlstra&szlig;e und der Neuen Welt. F&uuml;r 2023 steht nun die Konzession f&uuml;r weitere 16 elektrisch angetriebenen Busse an.</p>
<p>Neben dem Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs gilt es auch andere Mobilit&auml;tsformen ins Auge zu fassen. Der positiv anzunehmende Anstieg an Radfahrer*innen erfordert gleichzeitig die Rahmenbedingungen daf&uuml;r zu schaffen, gefahrlos und einfach von A nach B mit dem Fahrrad zu kommen.</p>
<p>Die Realisierung der vierten Donaubr&uuml;cke setzte auch die Initialz&uuml;ndung f&uuml;r die Beseitigung der langj&auml;hrigen problematischen Radweg-Situation auf der Nibelungenbr&uuml;cke. Denn diese vierte Br&uuml;cke erm&ouml;glicht es, auf beiden Seiten der Nibelungenbr&uuml;cke eine Fahrspur f&uuml;r Radfahrer*innen freizumachen.</p>
<p>Die fahrradfreundliche Nibelungenbr&uuml;cke ist nur ein Element von vielen beim geplanten Ausbau des Radverkehrs in Linz. Erst k&uuml;rzlich erfolgte der Baustart f&uuml;r eine durchgehende Radwegeverbindung zwischen Linz und St. Florian, die entlang des k&uuml;nftigen Wohngebiets auf dem Areal der ehemaligen Kaserne verl&auml;uft. Dazu kommen weitere neue Radwegverbindungen und Radwegausbauten, etwa in der Stockhofstra&szlig;e, im Rahmen der West- Ost-Klimaachse in der Lederergasse sowie ein neuer Radweg in der Wiener Stra&szlig;e.</p>
<p>Nach langem Warten folgt im kommenden Jahr der Spatenstich f&uuml;r die A7-Halbanschlussstelle. Die Planung ist nun so weit abgeschlossen, dass der Spatenstich am 16. Februar erfolgen kann. Der Halbanschluss entlastet insbesondere die Bewohner*innen im Auhof. Denn der Stadtteil Dornach-Auhof stellt mit dem JKU-Campus und dessen stetiger Erweiterung, dem Schulzentrum Auhof und zahlreichen Einpendler*innen einen belebten und hoch frequentierten Stadtteil dar. Zur infrastrukturellen Verbesserung soll einerseits der A7-Halbanschluss, der zwischen den bestehenden Anschlussstellen Dornach und Treffling der A7 M&uuml;hlkreisautobahn, sorgen. Andererseits erm&ouml;glicht sich dadurch eine direkte Anbindung an die Universit&auml;t Linz und das Schulzentrum Auhof. Die Fertigstellung ist f&uuml;r September 2024 geplant.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/verkehr/">Mix aus Mobilitätsformen und ÖV-Ausbau</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtpolitik: Rückschau auf 2022</title>
		<link>https://alleslinz.at/leben-stadt/stadtpolitik-rueckschau-auf-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 16:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, in dem sich f&#252;r Linz vieles positiv entwickelte. Gleichzeitig folgten der Krisenbew&#228;ltigung der Covid-19-Pandemie weitere Herausforderungen. Energieverknappung und gestiegene Inflation zeigen Folgen, die vielen Menschen Angst machen und die &#246;konomische Erholung nach der Corona-Krise wieder einbremsen. Auch die Linzer Wirtschaft leidet darunter. Obwohl so viele &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, in dem sich f&uuml;r Linz vieles positiv entwickelte. Gleichzeitig folgten der Krisenbew&auml;ltigung der Covid-19-Pandemie weitere Herausforderungen. Energieverknappung und gestiegene Inflation zeigen Folgen, die vielen Menschen Angst machen und die &ouml;konomische Erholung nach der Corona-Krise wieder einbremsen. Auch die Linzer Wirtschaft leidet darunter. Obwohl so viele Menschen wie noch nie Besch&auml;ftigung finden, sorgen die aktuellen Preissteigerungen f&uuml;r Besorgnis.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Die wirtschaftliche Entwicklung wird neben teurer gewordenen Rohstoffen auch durch den Mangel an Fachkr&auml;ften gebremst, der sich aufgrund der Bev&ouml;lkerungsentwicklung noch verst&auml;rken wird. F&uuml;r einen Industriestandort wie Linz hat dies besondere Auswirkungen.</strong></p>
<blockquote class="quote-light"><p>Es gibt leider kein generelles Patentrezept gegen diese Krisen. Aber es g&auml;be M&ouml;glichkeiten zur Abhilfe, die nicht von der Stadt allein bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen, sondern nur mit Unterst&uuml;tzung auf Landes- und Regierungsebene. So sollten neben wirksamen Ma&szlig;nahmen gegen die Teuerung Betriebsgr&uuml;ndungen erleichtert werden. Abermals betone ich die Entb&uuml;rokratisierung der Gewerbeordnung, um durch den Abbau unn&ouml;tiger H&uuml;rden Unternehmensneugr&uuml;ndungen zu forcieren. Ein weiterer Schritt auf diesem Weg w&auml;re es, Arbeitskr&auml;ften mit Migrationshintergrund den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. F&uuml;r die Region Linz, als Wirtschafts-Champion Nummer 1, w&uuml;rde sich damit die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit verbessern. Ebenso durch die Forcierung der Digitalisierung in Verwaltung und Betrieben, f&uuml;r die ich mit Nachdruck eintrete.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<p>Die &ouml;konomische Beeintr&auml;chtigung der Linzer Wirtschaft durch Covid-19 verminderte sich vergleichsweise. Das Wirtschaftsgef&uuml;ge leidet nach wie vor neben dem latenten Personalmangel, insbesondere in der Pflege, unter pandemie- und grippebedingten Krankenst&auml;nden und Arbeitsausf&auml;llen. Der Schaden durch Corona f&uuml;r Linz bel&auml;uft sich mittlerweile auf fast 100 Millionen Euro. Ein Betrag, der durch Steuereinnahmen nur teilweise abgedeckt werden kann. Hinzu kommt die Teuerungswelle, die die Budget-Sorgen gr&ouml;&szlig;er werden lie&szlig;. Dennoch sieht die Stadtregierung aufgrund sorgf&auml;ltigem Wirtschaften die Linzer Finanzen nicht in Gefahr. Der prognostizierte Mehrbedarf f&uuml;r das Jahr 2023 von rund 57 Millionen Euro sei aber zu kompensieren.</p>
<p>F&uuml;r das soziale Linz steht der Mensch im Vordergrund. Insbesondere in Krisenzeiten sind rasche und unb&uuml;rokratische Unterst&uuml;tzungen das A und O. So sieht sich die Linzer Stadtpolitik auch weiterhin dem gewachsen, jenen Menschen zu helfen, die nicht auf die &bdquo;Butterseite&ldquo; des Lebens gefallen sind und die unter den jetzigen Krisen besonders leiden.</p>
<blockquote class="quote-light"><p>Die Stadtverwaltung kann diese Probleme freilich nicht allein bew&auml;ltigen. Auch wenn wir durch das 65 Millionen schwere Investitionsprogramm ,Pakt f&uuml;r Linz&lsquo; die j&uuml;ngste wirtschaftliche Erholung und den Aufschwung am Linzer Arbeitsmarkt mitbegleitet haben, kommt es jetzt darauf an, durch staatliche Lenkungsma&szlig;nahmen, Preisbremsen und einen Schulterschluss &uuml;ber die Parteigrenzen hinweg f&uuml;r Stabilit&auml;t zu sorgen.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Klaus Luger</p></blockquote>
<p>Als Negativum ist die St&ouml;rung des sozialen Friedens durch die Gewaltexzesse am 31. Oktober anzuf&uuml;hren. B&uuml;rgermeister Klaus Luger spricht sich in diesem Zusammenhang f&uuml;r Nulltoleranz aus. &bdquo;Linz ist eine sichere Stadt, in der Gewaltbereitschaft und Ausschreitungen keinen Platz haben. F&uuml;r mich gilt, dass solche Entwicklungen von Anfang an mit allen polizeilichen und rechtlichen Mitteln einged&auml;mmt geh&ouml;ren.&ldquo;</p>
<p>B&uuml;rgermeister Luger fordert in diesem Zusammenhang eine bessere personelle Ausstattung und bessere juristische M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Polizei, um bereits im Vorfeld derartige Ereignisse verhindern zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Erfreulicherweise etabliert sich Linz weiterhin als digitaler und innovativer Hot Spot &Ouml;sterreichs. Zus&auml;tzlich zur sukzessiven Digitalisierung von Service- und Verwaltungsleistungen symbolisiert sich das Leadership von Linz in der Digitalisierungsbranche auch in der erfolgreichen Standortentscheidung f&uuml;r die Digital-Universit&auml;t.</p>
<p>&bdquo;Ein weiteres Plus in diesem Jahr und ein Entwicklungsschritt f&uuml;r die Zukunft der Stadt stellt die Konzeption des neuen Markenauftritts von Linz dar. Das neue Corporate Design als zeitgem&auml;&szlig;e Visitenkarte tr&auml;gt dazu bei, dass wir im Wettbewerb der St&auml;dte auch visuell ganz vorne stehen&ldquo;, betont B&uuml;rgermeister Klaus Luger. &bdquo;Das Corporate Design mit dem neuen Logo ist nicht nur innovativ, es wurde auch aus den Werten und dem Charakter der Stadt entwickelt.&ldquo;</p>
<p>Weitere Meilensteine zeigen sich in der st&auml;dtebaulichen Entwicklung: selten zuvor wurde in Linz derart viel gebaut und geschaffen wie jetzt. Zahlreiche Baukr&auml;ne pr&auml;gen aktuell das Bild der Stadt. Neben dem z&uuml;gigen Baufortschritt bei zwei neuen topmodernen Fu&szlig;ballstadien wachsen Gro&szlig;projekte wie das &bdquo;Quadrill&ldquo; bei der Tabakfabrik und das &bdquo;Hafenportal&ldquo; in die H&ouml;he.</p>
<p>Der Klimawandel nahm 2022 auch auf regionaler Ebene breiten Raum ein. Auch hierbei setzte sich Linz das Ziel, entsprechende Ma&szlig;nahmen und Vorkehrungen zu treffen, um den negativen Effekten entgegenzuwirken. Nicht zuletzt galt die Energieverknappung als Turbo f&uuml;r raschere Umsetzung. Demzufolge will Linz Europ&auml;ische Klimahauptstadt werden. Daf&uuml;r wurden mit einem Stadtentwicklungsplan, der Klimaschutz und Digitalisierung f&uuml;r die k&uuml;nftige Genese der Stadt priorisiert, wesentliche Weichen gestellt.</p>
<p>Hinzu kommt, Linz zum &bdquo;Kompetenzzentrum&ldquo; f&uuml;r Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen zu etablieren. Auf Initiative der Stadt wurde daf&uuml;r ein &bdquo;Hydrogen Board&ldquo; gegr&uuml;ndet. Dieses besteht aus wichtigen Playern aus Industrie, Forschung und Verwaltung, die Empfehlungen erarbeiten. Die st&auml;dtische Klimastabsstelle koordiniert diese. Ziel ist, die Linzer Industriebetriebe mit Wasserstoff aus erneuerbaren Energietr&auml;gern zu versorgen und internationale Betriebe anzulocken, die auf Wasserstoff als Energie der Zukunft setzen.</p>
<p>Auch die stadteigene Linz AG spielt eine entscheidende Rolle, etwa im Hinblick auf den potenziellen Einsatz von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen im &ouml;ffentlichen Verkehr bzw. beim rascheren Umstieg von Gas auf erneuerbare Energien. Auch im Hinblick auf die Versorgungssicherheit erweist sich die Linz AG als zentrale St&uuml;tze der Stadt.</p>
<p>Neben ihrer stabilen finanziellen Liquidit&auml;t erf&uuml;llt die Linz AG als Zugpferd der Unternehmensgruppe Linz alle Voraussetzungen daf&uuml;r, dass die Linzer*innen den diesj&auml;hrigen Winter in gut geheizten Wohnungen und mit gen&uuml;gend Strom trotz der allgemeinen Energieknappheit komfortabel &uuml;berstehen. Dies sichern die mit mehr als 90 Prozent gef&uuml;llten Gasspeicher.</p>
<p>Auch die aufgrund der Rohstoffpreisentwicklung leider unvermeidlichen Preisanpassungen f&uuml;r Konsument*innen bleiben unter dem durchschnittlichen Indexwert. Denn im Gegensatz zu anderen Bundesl&auml;ndern, wie Nieder&ouml;sterreich oder teilweise Wien, hat die Linz AG noch zu relativ g&uuml;nstigen Konditionen Gas einlagern k&ouml;nnen.</p>
<p>&bdquo;Linz hat bereits viele Krisen bew&auml;ltigt. Ich erinnere an die Metamorphose von der grauen Industriestadt zur Vorzeigestadt bei der Luftreinhaltung und an die Bew&auml;ltigung der Verstaatlichten-Krise in den 1980er Jahren sowie an den &ouml;konomischen Wiederaufschwung nach dem Einbruch durch die Corona-Epidemie 2020. Ich bin &uuml;berzeugt, wir werden auch aus der aktuellen Krisensituation verst&auml;rkt hervorgehen. Dazu brauchen wir die Unterst&uuml;tzung aller politischen Kr&auml;fte in dieser Stadt ebenso wie die Solidarit&auml;t der Linzer*innen&ldquo;, zeigt sich der Linzer B&uuml;rgermeister Klaus Luger optimistisch und tritt f&uuml;r einen Schulterschluss &uuml;ber Parteigrenzen hinweg ein.</p>
<h2>Covid 19: Linz setzt auf Impfangebote und Beratung</h2>
<p>In Bezug auf die Corona-Pandemie zeichnete sich heuer, so wie in allen anderen St&auml;dten und Gemeinden in &Ouml;sterreich, auch in Linz eine Entspannung ab. Die Bettenkapazit&auml;ten in den Spit&auml;lern zur Versorgung von Covid-Patient*innen bleibt ausreichend. Die Stadt Linz offeriert in Erg&auml;nzung zu den Impfm&ouml;glichkeiten beim Land Ober&ouml;sterreich sowie bei den niedergelassenen Haus&auml;rzten kostenlose M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Covid-19-Schutzimpfungen. Aktuell stehen in der Stadt Linz zwei &ouml;ffentliche Impfstra&szlig;en zur Verf&uuml;gung. Gemeinsam mit den Einsatzorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund und Rotes Kreuz erm&ouml;glicht die Stadt Linz beim Volkshaus Ebelsberg und mit dem Impfservice im Neuen Rathaus kostenlose Covid-19-Schutzimpfungen f&uuml;r alle Menschen.</p>
<p>Bei ihrer kommunalen Impfkampagne geht die Stadt Linz neue Wege. Auf der Seite linz.at/impf-info informieren digitale Impfberater*innen in elf Sprachversionen &uuml;ber die neuesten Entwicklungen rund ums Thema Corona. Der Bund stellte der Stadt Linz f&uuml;r die Ausarbeitung und Umsetzung der Impfkampagne 1,9 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung. Davon sind rund 730.000 Euro ausgabenseitig verplant. Der Linzer <a class="wpg-linkify wpg-tooltip" title="&lt;h3 class=&quot;wpg-tooltip-title&quot;&gt;&lt;span class=&quot;wpg-tooltip-term-title&quot;&gt;Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class=&quot;wpg-tooltip-content&quot;&gt;In Linz spielt der Gemeinderat eine zentrale Rolle bei Entscheidungen, die das Stadtbild und das Gemeindeleben pr&auml;gen. Von Fl&auml;chenwidmungen und Bauprojekten bis hin zur Infrastruktur und Budgetverwaltung &ndash; das Gremium hat weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Wie der Linzer Gemeinderat funktioniert und welche Aufgaben und Herausforderungen aktuell im Fokus stehen, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.&nbsp;&lt;p class=&quot;wpg-read-more&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;" href="https://alleslinz.at/leben-stadt/linz-gemeinderat/" >Gemeinderat</a> wird die verbleibenden Mittel f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zum Teuerungsausgleich einsetzen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/01_Dig_Impfberater.png" alt="" width="680" height="354"/></p>
<p><em>Digitale Impfberatung in elf Sprachen</em></p>
<h2>Ukraine-Krieg</h2>
<p>Zur Covid-Pandemie kam heuer der Ukraine-Krieg. Energieverknappung und gestiegene Inflation sind die Folgen, die vielen Menschen Angst machen und die &ouml;konomische Erholung nach der Corona-Krise wieder einbremsen.</p>
<p>Die Stadt Linz war und ist bem&uuml;ht, den betroffenen Menschen in der Ukraine zu helfen und sandte zwei Tranchen mit dringend ben&ouml;tigten Hilfsg&uuml;tern in die ostukrainische Partnerstadt Saporischschja. Den Transport wickelte die Linzer Berufsfeuerwehr ab. Neben wirksamer Hilfe vor Ort geht es auch darum, den Ukrainer*innen, die in die Landeshauptstadt gefl&uuml;chtet sind, zu helfen.</p>
<p>Es handelt sich im Gegensatz zu jenen Menschen, die 2015 zu uns gekommen sind, teilweise um hochqualifizierte Arbeitskr&auml;fte. In diesem Zusammenhang hat sich der Linzer B&uuml;rgermeister wiederholt daf&uuml;r ausgesprochen, diesen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/02_Hilfskonvoi.png" alt="" width="680" height="349"/></p>
<p><em>Linzer Hilfskonvoi f&uuml;r die Ukraine</em></p>
<p>Die durch den Krieg ausgel&ouml;ste Verknappung zog steigende Energiepreise nach sich. Die Stadt allein ist nicht in der Lage, die Teuerungswelle sozial abzufedern. Der Aktivpass kann hier nur beschr&auml;nkt helfen. &nbsp;&bdquo;W&auml;hrend viele Menschen in den St&auml;dten und Gemeinden jeden Euro zweimal umdrehen m&uuml;ssen, machen Unternehmen wie zum Beispiel die OMV und andere staatliche Energieunternehmen Rekordgewinne. Auch durch die Mineral&ouml;lsteuer kommt infolge der erh&ouml;hten Preise viel mehr Geld in das Bundesbudget. Diesbez&uuml;glich ist die Bundesregierung aufgerufen, dieses Geld zu verteilen, und zwar nicht mit der Gie&szlig;kanne, sondern sozial gestaffelt an die Haushalte&ldquo;, appelliert der Linzer B&uuml;rgermeister an den Bund.</p>
<p>Die Stadt Linz trifft dar&uuml;ber hinaus alle denkbaren Vorkehrungen, damit die Linzer*innen gut &uuml;ber den Winter kommen. Die Gasspeicher der stadteigenen Linz AG sind zu mehr als 90 Prozent gef&uuml;llt. Damit sichert die Linz AG, dass Haushalte und die von ihr versorgten Betriebe den Winter gut &uuml;berstehen. Aufgrund der Tatsache, dass die Linz AG rechtzeitig vorsorgte und zu vergleichsweise g&uuml;nstigen Konditionen Gas einlagerte, blieben die leider unvermeidlichen Preiserh&ouml;hungen unter den Indexwerten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/03_Erdgasspeicher.png" alt="" width="680" height="312"/></p>
<p><em>Die Erdgasspeicher sind gut gef&uuml;llt</em></p>
<p>Die Situation in Linz zeigt sich zudem entspannter als beispielsweise im Osten von &Ouml;sterreich, weil f&uuml;r die Stromproduktion nur mehr 51 Prozent Gas eingesetzt wird. 40 Prozent kommen bereits von Biomasse und Bio-Abgasen. Um die Lage zu stabilisieren, tritt der Linzer B&uuml;rgermeister f&uuml;r staatliche Lenkungsma&szlig;nahmen und eine gezielte Preispolitik ein, da der Markt allein die Preisentwicklung nicht regeln kann.</p>
<p>Der Linzer B&uuml;rgermeister sieht in der aktuellen Energiekrise jedoch auch eine Chance. Die Verknappung von Gas und &Ouml;l wird dazu beitragen, dass sich die Energiewende in Richtung Photovoltaik, Erdw&auml;rmenutzung und Windkraft beschleunigt. Die Linz AG verfolgt bereits die richtigen Ans&auml;tze.</p>
<h2>Linz bei Digitalisierung noch besser aufgestellt<br>
IT-Branche macht Wirtschaft krisenfest</h2>
<p>&bdquo;Wenn Covid etwas Positives bewirkt hat, dann ist es der Digitalisierungsschub, mit dem sich die Gr&uuml;nder*innen an die ver&auml;nderte Situation angepasst haben. Sie nutzten und nutzen digitale Leistungen, um sich f&uuml;r die Zukunft vorzubereiten&ldquo;, sagt B&uuml;rgermeister Klaus Luger, der auch die Wirtschaftsagenden der Stadt wahrnimmt.</p>
<p>Der Trend geht immer mehr in Richtung digitaler Modelle, die die Betriebe zukunftsfit machen. &bdquo;Daran wird sich auch die Wirtschafts- und Start Up-F&ouml;rderung der Stadt in den kommenden Jahren orientieren&ldquo;, so Luger.</p>
<p>In den vergangenen beiden Jahren wurden j&auml;hrlich jeweils rund 1.000 Unternehmen in Linz gegr&uuml;ndet. Im Zusammenspiel traditioneller Handels- und Gewerbebetriebe mit kreativen Neugr&uuml;ndungen entwickelt sich so der Wirtschaftsraum Linz erfolgreich weiter. Denn diese Unternehmen befruchten sich gegenseitig, die etablierten Betriebe profitieren zum Beispiel von durch IT-Start Ups entwickelten Apps und Softwarel&ouml;sungen.</p>
<p>Die Covidkrise zeigte, dass Start Ups und Hightechunternehmen diese besser &uuml;berstanden als andere Branchen. Sie konnten von der Ausnahmesituation sogar profitieren, da die Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen in Zeiten der Lockdowns und Kontaktbeschr&auml;nkungen nach oben ging.</p>
<p>Zudem machten die M&ouml;glichkeiten des Home-Office digitale Unternehmen quasi &bdquo;coronaresistent&ldquo;. Auch sind digitale Start Ups weit weniger von steigenden Rohstoffpreisen abh&auml;ngig als andere Wirtschaftszweige.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/04_Strada_del_Start_up.png" alt="" width="680" height="334"/></p>
<p>S<em>trada del Start Up in der Tabakfabrik</em></p>
<h2>St&auml;dtische Start Up-Offensive &ndash; Musterbeispiel Tabakfabrik</h2>
<p>Beschleunigt wird der digitale Gr&uuml;nderboom in Linz durch die Unterst&uuml;tzung von Start Ups. Ein Beispiel daf&uuml;r, wie sehr Start Ups und die Kreativszene die Wirtschaft krisenfest machen und ankurbeln k&ouml;nnen, ist die Tabakfabrik Linz, das Zentrum der Kreativwirtschaft und Digitalisierung in Linz schlechthin.</p>
<h2>Quadrill: Expansion der Tabakfabrik</h2>
<p>Mit der Errichtung des Quadrill findet das &bdquo;Wirtschaftswunder&ldquo; in der Linzer Tabakfabrik seine Fortsetzung. Nach dem Ausbau der Magazine 1 und 2 und der Inbetriebnahme der &bdquo;Linzer Bier&ldquo;-Brauerei haben in der Tabakfabrik bereits jetzt knapp 3.000 Personen Zugang zu einem Arbeitsplatz. Das zu Ende gehende Gesch&auml;ftsjahr 2022 sorgte zudem f&uuml;r einen Gewinn von 300.000 Euro &ndash; dieses Ziel war urspr&uuml;nglich erst f&uuml;r 2023 geplant.</p>
<p>Direkt am Standort entstehen aktuell auf der neben den Stadien wohl gr&ouml;&szlig;ten Linzer Baustelle 18.000 m&sup2; B&uuml;rofl&auml;chen, 8.400 Quadratmeter Wohnfl&auml;chen und zahlreiche Gesch&auml;fte. Nach den Aushubarbeiten f&uuml;r die Tiefgarage w&auml;chst das Projekt sukzessive in die H&ouml;he. Im Zentrum steht der Quadrill-Tower mit 109 Metern H&ouml;he. Nach der Fertigstellung im Jahr 2025 sollen in der Tabakfabrik 5.000 Menschen leben und arbeiten. Das sind fast 20mal so viele wie vor dem Kauf des Areals durch die Stadt Linz.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/05_Quadrill.png" alt="" width="680" height="434"/></p>
<p><em>Gro&szlig;baustelle f&uuml;r das Quadrill; Foto: Pertlwieser</em></p>
<h2>Chris M&uuml;ller verl&auml;sst nach 10 Jahren Tabakfabrik</h2>
<p>Zwar wird mit 1. Mai 2023 mit Chris M&uuml;ller ein zentrales Bindeglied das Managementboard der Tabakfabrik Linz verlassen. Nichtsdestotrotz bedankt sich die Stadt Linz f&uuml;r den &uuml;ber zehn Jahre langen innovativen und dynamischen Input. F&uuml;r M&uuml;ller stand die konsequente Ausrichtung an einer diversen Ansiedlungsstrategie, die auf die Synergieeffekte der Durchmischung baut, klar im Fokus. Mit seiner Strategie reagierte die Tabakfabrik Linz nicht nur auf aktuelle Trends, sondern richtete sich auf einen nachhaltigen Aufbau.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/06_Neues_CD.png" alt="" width="680" height="352"/></p>
<p><em>Neues Corporate Design f&uuml;r die Stadt</em></p>
<h2>Neuer Markenauftritt der Stadt</h2>
<p>Ein weiterer Mosaikstein im Rahmen dieser Entwicklung in diesem Jahr waren die Entwicklung eines neuen Logos und eines neuen Markenauftritts der Stadt, der das sich st&auml;ndig fortentwickelnde Linz symbolisiert. Damit sollen die f&uuml;r eine Markenidentit&auml;t erarbeiteten Werte der Stadt wie lebendig, innovativ, nat&uuml;rlich oder zusammen besser transportiert werden.<br>
Au&szlig;erdem hat Linz eine eigens f&uuml;r die Stadt entwickelte serifenlose Schrift mit dem Namen &bdquo;Lentia Nova&ldquo; initiiert. Sogenannte feine &bdquo;Ink traps&ldquo; in den Ecken sollen sie lebendig und einzigartig machen. Auch der st&auml;dtische Farbenkatalog wurde &uuml;berarbeitet.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/07_Fotohotspot.png" alt="" width="680" height="441"/></p>
<p><em>Neuer Foto-Hotspot am Hauptplatz</em></p>
<h2>Enter_Tainer f&uuml;r die Linzer*innen</h2>
<p>Teil der neuen Unternehmensstrategie ist es, die vielf&auml;ltigen Aufgaben- und Wirkungsbereiche des Magistrates sowie der Unternehmensgruppe Linz n&auml;her an die B&uuml;rger*innen zu bringen. Demnach bietet nun der seit Mai bereitgestellte Enter_Tainer am Hauptplatz den diversen st&auml;dtischen Gesch&auml;ftsbereichen eine B&uuml;hne. Innovationen, Leistungen der Stadt Linz, Kinderprogramme, aber auch kulturelle Highlights verwandeln den 13 m2 gro&szlig;en Raum in den Enter_Tainer. Damit schuf die Stadt Linz einen Ort, der f&uuml;r innovative und kreative Momente bereitsteht. Mit den wechselnden Themen verwandelt sich der Container in eine Spielwiese, ein Labor sowie in einen Garten. Eintauchen ist auch als H&ouml;rerlebnis m&ouml;glich &ndash; mittels eines QR-Codes am Container k&ouml;nnen Interessierte das Innere betreten und mehr erfahren:&nbsp;<a href="https://www.linz.at/digitaleslinz/podcast.php">https://www.linz.at/digitaleslinz/podcast.php</a>.</p>
<p>F&uuml;r den Dezember ergriff die Stadt Linz die Sozial-Initiative &bdquo;Linz f&uuml;r Linz&ldquo;. Im Rahmen dieser Aktion besteht die M&ouml;glichkeit, Spenden f&uuml;r die Linzer Sozialm&auml;rkte, die Volkshilfe Ober&ouml;sterreich oder die Tiertafel direkt am Hauptplatz abzugeben.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/08_Enter_Tainer.png" alt="" width="680" height="449"/></p>
<p><em>Der &bdquo;Enter_Tainer&ldquo;</em></p>
<h2>Blackout-Strategie</h2>
<p>Neuerungen zeigen sich nicht nur im &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild &ndash; die Stadt Linz setzte auch ihre internen Prozesse fort und pr&auml;sentierte heuer etwa ihre Blackout-Strategie. Mit konkreten Ma&szlig;nahmen und wichtigen Vorkehrungen sieht sich Linz im Fall eines gro&szlig;fl&auml;chigen Stromausfalles gut ger&uuml;stet. Ausf&uuml;hrliche Materialien und die klare Einteilung der Kompetenzen und Aufgaben im Ausnahmezustand sorgen f&uuml;r eine gute Basis, auf die Situation vorbereitet zu sein. Zudem daten die zust&auml;ndigen Ressorts nun im 2-Wochen-Takt &uuml;ber die einzelnen Ma&szlig;nahmen up. S&auml;mtliche Informationen sind jederzeit auf der st&auml;dtischen Webseite abrufbar:&nbsp;<a href="https://www.linz.at/blackout/116827.php">https://www.linz.at/blackout/116827.php</a></p>
<p>In diesem Fall spielt auch das Bundesheer eine wesentliche Rolle. Das partnerschaftliche Verh&auml;ltnis der Stadt Linz mit dem Bundesheer etablierte sich bereits w&auml;hrend der Covid-19-Pandemie. Ohne die Unterst&uuml;tzung der zahlreichen Grundwehrdiener w&auml;ren Test- und Impfstandorte wie etwa das Design Center Linz wohl kaum m&ouml;glich gewesen.</p>
<p>&bdquo;Dies zeigt, wie wichtig funktionierende Einsatzstrukturen und eine professionelle Zusammenarbeit aller handelnden Organisationen sind. Die intensive Partnerschaft zwischen dem Milit&auml;rkommando Ober&ouml;sterreich und der Stadt Linz st&auml;rkt unsere gemeinsamen Bem&uuml;hungen, um ein reibungsloses Krisenmanagement auch in Ausnahmesituationen zu gew&auml;hrleisten&ldquo;, betont B&uuml;rgermeister Klaus Luger im Rahmen der Angelobungsfeier von weiteren 260 Grundwehrdienern im Oktober am Linzer Hauptplatz.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/09_Angelobung.png" alt="" width="680" height="453"/></p>
<p><em>Angelobung Oktober 2022: Stadt Linz</em></p>
<h2>Wirtschaftliche Erholung durch Pakt f&uuml;r Linz:<br>
Zahlreiche Projekte initialisiert</h2>
<p>Mit insgesamt 65 Millionen Euro Investitionsvolumen initiierte die Stadt Linz im Zuge der Covid-Krise den &bdquo;Pakt f&uuml;r Linz&ldquo;. 26 Millionen Euro f&ouml;rderte der Bund, wodurch sich dies doppelt rentierte. Die Palette der umgesetzten Infrastrukturprojekte umfasste eine Reihe an Vorhaben.</p>
<p>Highlights stellen etwa Projekte zum Ausbau der Kinderbetreuung und die Modernisierung von Seniorenzentren dar. Dazu kamen neue Freizeit- und Sportanlagen, die Sanierung von Stra&szlig;en, Geh- und Radwegen, Ma&szlig;nahmen zur Innenstadtbelebung und Attraktivierung der M&auml;rkte sowie ein Kulturpaket. Auch der Klimaschutz wurde mit Begr&uuml;nungs- und Bepflanzungsma&szlig;nahmen forciert.</p>
<h2>Investitionen und Erfolge im Sport:<br>
Zwei neue Fu&szlig;ballstadien nehmen Gestalt an</h2>
<p>Auch in sportlicher Hinsicht wurden heuer Akzente gesetzt. So nehmen zwei hypermoderne Fu&szlig;ballstadien Gestalt an. Auf der Gugl entsteht die neue l&auml;nderspieltaugliche Raiffeisen-Arena f&uuml;r mehr als 20.000 Zuschauer*innen. Auch die Arbeiten f&uuml;r das neue Donauparkstadion des FC Blau-Wei&szlig; gehen z&uuml;gig voran. Mit Hilfe von Stadt und Land wird dort das neue Domizil der &bdquo;Blau-Wei&szlig;en&ldquo; auf dem Dach des M&ouml;bellagers von XXX Lutz errichtet.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/10_Arena_Luftbild_PTU.png" alt="" width="680" height="433"/></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/11_Arena_innen.png" alt="" width="680" height="288"/></p>
<p><em>Raiffeisenarena des Lask; Luftbild: Pertlwieser</em><br>
<img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/12_Baustelle_Stadion.png" alt="" width="680" height="394"/></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/13_Luftaufnahme_Stadion.png" alt="" width="680" height="403"/></p>
<p><em>Das neue Stadion des FC BlauWei&szlig;; Luftbild: &nbsp;Pertlwieser</em></p>
<h2>Linz bekam eine Radarena</h2>
<p>Linz ist heuer zudem zum Mittelpunkt des heimischen Radsportgeschehens avanciert. Nicht nur der spektakul&auml;re Start der Radrundfahrt am Hauptplatz im heurigen Fr&uuml;hsommer hat dies vor Augen gef&uuml;hrt. Nachdem seit fast zwei Jahren der hello yellow Pumptrack im Industriegebiet als Treffpunkt der Radsportszene fungiert, bekam die Landeshauptstadt eine &ouml;sterreichweit einzigartige Einrichtung: die privat errichtete hello yellow Radarena in unmittelbarer Nachbarschaft des Cineplexx.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/14_Velodrom.png" alt="" width="680" height="395"/><br>
<em>Das neue Linzer Velodrom&nbsp;</em></p>
<p>Ebenso wie der Pump Track wurde die Anlage auf Initiative der Firma Schachermayer errichtet und dient Mitarbeiter*innen und G&auml;sten als Freizeitangebot.</p>
<p>Seit dem Sommer k&ouml;nnen die Radrennfahrer*innen auf einem 200 m langen Rundkurs losspurten. Das hello yellow Velodrom besteht aus aus Accoyaholz und ist sechs Meter breit. Es ist als Ort der Begegnung gedacht, der f&uuml;r Mitarbeiter*innen und G&auml;ste &ndash; nach Absolvierung eines Einf&uuml;hrungstrainings durch den Verein Velodrom Linz &ndash; frei nutzbar ist.</p>
<h2>Europ&auml;ische Tischtennismeisterin Polcanova</h2>
<p>Stolz blicken die Linzer*innen auch auf die Leistung im Tischtennis. Sofia Polcanova, die seit 2008 f&uuml;r die Linz AG Froschberg spielt, holt den europ&auml;ischen Meistertitel im Tischtennis nach Linz. Im August begeistert sie zahlreiche Zuseher*innen mit ihrer sportlichen Geschicklichkeit. Polcanova legt eine Erfolgsserie bei der EM hin &ndash; sie gewinnt im Einzel, r&auml;umt im Doppel &ndash; gemeinsam mit Bernadette Szocs &ndash; ab und beweist sich im Mixed &ndash; gemeinsam mit Robert Gardos &ndash; mit Bronze.</p>
<h2>Klimaschutz:<br>
Ukraine-Krise als Turbo f&uuml;r Energiewende</h2>
<p>Als indirekte Folge des Ukrainekonflikts zeigen sich auch Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Klimaschutz. So wurden einerseits durch Rohstoffknappheit bzw. Lieferkettenprobleme Projekte f&uuml;r die Klimaneutralit&auml;t, wie anstehende Geb&auml;udesanierungen und Modernisierungen erschwert. Andererseits werden jedoch Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Energieautarkheit vorgezogen.</p>
<h2>Photovoltaikanlagen &ndash; 20 Millionen Euro Investitionen</h2>
<p>So setzte sich heuer die Photovoltaik-Offensive auf st&auml;dtischen Geb&auml;uden weiter fort. In Kooperation mit der Linz AG soll so der Verbrauch fossiler Energietr&auml;ger reduziert werden. Unter anderem soll das neu geschaffene Instrument der &bdquo;Erneuerbaren Energiegemeinschaften&ldquo; (EEG) genutzt werden. Zu diesem Zweck dient die Gr&uuml;ndung der neuen Gesellschaft &bdquo;Linzer Energiegemeinschaft&ldquo;, deren Eigent&uuml;merin die Immobilien Linz GmbH ist. Dies erm&ouml;glicht es, dass einzelne Objekte der Stadt den Strom &uuml;ber die eigenen Grundst&uuml;cksgrenzen hinweg produzieren, speichern, aber auch gemeinsam verbrauchen k&ouml;nnen. Dadurch erh&ouml;ht sich die Anzahl der Photovoltaikanlagen, die wirtschaftlich tragf&auml;hig sind, um ein Vielfaches. Die Errichtungskosten belaufen sich f&uuml;r den Vollausbau auf ca. 15 bis 20 Millionen Euro. Dadurch ergibt sich der j&auml;hrliche Vorteil der Stadt Linz auf rund eine Million &ndash; um diesen Betrag wird die Einsparung beim Strombezug aus dem Netz (basierend auf den aktuellen Strompreisen) h&ouml;her sein als die Errichtungs-, Finanzierungs- und Betriebskosten der Anlagen. Damit leistet die Photovoltaik-Offensive zwei wesentliche Beitr&auml;ge: sie ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit&auml;t und eine erhebliche Entlastung des st&auml;dtischen Haushalts im Hinblick auf steigende Energiekosten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/15_Photovoltaik.png" alt="" width="680" height="398"/><em>Photovoltaikanlage der Linz AG auf dem Dach der Firma Pappas</em></p>
<p>In Kooperation der st&auml;dtischen Immobilien Linz GmbH mit der Linz AG werden zahlreiche Geb&auml;ude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Unter anderem sollen Anlagen auf den D&auml;chern des Design Center Linz, der Feuerwache Nord, der Edmund-Aigner-Schule und der Theodor-Grill-Schule errichtet werden. Die Arbeiten werden von den st&auml;dtischen Gesch&auml;ftsbereichen GMT und ILG abgestimmt.</p>
<p>Eines von zahlreichen bereits umgesetzten Projekten f&uuml;r Solar-Strom ist eine mit der Sparkasse Ober&ouml;sterreich realisierte Anlage in der Innenstadt. Weiters wurden Solaranlagen auf Wohnbauten errichtet. Zudem wurden auch f&uuml;r die Edmund-Aigner-Schule am Froschberg und die Theodor Grill-Schule in Auwiesen Photovoltaikprojekte konzipiert.</p>
<h2>Energie-Transformation durch W&auml;rmewandler</h2>
<p>Als Folge der Ukraine-Krise forciert die Linz AG nun die Energie-Transformation. So soll im Kraftwerkspark Linz Mitte das Gro&szlig;projekt eines sogenannten &bdquo;W&auml;rme-Wandlers&ldquo; realisiert werden. Dabei handelt es sich um eine innovative Kombination aus Kondensationsanlage und W&auml;rmepumpe zur W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung. Mit der neuen Anlage &ndash; der &ouml;sterreichweit gr&ouml;&szlig;ten ihrer Art &ndash; soll der erneuerbare Energieanteil in der Fernw&auml;rmeerzeugung um 10 bis 15 Prozent erh&ouml;ht werden.</p>
<p><em><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/16Waermewandler.png" alt="" width="680" height="394"/></em></p>
<p><em>Hier entsteht der gr&ouml;&szlig;te W&auml;rmewandler &Ouml;sterreichs</em></p>
<p>Im Reststoffheiz- und im Biomasseheizkraftwerk wird am Standort Linz-Mitte (Nebingerstra&szlig;e) bereits heute neben Strom umweltfreundliche W&auml;rme aus Abw&auml;rme produziert. Im Strom-Erzeugungsprozess f&auml;llt neben der Abw&auml;rme auch ein Teil Abgas an. Der hohe w&auml;rmeenergiereiche Wasserdampf-Anteil dieses Abgases (die Restabw&auml;rme) wird k&uuml;nftig genutzt. Der &bdquo;W&auml;rme-Wandler&ldquo; gewinnt durch Kondensation jene W&auml;rmeenergie, die im Wasserdampf noch enthalten ist. Mittels W&auml;rme-Pumpentechnologie wird dann die aus der Kondensation gewonnene W&auml;rme f&uuml;rs Fernw&auml;rme-System nutzbar gemacht.</p>
<h2>F&ouml;rderung von Wasserstoff</h2>
<p>Auch die Bestrebungen, fossile Energien durch zukunftsweisende Technologien zu ersetzen, erhalten durch die aktuelle Energiekrise Auftrieb. Linz kommt hier eine besondere Aufgabe zu, weil die ans&auml;ssige Industrie satte 15 Prozent des CO2-Aussto&szlig;es in &Ouml;sterreich verursacht und die Industrie ihre Abh&auml;ngigkeiten von &Ouml;l und Gas reduzieren muss.</p>
<p>Das gr&ouml;&szlig;te Potenzial f&uuml;r die Zukunft bieten Wasserstoff-Technologien, zum Beispiel im Einsatz im &ouml;ffentlichen Verkehr oder in der Strom- und W&auml;rmeerzeugung. Sch&auml;tzungen zufolge wird klimafreundlicher und CO2-neutraler Wasserstoff bereits im Jahr 2030 g&uuml;nstiger sein als viele fossile Energietr&auml;ger.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/17_Wasserstoffanlage.png" alt="" width="680" height="371"/></p>
<p><em>Dem Wasserstoff geh&ouml;rt die Zukunft &ndash; Pilotanlage der voest alpine&nbsp;</em></p>
<p>Dass eine CO2-freie Herstellung von Wasserstoff m&ouml;glich ist, zeigt die Pilotanlage H2Future der voestalpine, in der &bdquo;gr&uuml;ner&ldquo; Wasserstoff produziert wird. Ein erster Schritt, um k&uuml;nftig gr&uuml;nen Stahl wirtschaftlich produzieren zu k&ouml;nnen und Wasserstoff als Energietr&auml;ger in vielen weiteren Bereichen einzusetzen. Um diesen Prozess effizient zu gestalten und alle Handlungsfelder im Blick zu behalten, wurde von der Stadt Linz das Hydrogen-Board ins Leben gerufen, das sich aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Industrie zusammensetzt. Ziel des Beratungsgremiums ist es, eine st&auml;dtische Gesamtstrategie f&uuml;r die Transformation hin zur Wasserstoff-Technologie zu entwickeln und zu begleiten. Es wurden bereits Vorschl&auml;ge eingebracht, wie Wasserstoff im &ouml;ffentlichen Verkehr eingesetzt werden k&ouml;nnte. Im Fokus stehen jedoch unzweifelhaft die Industrie und das Potenzial, gr&uuml;nen Wasserstoff f&uuml;r die Herstellung von synthetischen Chemikalien und Treibstoffen zu nutzen. Linz hat damit die Chance, beim Thema Wasserstoff eine Vorreiterrolle einzunehmen.</p>
<h2>Begr&uuml;nungsma&szlig;nahmen in der Innenstadt</h2>
<p>Mit sichtbaren Ma&szlig;nahmen zur Begr&uuml;nung des Rathausviertels und den Vorbereitungen f&uuml;r die Neugestaltung der Kroatengasse wurde heuer bereits ein weiteres gro&szlig;es Projekt f&uuml;r den Klimaschutz in Linz gestartet. Rund 1.000 B&auml;ume sollen in den n&auml;chsten Jahren gepflanzt werden, wobei zahlreiche Stra&szlig;enz&uuml;ge, unter anderem die B&uuml;rgerstra&szlig;e, die Schillerstra&szlig;e, die Schubertstra&szlig;e, die Ferihumerstra&szlig;e, die Weingartshofstra&szlig;e und die Leonfeldner Stra&szlig;e im Fokus f&uuml;r Bepflanzungsma&szlig;nahmen stehen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/18_Baeume_Rathausviertel.png" alt="" width="680" height="434"/></p>
<p><em>Begr&uuml;nung f&uuml;r das Rathausviertel</em></p>
<p>Am augenscheinlichsten ist der Fortschritt der Begr&uuml;nungsma&szlig;nahmen im Rathausviertel. Zusammen mit bereits umgesetzten Projekten wie der beidseitigen Lindenallee am Hauptplatz oder den Bepflanzungen beim Nordico wird das &bdquo;gr&uuml;ne&ldquo; Rathausviertel f&uuml;r mehr Lebens-Aufenthaltsqualit&auml;t in der Innenstadt sorgen.</p>
<p>In Planung befinden sich ebenso zwei weitere &bdquo;Oasen&ldquo;, wie vom Hauptplatz bekannt. Dies ist Teil der zuletzt eingereichten Projekte im Rahmen des Klimafonds.</p>
<h2>Auf dem Weg zur Klimahauptstadt</h2>
<p><strong>Linz soll bis 2025 Klimahauptstadt werden. Und nicht nur das: Die Stadt setzt sich zum Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein.</strong></p>
<p>Neben einer Klimastabstelle dient ein j&auml;hrlich mit einer Million Euro dotierter Klimafonds der F&ouml;rderung von klimarelevanten Projekten in Linz. Bisher wurden bereits 27 Projekte aus diesem Fonds gef&ouml;rdert. Um die Begr&uuml;nung der Stadt als probates Mittel gegen die Hitzewellen voranzutreiben, arbeitete die Stadt Linz auch den entsprechenden rechtlichen Rahmen aus. Dieser wird k&uuml;nftig allen Planungen und Bauvorhaben zugrunde liegen und so bereits im Ansatz Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung des Stadtklimas festlegen. Dach- und Fassadenbegr&uuml;nungen sowie Baumpflanzungen sind ein wirksames Mittel gegen Hitzeinseln.</p>
<p>Mit der seit Jahresanfang rechtskr&auml;ftigen &bdquo;Ediktalverordnung Nr.2&ldquo; k&ouml;nnen solche Begr&uuml;nungsma&szlig;nahmen den Bauwerbern k&uuml;nftig vorgeschrieben werden. Zudem werden bestehende Bebauungspl&auml;ne nachgesch&auml;rft und Begr&uuml;nungsma&szlig;nahmen verbindlich eingefordert. Das Ziel ist die Sicherung des st&auml;dtischen 50-Prozent-Gr&uuml;nanteils. Die daf&uuml;r ausschlaggebenden Rechtsgrundlagen sind der Fl&auml;chenwidmungsplan und das &ouml;rtliche Entwicklungskonzept.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/19_Dachbegruenung_PTU.png" alt="" width="680" height="387"/></p>
<p><em>Dachbegr&uuml;nung ist in Linz nun verpflichtend; Foto: Pertlwieser</em></p>
<h2>Climate Action Days</h2>
<p>Erstmals fanden im September dieses Jahres die Climate Action Days statt. Mit dieser programmreichen, zweit&auml;gigen Veranstaltung verwandelte sich Linz f&uuml;r ein Wochenende zum Klimazentrum &Ouml;sterreichs. Ein Symposium zum Thema &bdquo;klimasoziale Stadt&ldquo; galt mit Impulsvortr&auml;gen, Workshops und einer Poster-Session zu bisher gef&ouml;rderten Klimafondsprojekten als Auftaktveranstaltung. Am Hauptplatz sorgte eine spannende Mischung aus Science Slam, Live Musik und Pub Quiz f&uuml;r ein ausgiebiges Programm. Dabei f&uuml;llten Auftritte wie jener des ORF-Stargastes Marcus Wadsak mit seinem interaktiven Vortrag &bdquo;Klimawandel: Fakten gegen Fake &amp; Fiction&ldquo; oder des Kabarettisten Berni Wagner die Reihen.</p>
<p>Weitere Programmpunkte zeigten Exkursionen, die zum Mitmachen einluden. Weitere Highlights stellte etwa eine Abseilaktion der &bdquo;Climbers for Future&ldquo;, die &bdquo;Vision klimaangepasste Gemeinde&ldquo; von KlimaKonkret sowie &bdquo;Klimawandel mehrsprachig&ldquo; vom Integrationsb&uuml;ro der Stadt Linz dar.</p>
<h2>Investitionen f&uuml;r den Zusammenhalt</h2>
<p>Linz z&auml;hlt zu den lebenswertesten St&auml;dten &Ouml;sterreichs, auch in Bezug auf die Sozialleistungen. So garantiert die Stadt Linz die Vollversorgung in der Kinderbetreuung. Dies stellt eine unabdingbare Voraussetzung f&uuml;r die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar. Investitionen in Soziales erweisen sich, vor allem auch in Krisenzeiten wie diesen, besonders wichtig, um den Zusammenhalt in der Stadt zu sichern.</p>
<p>Insgesamt 17,3 Millionen Euro wurden heuer f&uuml;r den Ausbau von Kinderg&auml;rten, Horten und Senioreneinrichtungen bereitgestellt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/20_Kinderbetreuung_Pichling.png" alt="" width="680" height="354"/></p>
<p><em>Neue Kinderbetreuungseinrichtung in Pichling</em></p>
<p>Dieser Betrag inkludiert auch zahlreiche Erneuerungen in Linzer Schulen. Beispiele daf&uuml;r sind Erweiterungen, Sanierungen und Neuausstattungen bei der Sport-Mittelschule Kleinm&uuml;nchen, der Dorfhalleschule im Franckviertel, die Volksschule und der Hort in Pichling sowie die Volksschule Aubrunnerweg.</p>
<h2>38,5 Millionen Euro f&uuml;r Kinderbetreuung</h2>
<p>Positive Ergebnisse gaben die Verhandlungen zwischen dem Land Ober&ouml;sterreich, den Gewerkschaften und Dienstgeber*innen sowie dem O&Ouml;. St&auml;dte- und Gemeindebund die Kinderbetreuung betreffend. Die erst k&uuml;rzlich pr&auml;sentierten Ma&szlig;nahmen sehen vor, sp&uuml;rbare Verbesserungen in den Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen. Mit dem Paket von 38,5 Millionen Euro sollen 20 konkretisierte Ma&szlig;nahmen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Diese betreffen beispielsweise die Erh&ouml;hung von Geh&auml;ltern von P&auml;dagog*innen und Helfer*innen. Ebenso erh&ouml;ht sich der Urlaubsanspruch f&uuml;r p&auml;dagogische Fachkr&auml;fte. Um wieder bessere Betreuungsverh&auml;ltnisse schaffen zu k&ouml;nnen, folgt nun die stufenweise Reduktion der Gruppengr&ouml;&szlig;en im Kindergarten.</p>
<p>&bdquo;Mit diesem Ergebnis bekr&auml;ftigen wir, die hohe Qualit&auml;t der Kinderbetreuung auch in Zukunft abzusichern. F&uuml;r mich stehen die Lebenschancen unserer Kinder im Mittelpunkt des Handelns. Ausreichende &Ouml;ffnungszeiten, bestm&ouml;gliche Infrastrukturen und gute Arbeitsbedingungen f&uuml;r die &nbsp;Mitarbeiter*innen sind daf&uuml;r Voraussetzung. Insgesamt 38 Millionen Steuergeld sichern dieses Bem&uuml;hen ab&ldquo;, zeigt sich der O&Ouml;. St&auml;dtebundpr&auml;sident Klaus Luger zufrieden.</p>
<h2>Modernisierungsma&szlig;nahmen in den Linzer Seniorenzentren</h2>
<p>Bauliche Erneuerungs- und Verbesserungsma&szlig;nahmen erhielten auch Linzer Seniorenzentren. Nach der Abschaffung fast aller Doppelzimmer in den vergangenen Jahren investierte die Stadt heuer vor allem in Geb&auml;udesanierungen, aber auch in Projekte zur Digitalisierung. So wurden etwa Tablets f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte zur Verf&uuml;gung gestellt, um sie bei der Arbeit zu entlasten und ihnen so mehr Zeit f&uuml;r den Kontakt mit den Bewohner*innen zu geben. Dass die Landeshauptstadt Linz im Sozialen nach wie vor punkten kann, beweist auch die Tatsache, dass aus dem j&auml;hrlichen Gesamtbudget von ca. 900 Millionen Euro jeder dritte Euro in soziale Leistungen flie&szlig;t. Dazu z&auml;hlen auch Beratungs- und Informationsangebote, die f&uuml;r die Menschen als Anlaufstelle vor allem auch in Krisenzeiten besonders wichtig sind.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/21_SZL.png" alt="" width="680" height="351"/><em>Modernisierungsma&szlig;nahmen in den Linzer Seniorenzentren</em></p>
<h2>Fachkr&auml;ftestrategie in der Pflege</h2>
<p>Ein wesentlicher Meilenstein f&uuml;r die Pflege war die l&auml;ngst f&auml;llige Fachkr&auml;ftestrategie. Auch diese konnte in diesem Jahr pr&auml;sentiert werden. Denn die Herausforderungen in der Pflege sind allseits bekannt &ndash; Fachkr&auml;ftemangel, der Anstieg &auml;lterer und hochbetagter Personen. Damit einhergehend zeichnet sich ein Anstieg der Pflegebed&uuml;rftigkeit bei gleichzeitig geringen Einstiegen in Pflegeberufe von j&uuml;ngeren Personen ab. Dieser demografische Wandel erfordert ein entschiedenes Handeln. Demzufolge wurde eine O&Ouml;. Fachkr&auml;ftestrategie in der Pflege erarbeitet, die in diesem Jahr pr&auml;sentiert wurde.</p>
<p>&bdquo;Das Pflegepersonal leistet Unglaubliches f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Nicht zuletzt zeigten die pandemischen Auswirkungen, wie sehr wir auf unsere Mitarbeiter*innen angewiesen sind. Daher ist es an der Zeit, unseren Fachkr&auml;ften Perspektiven f&uuml;r Entlastungen im Berufsalltag zu bieten sowie neue Wege im Recruiting einzuschlagen. Die 50 Ma&szlig;nahmen sind ein redliches Bem&uuml;hen von Land, St&auml;dte- und Gemeindebund in diesen Bestrebungen&ldquo;, ist B&uuml;rgermeister Klaus Luger &uuml;berzeugt.</p>
<p>Zentrale Handlungsfelder des Ma&szlig;nahmenkataloges stellen die Entlastung von Mitarbeiter*innen, die Gewinnung von neuen Fachkr&auml;ften, die Weiterentwicklung der Ausbildung und Personalentwicklung, die St&auml;rkung der F&uuml;hrungskr&auml;fte sowie die Ausweitung der Digitalisierung und Innovationen. Damit soll das Bekenntnis zur Sicherstellung der Qualit&auml;t in der Pflege und Betreuung sowie die Unterst&uuml;tzung der Pfleger*innen gew&auml;hrleistet werden.</p>
<h2>Digital Mile &ndash; zentraler Innovations-Hotspot</h2>
<p>Modernisierung l&auml;sst sich gleichzeitig in der Wirtschaft gro&szlig;schreiben. Mit dem sukzessiven Ausbau der Digitalen Meile im Hafenviertel stellt Linz ihre innovative Seite unter Beweis. Bereits 2021 setzte die Stadt einen klaren Schwerpunkt darauf, die Digital Mile weiter auszubauen, zu attraktivieren und eine effiziente Organisationsstruktur aufzubauen. So gab es im September gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den weiteren Ausbau der Dynatrace im Beirat f&uuml;r Stadtgestaltung. Der Ausbau des Linzer Weltmarktf&uuml;hrers f&uuml;r Software-Intelligence-L&ouml;sungen an seinem Herkunftsort Linz l&auml;sst das gesamte st&auml;dtische Areal auch zuk&uuml;nftig ganz im Zeichen der Digitalisierung und geballten IT-Power stehen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/22_Dynatrace_A_S_Bauconsult.png" alt="" width="680" height="382"/></p>
<p><em>Dynatrace / Visualisierung PLANET architects/A&amp;S Bauconsult</em></p>
<h2>Neuer Siemens-Innovationshub f&uuml;r geb&uuml;ndelte Power</h2>
<p>Ein weiteres Highlight in der Technologie-Branche zeigte sich in der Er&ouml;ffnung des neuen Siemens-Innovationshub nahe der Wiener Stra&szlig;e. Die Siemens AG ist mittlerweile seit 120 Jahren in Ober&ouml;sterreich pr&auml;sent. Nun werden rund 700 Mitarbeiter*innen an einem Standort geb&uuml;ndelt. Der Innovationshub ist Teil der Techbase in der Wolfgang-Pauli-Stra&szlig;e, in dem die Siemens auf den Wohlf&uuml;hlcharakter baut. Schwerpunkte des Digitalisierungs- und Automatisierungsspezialisten liegen im neuen Kompetenzzentrum auf Digitalisierung und Dekarbonisierung.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/23_Fa_Siemens_aussen_Schieder_Markus.png" alt="" width="680" height="455"/></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.linz.at/medienservice/2022/fotogalerie/24_Fa_Siemens_innen_Schieder_Markus.png" alt="Foto: Markus Schieder" width="680" height="455"/></p>
<p><em>Firma Siemens, Fotos: Schieder Markus</em></p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/leben-stadt/stadtpolitik-rueckschau-auf-2022/">Stadtpolitik: Rückschau auf 2022</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verbesserungen in der Kinderbetreuung</title>
		<link>https://alleslinz.at/kinder/kinderbetreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Martinovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 15:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Stadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alleslinz.at/?p=5945</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach etwaigen Verhandlungen zwischen dem O&#214;. St&#228;dte- und Gemeindebund, dem Land O&#214;, den Gewerkschaften und den Dienstgeber:innen, gab es heute positive Nachrichten.&#160; Die Vertreter:innen einigten sich auf 20 konkrete Ma&#223;nahmen f&#252;r sp&#252;rbare Verbesserungen im Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen. Gesamt werden hierf&#252;r 38,5 Millionen Euro investiert.&#160; Die Ergebnisse im &#220;berblick: Einf&#252;hrung eines eigenen Berufsbildes &#8222;p&#228;dagogische Assistenzkr&#228;fte&#8220; inkl. &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach etwaigen Verhandlungen zwischen dem O&Ouml;. St&auml;dte- und Gemeindebund, dem Land O&Ouml;, den Gewerkschaften und den Dienstgeber:innen, gab es heute positive Nachrichten.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Die Vertreter:innen einigten sich auf 20 konkrete Ma&szlig;nahmen f&uuml;r sp&uuml;rbare Verbesserungen im Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen. Gesamt werden hierf&uuml;r 38,5 Millionen Euro investiert.&nbsp;</strong></p>
<p><strong><u>Die Ergebnisse im &Uuml;berblick:</u></strong></p>
<ol>
<li><strong><u>Einf&uuml;hrung eines eigenen Berufsbildes &bdquo;p&auml;dagogische Assistenzkr&auml;fte&ldquo; inkl. gesetzlicher Verankerung von 10 zus&auml;tzlichen Urlaubstagen</u></strong></li>
</ol>
<ul>
<li><strong>Erstmalige Festlegung eines Berufsbildes inkl. Umbenennung der Berufsgruppe von Helfer:innen in &bdquo;p&auml;dagogische Assistenzkr&auml;fte&ldquo;, um die tats&auml;chlichen Leistungen der Berufsgruppe besser widerzuspiegeln.</strong> Aufgaben und Anstellungserfordernisse werden klar festgelegt und erstmals durch eine Landesverordnung verankert.</li>
<li>Dar&uuml;ber hinaus werden die &sect; 114 O&ouml;. GDG f&uuml;r p&auml;dagogische Fachkr&auml;fte zustehenden <strong>10 zus&auml;tzlichen Urlaubstage (entspricht 2 Urlaubswochen)</strong> auch auf p&auml;dagogische Assistenzkr&auml;fte ausgeweitet. Viele Dienstgeber erm&ouml;glichen diesen zus&auml;tzlichen Urlaub schon jetzt, ab 01.01.2024 sind die zus&auml;tzlichen Urlaubstage dann gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben. F&uuml;r das Kalenderjahr 2023 werden im Sinne einer &Uuml;bergangsregelung 5 zus&auml;tzliche Urlaubstage (entspricht einer Urlaubswoche) gew&auml;hrt.</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><strong><u>Mehr Gehalt f&uuml;r P&auml;dagog:innen und Helfer:innen (k&uuml;nftig: p&auml;dagogische Assistenzkr&auml;fte) ab dem Kindergartenjahr 2023/24</u></strong></li>
</ol>
<p><strong>Die Wertsch&auml;tzung der guten und wertvollen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ober&ouml;sterreichs Kinderg&auml;rten, Krabbelstuben und Horte muss sich auch in der Entlohnung klar widerspiegeln.</strong></p>
<p>Zus&auml;tzlich zu den Gehaltserh&ouml;hungen durch die &Uuml;bernahme des Gehaltsabschlusses f&uuml;r &ouml;ffentliche Bedienstete erhalten aus diesem Grund <strong>Elementarp&auml;dagogInnen k&uuml;nftig monatlich plus 250 Euro brutto in allen Gehaltsstufen</strong> und <strong>HelferInnen k&uuml;nftig monatlich plus 150 Euro brutto in allen Gehaltsstufen.</strong> (wirksam ab 01.03.2023)</p>
<ol start="3">
<li><strong>bis 5. <u>Stufenweise Reduktion der Gruppengr&ouml;&szlig;en im Kindergarten</u></strong></li>
</ol>
<ul>
<li><strong>Wiedereinf&uuml;hrung der Genehmigungspflicht bei &Uuml;berschreitungen der Gruppengr&ouml;&szlig;enh&ouml;chstzahl</strong> in Kinderg&auml;rten, Krabbelstuben und Horte ab dem Kindergartenjahr 2023/24</li>
<li>Absenken der Gruppengr&ouml;&szlig;enh&ouml;chstzahl im Kindergarten um ein Kind auf 22 Kinder ab dem Kindergartenjahr 2025/26</li>
<li>Absenken der Gruppengr&ouml;&szlig;enh&ouml;chstzahl im Kindergarten um ein weiteres Kind auf 21 Kinder ab dem Kindergartenjahr 2028/29</li>
</ul>
<ol start="6">
<li><strong><u>Neue O&Ouml;. Bau- und Einrichtungsverordnung f&uuml;r Kinderbetreuungseinrichtungen ab 1.1.2023</u></strong></li>
</ol>
<p>Der L&auml;rmschutz f&uuml;r Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Regelung f&uuml;r erwachsenengerechte Sitzgelegenheiten wurden bei der Novelle ber&uuml;cksichtigt. Ein entsprechender Beschluss der Landesregierung ist bereits am 12.12.2022 erfolgt.</p>
<ol start="7">
<li><strong><u>Erh&ouml;hung der Vorbereitungszeit in Krabbelstuben um 1 Stunde auf insgesamt 4 Stunden ab dem Kindergartenjahr 2023/24</u></strong></li>
</ol>
<p>In den Krabbelstuben stehen <strong>gruppenf&uuml;hrenden P&auml;dagogInnen drei Stunden gruppen&shy;arbeitsfreie Dienstzeit pro Woche zur Verf&uuml;gung</strong>.</p>
<p>In dieser Zeit wird unter anderem die Bildungsarbeit vor- und nachbereitet. Die Vorbereitungszeit in Krabbelstuben wird nun von drei auf vier Stunden erh&ouml;ht.</p>
<ol start="8">
<li><strong><u>Erh&ouml;hung der Leitungszeit in Kinderg&auml;rten, Krabbelstuben und Horten um eine Stunde pro Gruppe auf insgesamt drei Stunden pro Gruppe ab dem Kindergartenjahr 2023/24</u></strong></li>
</ol>
<p>Leitungen leisten einen ganz wesentlichen Beitrag f&uuml;r das Kinderbildungs- und &ndash;betreuungssystem und brauchen daf&uuml;r die notwendigen Zeitressourcen. <strong>Mit dieser Erh&ouml;hung wird auch ein Zeichen der Anerkennung f&uuml;r die Leistungen der Leiterinnen gesetzt.</strong></p>
<ol start="9">
<li><strong><u>Ausweitung der &Ouml;ffnungszeiten von Kinderg&auml;rten, Krabbelstuben und Horte auf mindestens 47 &Ouml;ffnungswochen pro Kalenderjahr ab dem Kindergartenjahr 2023/24</u></strong></li>
</ol>
<p>Dadurch wird ein noch besseres Betreuungsangebot f&uuml;r unsere Kinder und deren Eltern gew&auml;hrleistet.<strong>&nbsp;</strong></p>
<ol start="10">
<li><strong>bis 13. <u>Weitere wichtige Verbesserungen</u></strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Gew&auml;hrleistung durch Landesgarantie, dass Sonderkindergartenp&auml;dagogInnen im Landesentlohnungsschema k&uuml;nftig monet&auml;r <strong>nicht schlechter gestellt sein d&uuml;rfen als Sonderkindergartenp&auml;dagogInnen</strong>, f&uuml;r die der Mindestlohntarif f&uuml;r Angestellte in privaten Kinderbildungseinrichtungen und privaten Kinderbetreuungseinrichtungen zur Anwendung gelangt.</li>
<li><strong>Anpassung der Randzeitenregelung f&uuml;r Kinderg&auml;rten</strong></li>
<li><strong>Zus&auml;tzlicher Qualit&auml;tssicherungsma&szlig;nahmen</strong> betreffend die schulische Nachmittagsbetreuung</li>
<li>Horte: <strong>rechtliche Klarstellung</strong> der BD an Tr&auml;ger &uuml;ber die rechtlichen Rahmenbedingungen und Mindestpersonaleinsatz im Hort.</li>
</ul>
<ol start="14">
<li><strong> <u>Ausbildungsf&ouml;rderung f&uuml;r Umsteiger:innen sowie Quereinsteiger:innen</u></strong></li>
</ol>
<p>&Uuml;ber das Bildungskonto des Landes O&Ouml; werden 500.000 Euro f&uuml;r Ausbildungs&shy;ma&szlig;&shy;nahmen im Bereich der Elementarp&auml;dagogik, insbesondere f&uuml;r Umsteigerinnen und Umsteiger sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger bereitgestellt.</p>
<p><strong><u>Umsetzungsstand</u></strong>: Die daf&uuml;r n&ouml;tigen neuen Bildungskonto-Richtlinien wurden bereits beschlossen und treten mit 1.1.2023 in Kraft.</p>
<ol start="15">
<li><strong> <u>F&ouml;rderung innovativer Werbema&szlig;nahmen der Tr&auml;ger zum Employer Branding</u></strong></li>
</ol>
<p>Junge Menschen gezielt anzusprechen und f&uuml;r diesen sch&ouml;nen Beruf zu gewinnen, erfordert innovative Werbema&szlig;nahmen. F&uuml;r eine Werbekampagne werden &euro; 100.000 reserviert.</p>
<ol start="16">
<li><strong> <u>Begleitung beim Berufseinstieg &ndash; Pl&auml;tze im Mentoring-Programm des Landes O&Ouml; um das Dreifache aufgestockt</u></strong></li>
</ol>
<p><strong><u>Umsetzungsstand</u></strong>: Das Elementarp&auml;dagogik-Mentoring des Landes O&Ouml; wurde fix etabliert und bereits in diesem Kindergartenjahr in einem ersten Schritt auf 60 Pl&auml;tze verdreifacht.</p>
<ol start="17">
<li><strong> <u>Mehr Vorbereitungszeit f&uuml;r gruppenf&uuml;hrende P&auml;dagog:innen&nbsp; &ndash; 3 Millionen Euro vorgesehen</u></strong></li>
</ol>
<p>In den Krabbelstuben stehen den Vollzeitbesch&auml;ftigten drei Stunden gruppen&shy;arbeitsfreie Dienstzeit pro Woche zur Verf&uuml;gung, in Kinderg&auml;rten und Horten betr&auml;gt sie sieben Stunden pro Woche und in heilp&auml;dagogischen Einrichtungen acht Stunden. In dieser Zeit wird unter anderem die Bildungsarbeit vor- und nachbereitet. Au&szlig;erdem werden administrative Aufgaben erledigt, Gespr&auml;che mit Eltern gef&uuml;hrt und Fortbildungen absolviert. Bei Teilzeitkr&auml;ften wurde dieser Zeitwert bisher aliquotiert &ndash; also in Relation zum Besch&auml;ftigungsausma&szlig; angepasst. Einer 20-Stunden-Kraft in einem Kindergarten blieben also 3,5 Stunden pro Woche f&uuml;r Vor- und Nachbereitung.</p>
<p><strong><u>Umsetzungsstand</u></strong>: Ab dem Arbeitsjahr 2023/24 soll diese Aliquotierung der Vorbe&shy;reitungszeit f&uuml;r gruppenf&uuml;hrende P&auml;dagoginnen und P&auml;dagogen nun entfallen. Im Rahmen des nunmehrigen Paketes wird die Vorbereitungszeit in Krabbelstuben auf 4h erh&ouml;ht.</p>
<ol start="18">
<li><strong><u>M</u></strong><strong><u>ehr Zeit f&uuml;r die Kinder &ndash; Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Evaluierung der administrativen Vorgaben</u></strong></li>
</ol>
<p>Im November startete eine Arbeitsgruppe, welche die administrativen Aufgaben einer Kinderbildungs- und &#8209;betreuungseinrichtung analysiert. Es geht darum, m&ouml;gliche Problemfelder in der Praxis zu erkennen und vorhandene b&uuml;rokratische Aufgaben zu entr&uuml;mpeln.</p>
<ol start="19">
<li><strong><u>500.000 Euro f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zur Unterst&uuml;tzung bei jenen Gruppen, die die Gruppengr&ouml;&szlig;e von 23 Kindern &uuml;berschreiten</u></strong></li>
</ol>
<p>Betreffend die reservierten 500.000 Euro des Landes O&Ouml; f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zur Unterst&uuml;tzung bei jenen Gruppen, die die Gruppengr&ouml;&szlig;e von 23 Kindern &uuml;berschreiten wird ausdr&uuml;cklich vereinbart, dass eine entsprechende <strong>Sonderzulage f&uuml;r MitarbeiterInnen dieser Gruppen noch im 1. Quartal 2023 erarbeitet wird</strong> und ab dem Kindergartenjahr 2023/24 in Kraft treten soll.</p>
<ol start="20">
<li><strong><u>Bis zu 80 zus&auml;tzliche MitarbeiterInnen in den Einrichtungen f&uuml;r Integration &ndash; Land O&Ouml; investiert daf&uuml;r eine Mio. Euro</u></strong></li>
</ol>
<p>Bereits in diesem Kindergartenjahr wurden die Mittel f&uuml;r Assistenzkraftstunden um eine Million Euro aufgestockt. Eine Million Euro bedeutet eine Erh&ouml;hung von bis zu 80 Assistenzkr&auml;ften, die den Kindern mit Beeintr&auml;chtigung ihren Alltag erleichtern.</p><p>The post <a href="https://alleslinz.at/kinder/kinderbetreuung/">Verbesserungen in der Kinderbetreuung</a> appeared first on <a href="https://alleslinz.at">Alles Linz</a>.</p>
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